BILLIGES VIDEO-SYSTEM in Taxen !

  • Hier möchte ich euch allen mal ein System vorstellen, das ein Kollege aus Frankfurt entwickelt hat.
    Darauf hat er ein Patent und ebenfalls eine Bestätigung, daß es allen Datenschutzvorschriften entspricht!
    Weiterhin wurde sein erstes System, daß er mit der inzwischen pleite gegangenen Firma AGFA entickelt hat, auch von der Kriminalpolizei auf Sicherheit und Schußfestigkeit getestet!

    Diese frühe System ist schon von 1981, woran wir alle erkennen, daß diesr Kollege zu den ganz wenigen gehört, die sich schon seit vielen Jahren Gedanken über ein preiswertes System gemacht haben, um unsere Sicherheit in den Taxen zu erhöhen!


    Dieses System läßt sich auch jederzeit mit den modernen Handys und Smartphones umsetzen, die ja heute schon fast jeder besitzt oder im Wagen laufen hat!
    Wäre vielleicht etwas, was man den Jungs von MyTaxi vorschlagen könnte, was deren Attraktivität noch mal deutlich erhöhen könnte!


    Der Kollege hat auch schon einen Anbieter, der die Daten und die Überwachung selber für sehr kleines Geld übernehmen würde, was ja uns alle, vor allem aber den Unternehmern unter den Nägeln brennt, denn wir wollen ja nur bedingt, daß unsere Daten und Bilder irgendwo landen, seien es Zentralen oder Anbieter wie Linne & Krause, die nur an uns verdienen wollen!
    Andererseits wird es nichts umsonst geben, aber wenn das System wirksam ist und gleichzeitig erschwinglich, sollte man es vorantreiben, schon, um den Jungs vom BZP zuvorzukommen, die ja auch nur mal wieder an den Kollegen Geld machen wollen!
    Wir erinnern uns da nicht wirklich gerne an deren vorgeschlagenes bundesweite Notrufsystem!
    Frage anbei: Was ist eigentlich daraus geworden? Erst jede Menge Wind und dann Stillschweigen


    Ich werde in den nächsten Tagen noch mal zu einzelnen Punkten dieses Systems Stellung nehmen.
    Zunächst aber möchte ich es euch allen mal vorstellen, wobei ich zunächst den Namen des Erfinders anonymisiert habe, was sich aber durchaus ändern kann.


    http://www.mycrazytaxis.com/Do…ung/Videoueberwachung.pdf
    Vorsicht: Dieses Dokument hat etwa 1,4 MB !

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  • Hallo Joern,


    das klingt ja nach einem tollen Alarmsystem. Endlich hat mal einer aus unseren Reihen die Initiative übernommen. Das müssen wir unterstützen !!


    Was halten die Anderen davon?


    Begeisterter Gruß,


    Alfredo

  • Hallo, Alfredo.
    Schön , daß du da bist. Leider gibt es bisher noch keinernerlei Reaktionen zu diesem System oder dem Beitrag selber, aber ich hoffe, da kommt noch was.
    Ich werde mich auf jeden Fall dafür stark machen. Versprochen!

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  • Hallo Jörn,


    ich habe im Frankfurter Taxi-Journal einen interessanten Artikel über die BZP - Vorstandssitzung in Leipzig am 4. und 5. Juni gelesen.
    Herr Verbeek hat die Überwachungsschutzkamera vorgestellt.


    „Bremen beweist: Es geht!


    In diese miese Stimmung hinein musste dann der arme Wolfgang Verbeek, 2. Vorsitzender des Taxi Ruf Bremen, die Überfallschutzkamera vorstellen, die in Bremen eingesetzt wird. In seiner flüssigen und lockeren Art konnte er ein Umkippen der Veranstaltung in Hauen und Stechen verhindern und konnte mit tollen Erfolgen bezüglich des Sicherheitsgewinns der Bremer Taxler aufwarten. Übergriffe seit Einführung der Kamera annähernd null. Das System ist gegenüber unseren Forderungen extrem abgespeckt, aber von den Datenschützern akzeptiert. Wie es genau funktioniert, verraten wir nicht. Aber der Fahrgast sieht eindeutig auf einem Monitor, dass er visuell erfasst ist. Das reicht als Prävention. Nun könnte Verbeek auch einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen. Aber trotzdem, es ist ein guter Anfang und es traf auf allgemeine Zustimmung.“



    Dass Herr Verbeek auch einen Kühlschrank verkaufen kann, hat mich nachdenklich gemacht. Herr Verbeek in seiner Position als zweiter Vorsitzender des Taxi Ruf Bremen und Vorsitzender des Ausschusses Fahrzeugtechnik und Software bei BZP vertritt sehr stark das Interesse der Taxizentralen – dazu das eigene Interesse mit dem Bremer System.


    Ich vergleiche die Alarmanlage mit dem Kühlschrank für Eskimos. Einen Schrank braucht man – Kühlsysteme nicht. Das Kühlsystem ist das teuerste Teil. Bei der Alarmanlage ist die Taxizentrale das teuerste Teil – und das brauchen wir nicht. Eine Alarmanlage integriert in ein Taxivermittlungssystem ist zu teuer.


    Ich würde gerne die Meinung anderer Forummitglieder hören.


    Grüsse,


    Alfredo

  • Ich habe gerade ein paar weitere Sachen bekommen, die sich mit der Video-Überwachung beschäftigen!
    Vor allem einer PREISWERTEN!


    Kommt in den nächsten Tagen hier rein.


    Leider sind die Reaktionen der Mitleser zum Thema extrem dürftig!
    Ich frage mich da manchmal, woran das liegen mag?
    Vielleicht brauchen wir noch ein paar Tote, damit die alle Aufwachen!?
    Kollegen, Behörden und Verbandsvertreter! Wacht auf!

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  • Hi Jörn,


    günstige und interessante Systeme gibt es mehrere. Leider gibt es Interessenskonflikte im Taxigewerbe.
    Das Jahr 2011 war für das Taxigewerbe ein gutes Jahr. Es gab keine Toten.
    „In Portugal wird seit einiger Zeit ein innovatives Sicherheitssystem eingesetzt, über das der Taxifahrer sofort Alarm auslösen kann. Im Notfall drückt er auf den Knopf und übermittelt auf diese Weise seinen genauen Standort an die Empfangszentrale der Polizei.
    Streifenwagen, die sich in seiner Nähe befinden werden benachrichtigt und begeben sich augenblicklich an den Einsatzort.
    Das System wurde unter anderem in Lissabon und Porto eingeführt.“
    Ein anderes System übermittelt nur ein einziges Bild pro Fahrgast an eine Notrufzentrale.
    Die Qualität wird automatisch geprüft.


    Grüsse,


    Alfredo

  • Vom gleichen Autor wie ganz oben bekam ich noch ein paar weitere Dokumente zugeschickt, die ich mal in einer PDF-Datei von etwa 1MB zusammengefaßt habe.
    Sie zeigen ein paar Artikel aus diversen Quellen zum Thema 'Videoüberwachung', wobei der Sender nur bedingt mit den dort gegebenen Informationen übereinstimmt und diese kritisiert!


    Ich selber werde darauf noch mal eingehen, da ich hier in einige Fällen nicht diese Meinung teile!
    Was ich aber teile, ist die Kritik am den entstehenden Kosten!


    http://www.mycrazytaxis.com/Do…ng/Videoueberwachung2.pdf

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  • Hallo Jörn,


    Sicheres Taxi-System


    Entwickelt von der Vodafone Portugal Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und der Polizei für Öffentliche Sicherheit (PSP) wurde zunächst das System in rund 700 Taxis im Großraum Lissabon installiert.
    Seit Februar 2007 ist das System in der O’Porto Metropolitan Area und auch seit 2008 in der Lissabon-Grafschaft in insgesamt 1400 Taxi-Fahrzeugen eingebaut worden.
    Das Safe Taxi-System basiert auf der Integration von GSM, GPS, Internet und digitaler Kartographie-Technologien, so dass die Polizei nach Auslösen des Alarms den Standort des Fahrzeugs lokalisieren und den Innenraum abhören kann.
    Die Polizei ist in der Lage genau festzustellen wie gefährlich die Situation ist und zu entscheiden ob es zu einem Einsatz kommt.
    Taxifahrer wurden für die Zusammenarbeit mit der Polizei kostenlos geschult.
    Die Vodafone Stiftung hat Portugal mit rund 550.000 € unterstützt.


    Bei Youtube gibt es einen Beitrag zu dem System.


    Link: http://www.youtube.com/watch?v=_xYsetEHFu4



    Alfredo

  • Vielleicht könnte man ja Vodafone Deutschland für interessieren?

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  • Hi Jörn,

    ich habe einen interessanten Artikel gelesen:


    Neue Presse


    Dirk Altwig


    Sicherheit


    Hannover: Taxi-Firmen
    Wollen Video-Überwachung


    Gleich dreimal hat ein kriminelles Pärchen am vergangenen Wochenende
    in Hannover Taxifahrer ausgeraubt. In Bremen hats im ganzen Jahr 2011
    nur noch drei Überfälle gegeben und die Täter wurden geschnappt. Der
    Grund: Dort gibts in den Taxis Überwachungskameras. Die wollen nach den
    aktuellen Straftaten auch hannoversche Unternehmen – aber es gibt Streit
    um den Datenschutz.


    HANNOVER. Michael Frenzel formuliert es drastisch: „In der Bahn gibts
    Kameras, damit keine Polster aufgeschlitzt werden, damit unseren Fahrern nicht
    der Hals aufgeschlitzt wird, dürfen wir keine Kameras einbauen.“ Frenzel ist
    Vorsitzender der hannoverschen Bezirksgruppe Taxi des Gesamtverbandes
    Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN). Er kündigt mit Blick auf Hannover an:
    „Wenn sich nichts bewegt, werden wir Kameras einbauen, dann sollen die
    Gerichte entscheiden.“


    Hintergrund: Hannoversches Taxigewerbe und der Landesbeauftragte diskutieren
    seit rund zwei Jahren über die Kameras. Auch in Niedersachsen wären die
    grundsätzlich möglich – allerdings sind sich Unternehmer und Datenschützer
    nicht über die Details einig.


    Die behördlichen Datenschützer haben sich bundesweit unter anderem auf
    folgende Vorhaben geeinigt: Wenn der Kunde einsteigt, darf er fünf bis zehn
    Sekunden gefilmt werden. Weitere Bilder sind erst wieder erlaubt, wenn der
    Fahrer den Notruf auslöst. „Das ist ausreichend,“ sagt Christian Lüttgau,
    Referatsleiter beim Niedersächsischen Datenschutzbeauftragten. Speichern ist
    übrigens für maximal 24 Stunden gestattet.


    Der GVN hat andere Vorstellungen, will alle 15 Sekunden ein Bild schießen.
    Frenzel: „Nur beim Einsteigen oder bei Alarm reicht nicht.“ Die Erfahrung zeige,
    dass es viele Bilder brauche, um eines dabei zu haben, bei dem ein Täter zu
    erkennen ist.


    Wenn sie nicht von der Polizei angefordert werden, sollen die Bilder nach 72
    Stunden wieder gelöscht werden. Gespeichert würde in der Zentrale, die Fahrer
    kommen nicht an die Daten heran.


    „Datenschutzrechtlich bedenklich,“ sagt Referatsleiter Lüttgau mit Blick auf die
    gewünschten vier Fotos pro Minute. Außerdem bezweifelt Lüttgau, dass die
    Kameras Kriminelle abschrecken: „Studien, etwa aus London belegen, dass das
    nur funktioniert, wenn die Polizei in Echtzeit auf die Bilder sieht.“ Außerdem gebe
    es mit den Taxiunternehmen seit Monaten keinen Kontakt mehr, der Wunsch,
    alle 15 Sekunden ein Bild aufzunehmen „ist gar nicht an uns herangetragen
    worden.“


    Das bestätigt GVN-Funktionär Frenzel – die Position der Datenschützer sei
    eindeutig: „Da macht es keinen Sinn, uns alle drei Monate das gleiche
    anzuhören.“


    Auch Hannovers größte Zentrale, Hallo Taxi/3811, hat sich jetzt eindeutig für
    Kameras ausgesprochen. Geschäftsführer Reinhard Bellmann: „Wenn es nicht
    kurzfristig eine landesweite Lösung gibt, werden wir eine eigene suchen.“



    Fragen an Herrn Frenzel und alle anderen die in ihren regionalen Zeitungen „aufgeschlitzte Polster“ und „aufgeschlitzte Hälse“ vergleichen:


    1.) Hat der BZP oder das Taxigewerbe eine Alarmanlage die verhindert, dass ein Hals aufgeschlitzt wird?
    2.) Wollen sie wie Paparazi ein Bild mit einem „aufgeschlitzten Hals“ verkaufen?
    3.) Oder den Pulitzer-Preis für die beste Foto-Reportage erhalten – am besten mit Ton?


    Trotz Videoüberwachung nimmt die Zahl der Fälle von Vandalismus in Bussen, Bahnen und an Haltestellen nicht ab.
    Randalierer lassen sich anscheinend nicht von Kameras abschrecken.


    Herr Frenzel: „Nur beim Einsteigen oder bei Alarm reicht nicht“.
    „Die Erfahrung zeige, dass es viele Bilder brauche um eines dabei zu haben, bei dem ein Täter zu erkennen ist.“
    Diese Behauptung ist einmalig.
    Heutige Kameras sind so gut, dass eine Kamera für 69 € schon sehr gute Fahndungsbilder liefert. Kann Herr Frenzel eine andere Behauptung beweisen?
    Ich muss dem Referatsleiter Lüttgau Recht geben „Studien, etwa aus London belegen dass das nur funktioniert, wenn die Polizei in Echtzeit auf die Bilder sieht.“



    Alfredo

  • (Ein Ausschnitt aus dem Taxijournal vom August 2012)


    Ein kräftiges Echo in den Medien hat unsere Forderung nach Video- und Sprachüberwachung zur Verbrechensvorbeugung und –aufklärung ausgelöst.


    Wir müssen zwei Systeme kompatibel machen. Hardware wie Kamera und Aufzeichnungsgerät mit einer Verschlüsselungssoftware, welche die Aufnahmen (am besten Bild und Ton) codiert und nur im Vier-Augen-Prinzip wieder decodiert. Das heißt, Bilder sind verpixelt und die Sprache ist verrauscht. Zum Decodieren müssen dann Taxiunternehmer und Strafverfolgungsbehörde ihre „Schlüssel“ gleichzeitig einsetzen. Die Aufnahmen müssen für 72 Stunden gespeichert werden und dann wieder überschrieben, so dass auch ein Schutz für die Wochenendfahrer gewährleistet ist, die Freitags das Fahrzeug übernehmen und erst Montag wieder im Betrieb auftauchen. Ein Monitor und unübersehbare schriftliche Hinweise müssen den Fahrgast darauf aufmerksam machen, dass er nicht alleine mit dem Fahrer ist. Es sieht bei Straftaten jemand zu!
    Als Abfallprodukt stellen wir uns einen Unfalldatenspeicher vor, also Außenaufnahmen mit gespeicherten Fahrwerten, der in der Regel zu defensivem Fahren anhält und somit die anderen Verkehrsteilnehmer schützt, aber auch das Portemonnaie des Unternehmers.
    Apropos Portemonnaie. Diese Aufzeichnungen würden sich auch auf Versicherer wie Kfz-Versicherer oder die Berufsgenossenschaft auswirken. Deshalb gehen wir davon aus, dass beide sich an den Kosten beteiligen werden. Entweder in Form von Beitragsrabatten oder durch Subventionierung der Installation, denn bezahlbar muss es ja auch sein.
    Bitte fragen Sie nicht in den nächsten Wochen, wann Sie einen Einbautermin vereinbaren können. Dies wird noch einige Zeit dauern.

    Ich habe in den letzten Tagen mehrere Berichte in verschiedenen Zeitungen gelesen. Nirgendwo habe ich irgendeine Silbe über die Rettung von in Not geratene Taxifahrer gelesen. Nur über Taxizentralen, Versicherungen und Taxiverbände.

    Alfredo

  • Ich begreife das auchnicht!
    Wenn jemand überfallen oder ihm das Auto vollgekotzt wird, ist Heulen und Zähneklappern angesagt.
    Wenn es aber um einen preiswerten Videoschutz geht, wollen die das plötzlich alle nicht mehr!?

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  • Bei den großen Taxizentralen wird das Handy (Smartphone) als „Feind No.1“ angesehen.
    Technisch immer moderner, immer billiger und dazu immer neue Erfindungen und die neue Taxi-App.
    Hätten die Taxiunternehmer und Taxifahrer ein eigenes App-System unter dem Namen Crazytaxis-App, wäre die Alarmanlage kostenlos.
    Das Geld für eine App zu organisieren wäre nicht so schwer.
    Das schwerste ist es die Taxiunternehmen und die Taxifahrer zusammen zu bringen.
    Das weiß auch der BZP.
    Wir sind das stärkste Glied, wenn wir zusammen sind.


    Alfredo

  • Die Fortschritte sind sehr klein, aber wir machen FORTSCHRITTE !
    Mit jedem Überfall wächst die Zahl derer, die begreifen, daß wir eine PFLICHT-Videoüberwachung flächendeckend brauchen!

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  • Hallo Jörn,


    ich habe mich heute mit einem netten Taxiunternehmer aus Bremen telefonisch unterhalten.


    Ich wollte wissen, ob er glaubt, dass eine Kamera ihm bei einem nächtlichen Überfall das Leben rettet, er schnelle Hilfe erwarten kann und ob er sich sicher fühlt.
    Es interessierte mich seine Meinung zu mehreren Überfällen trotz der Video-Dauerüberwachung.
    Bei diesen Überfällen hat der Fahrer den Täter auf die Videoüberwachung hingewiesen.
    Er konnte sich auf dem Monitor betrachten.
    Der Täter blieb unbeeindruckt.
    In einem der Fälle wurden der Monitor, die Kamera und die Geldbörse des Fahrers entwendet.
    Es war keine Hilfe in Sicht.
    Ein Fahrgast zog ein 30cm-langes Messer. Die Erklärungen zu der Videoüberwachung interessierten ihn nicht.
    Der Fahrer drückte den alten Notrufknopf.
    Das Licht blinkte und ein Dauerhupen setzte ein.
    Das rettete den Fahrer.
    Auf etwa 60 andere Fälle gehen wir nicht näher ein.
    Wir wollen keine Proteste wie in Melbourne – dort haben sie die Kamera, aber sie schützte einen Taxifahrer nicht. Er wurde ermordet.
    Ich habe unserem Kollegen das Handy-Alarmsystem von unserem Frankfurter Kollegen erklärt.


    Wie schon in diesem Forum erwähnt:
    Die wichtigste Voraussetzung für eine Taxi-Alarmanlage ist die schnelle Opferhilfe.
    Keine Kamera und kein schärferes Gesetz werden je eine Straftat verhindern.
    Nur die Polizei ist in der Lage schnelle Hilfe zu leisten.
    Nur die Kombination von Mensch und Technik ermöglicht es, die Polizei binnen Sekunden zu informieren.
    Hier sind schnelle Reaktionszeiten der Notrufzentralen gefragt.
    Bei einem Zugangsweg mittels Smartphone in das Geschehen, kann die Notrufzentrale binnen Sekunden live miterleben was gerade im Taxifahrzeug passiert.
    Polizisten können nicht zu jeder Zeit an jedem Ort sein, sie brauchen schnelle, detaillierte Informationen.
    Das Sicherheitssystem muss diese schnellen Informationen liefern.
    Die Ortung des Fahrzeuges ist zu jeder Zeit gewährleistet.
    Nach Praxistests gewährleistet lediglich eine unabhängige qualifizierte Notrufzentrale diese schnelle Informationsübertragung an die Polizei (Streifenwagen).
    Eine Taxi-Vermittlungs-Zentrale (Call Center) erfüllt diese Anforderungen nicht.
    Bei den bisherigen Alarmanlagen besteht lediglich die Möglichkeit der Auswertung der Daten nach einem Überfall, dies stellt einen Nachteil da. Es gibt keinen aktiven Schutz mit einer direkten Einflussnahme auf das Geschehen.


    Ich würde mich freuen, wenn andere Bremer Taxiunternehmen ihre Meinung dazu äußern würden.


    Alfredo

  • Also:
    Tatsache ist, daß man NIE alles hundertprozentig in den Griff bekommen kann!
    Auch die tollste Video-Überwachung wird nicht alle Täter davon abhalten, etwas Übles zu tun oder zu versuchen!
    Tatsache aber ist ebenfalls, daß man das Gros der Tatversuche VERHINDERN kann, weil Video sehr stark vorbeugend wirkt!
    Und bei den anderen Fällen hilft es dann bei einer schnellen Aufklärung!
    Und DAS ist ja schon mehr, als man eben vorher hatte!


    Und ob der Täter dann die Kamera oder das Handy mitnimmt, ist doch nicht wichtig, da das Bild oder der Film ja längst außerhalb des Autos auf einem Server liegt!
    Da kommt der Täter nicht mehr ran!
    Als früher die ersten Video-Anlagen in Taxis installiert wurden (VHS in den 90ern), fackelten die Täter gleich den ganzen Wagen ab, um den Rekorder hinten im Wagen zu vernichten.


    Wenn dazu natürlich noch eine schnelle Hilfe gewährleistet wäre, wäre das natürlich noch ein exzellenter Pluspunkt!
    Den antiken Notruf kann er ja im Zweifelsfalle noch zusätzlich nutzen.

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  • Hi Jörn,


    ich bin deiner Meinung. Jede Art von Videoüberwachung erfüllt einen gewissen Schutz gegen Alltagskriminalität.
    Man stelle sich vor, es kommt um drei Uhr nachts zum Überfall.
    Jetzt geht es um Leben und Tod.
    Die spätere 100%ige Aufklärung hilft mir und meiner Familie auch nicht.
    Ich will kein russisches Roulette spielen.
    Der Täter drückt ab oder sticht zu.
    In so einer Situation brauche ich Hilfe – sehr schnelle Hilfe.
    In diesem Forum gibt es eine Statistik zur Wahrscheinlichkeit eines Überfalls.
    Nur leider kann es eben doch dazu kommen.
    Man braucht ein Alarmsystem das alles zur Rettung des Fahrers bietet.


    Alfredo

  • Das muß eben KOMBINIERT werden!
    Abschreckung UND schnelle Hilfe!
    Eigentlich ist das der Tenor EINES JEDEN SCHUTZMITTELS !


    PS: Ich bin selber fast 25 Jahre lang nachts bgefahren.
    Da gab es hin und wieder schon brenzlige Situationen!
    Eine kleine süße Ex-Cheffin von mir wurde AM HELLIGTEN TAG überfallen und leidet bis heute darunter!
    Etliche Kunden sind ohne zu zahlen über den Berg!
    Das Meiste davon hätte ein Video-System ganz sicher verhindert!


    Aber Taxifahren bleibt IMMER ein Russisches Roulette!
    Wir können den Job aber wenigstens etwas sicherer machen!

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