Versuch mit Rollstuhltaxen gescheitert !

  • TLC admits wheelchair-taxi program a bust
    Posted: 17 Jul 2010 07:28 AM PDT



    System to dispatch accessible cabs was found to be underutilized; the cost of a call to hail the specialized cabs: $177.
    The Taxi & Limousine Commission acknowledged yesterday the failure of a recently concluded two-year $1 million program to provide dispatch service to wheelchair users.
    Hailing accessible cabs has long been nearly impossible due to their rarity, but incredibly, the dispatch initiative did not help.
    “Generally the program was very expensive and unfortunately not well-utilized,” TLC head David Yassky told state Assemblymen during a hearing on legislation to require all taxis to accommodate wheelchair-users.
    Calls to the dispatcher, expected to average 250 a day, hovered around eight – or about $177 a call. Only 2,701 wheelchair users of an estimated 60,000 citywide used the service.
    The program was intended to gauge demand for wheelchair-accessible cabs. Officials had hoped increased demand would spur more taxi owners to outfit their cabs with ramps.
    But drivers hated the program, taxi-industry executives said during an Assembly hearing yesterday. A requirement that drivers with accessible cabs enroll in the dispatch program led many to avoid purchasing such cabs altogether. Drivers skipped mandatory training programs on operating wheelchair ramps and ignored calls for rides, preferring instead to be fined.
    Wait times for riders using the dispatch service averaged 30 minutes, the TLC says. Dispatchers did not have GPS systems to locate the cabs nearest to customers, although the TLC says that wouldn’t have mattered because cabbies could refuse up to two calls per shift.
    Mr. Yassky said the program may have been doomed from the start because many wheelchair users are on fixed incomes and don’t take cabs.
    Ethan Gerber, executive director of the Greater New York Taxi Association, whose members operate many of the city’s 240 wheelchair-accessible taxicabs, says the program’s failure was predictable because taxis, unlike livery cars, are designed for street hails, not dispatch service.
    Livery cars did not participate in the program. A TLC report on the program is due later this summer.


    Kommentar: Zunächst einmal finde ich es schon ziemlich tragisch, wenn so ein Versuch derart in die Hose geht, aber das liegt eben auch an den Fahrern selber, die es ablehnen, solche Touren zu fahren oder das spezielle Training zu absolvieren!
    Weiterhin ist interessant, daß New Yorker Funk-Fahrer NUR ZWEI AUFTRÄGE PRO SCHICHT ablehnen dürfen! DAS sollte auch hier endlich mal eingeführt werden!

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  • Wenn ich den Text richtig verstanden habe, meine Englischkenntnisse reichen durchaus für ein bißchen Smalltalk aber nicht für die gehobene Art der Kommunikation, dann scheiterte das Angebot an der zu geringen Inanspruchnahme. Bei 60.000 Rollstuhlfahrern in N.Y. ging man von 250 Aufträgen pro Tag aus! Tatsächlich konnten im Versuchszeitraum lediglich 2701 Aufträge vermittelt werden, die sich die 240 Fahrzeuge die Rollstuhlgerecht umgebaut wurden, auch noch teilen mußten! Die Umbaukosten in Höhe von 177 US Dollar pro Fahrzeug konnte kein einziges Fahrzeug während der Testzeit wieder einfahren! Die edel gemeinte Sache hat sich nicht armortisiert!


    Wie so oft im Taxigewerbe: Da hat einer eine gut gemeinte Idee, ist ganz Feuer und Flamme für diese Idee, sucht ein paar Mitstreiter für diese Idee und vergißt dabei....eine Markt-und Bedarfsanalyse innerhalb der Zielgruppe die dieses Angebot hauptsächlich betrifft, zu erstellen! Ein gut gemeintes Angebot, leider am tatsächlichen Bedarf vorbei, das vielen Taxlern viel Geld gekostet hat! Nicht nur in Deutschland wird das Taxigewerbe von kaufmännischen Stümpern regiert, sondern auch im, und das ist schon sehr erstaunlich, Bussinessorientierten Amerika!

  • Recht hast du, Holger, aber die 177 $ entsprachen dem Preis für EINE EINZIGE BESTELLUNG, wenn man die Summe des Projektes gegen die Touren stellte!


    Allerdings sollte man mal sich vergegenwärtigen, daß ALLE London-Taxis (jedenfalls die 'Black-Cabs)' mit Rampen rollstuhlgerecht ausgestattet sind, damit eben, wenn gewünscht, ein Rollstukl reinfahren kann! DA fragt keiner, ob ein Bedarf besteht! Es gehört einfach zu einem Taxi dazu!

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