NEUES vom LHT ?

  • Ein Arbeitgeber kann durchaus ein technisches Gerät so progammieren lassen, dass da alle 5 Minuten ein Knopf gerückt werden muss, andernfalls piepst es lautstark.
    Auch kann er per Dienstanweisung das regelmässige Drücken dieses Knopfes vorschreiben.
    Nur, was soll er tun, wenn der Arbeinehmer sagt: "Den Knopf drücke ich nicht !"
    Er kann ihn dann entlassen, nicht jedoch ihm das Zahlen von Lohn vorenthalten.


    Ich würde nie dran denken, so 'nen Knopf auch nur zu berühren !


    Denen, die davon betroffen sind, kann ich nur raten, eine komplette Schichtzettelkopie, die auch den Betrag der abgegebenen Bar-Einnahmen enthält, vom Arbeitgeber gegenzeichnen zu lassen, sich die Geldübergabe sozusagen quittieren zu lassen.
    Die eigene Arbeitszeitaufzeichnung wird der Chef vermutlich nicht unterschreiben ...


    Gibt's eigentlich welche, die diesen Knopf drücken ?

  • Jou! Hoffmanns Fahrer machen das offenbar!


    Und in Berlin ist das der 'Normalzustand'!

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    Einmal editiert, zuletzt von Joern (†) ()

  • Jedesmal, wenn ich das Heft des LHTs ansehe, werde ich melanklütrich, denn das besteht eigentlich nur noch aus Artikel, die schon in der Taxi Times erschienen sind!


    Gibt es keine Nachrichten aus Hamburg, mit denen man dieses unsinnige Druckwerk füllen könnte?
    Offensichtlich nicht!?


    Aber das Heft ist sowieso NUR dazu da, über die Anzeigen Geld in die Kasse zu schaufeln.
    Immerhin pro Monat einige tausend Euronen!
    Jedenfalls vor ein paar Jahren noch.


    Einen Informationswert hatte dieses Blatt eigentlich noch nie!
    Schade um die Bäume, die dafür gefällt werden mußten!

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  • Ich gebe gerne zu, daß ich mich schon lange nicht mehr um die einzelnen Verbände in Hamburg gekümmert habe, aber ich durfte bemerken, daß das mal wieder höchste Zeit wurde.


    Beim LHT durfte ich feststellen, daß offenbar Michael Erdogan in Ungnade gefallen ist (in seiner Zeit hat der LHT auch wirklich gar nichts geleistet) und der Verband inzwischen (jedenfalls bis heute) voll in türkischer Hand ist!



    Allerdings soll es ja inzwischen Neuwahlen zum Vorstand gegeben haben, über die ich allerdings bisher noch keinerlei echte Ergebnisse erfahren konnte.


    Das Einzige, was ich vernahm, war, daß der wohl größte Hamburger Taxiunternehmer und MyTaxi-Unterstützer jetzt der neue Vorsitzende geworden ist.

    Ein Name wurde mir nicht genannt, aber ich denke, daß damit STAMBULA gemeint ist, der im LHT schon immer recht einflußreich war.

    Ergebnisse dieser Vorstandswahlen gibt es auch beim LHT derzeit noch nicht, und das Juni-Heft ist noch nicht online.

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  • Ich muß mich wohl korrigieren:


    Der größte Taxiunternehmer in Hamburg derzeit ist wohl nicht mehr Stambula, sondern Bülent Aktas, der auf dem obigen Screenshot ja schon als Vorsitzender des LHTs genannt wird.


    Er scheint damit tatsächlich der jetzige Vorsitzende zu sein.


    https://www.taxi.de/unternehmen/aktas-taxen-hamburg/


    Zusammen mit seinem iranischen Partner Tamdi (oder Tandi) besitzen die Beiden bisher etwa 50 Taxen, wobei etwa 40 auf Aktas entfallen.


    Letzterer soll derzeit 100 Mietwagen kaufen und diese zulassen wollen.

    Damit möchte er wohl schon den kommenden 'Erleichterungen' durch das PBefG vorgreifen?

    Allerdings soll er sich damit auch schon den Zorn seiner türkischen Kollegen Taxifahrer eingehandelt haben.


    Meinen Informationen nach, soll er etwa 50 Tourans an ALLEINFAHRER vermietet haben (soll sich allerdings nicht wirklich rentieren), angeblich mit Erlaubnis der Behörde, obwohl dieses Fahrermodell eigentlich nicht rechtens ist, wie wir spätestens seit Sevenard wissen.


    Dieser Artikel ist zwar von 2011, umschreibt aber das Problem sehr gut:

    https://www.t-online.de/finanz…betrug-mit-den-taxis.html


    Ich will Herrn Aktas damit keinen Betrug unterstellen, aber das Alleinfahrermodell ist leider seit Taxigedenken eine gigantische Quelle des Betruges.


    Außerdem müssen seine Fahrer wohl, wie ich hörte, ihr Taxameter immer noch auf 'Pause' stellen, wenn sie auf Touren warten, wobei sie allerdings vom Taxenstand wegfahren müssen. Clever, der Kleine!?

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  • Daß der LHT inzwischen in türkischer Hand zu sein scheint, schrieb ich schon etwas weiter oben.


    Als geschäftsführende Vorstände werden Bülent Aktas und Ali Köylüce genannt.

    Und dazu kommt dann aber noch als Redakteur ihres Druckwerkes 'Taxi Hamburg' F. Ahmadi.


    Letzterer ist offensichtlich nicht in der Lage, auch mal den einen oder anderen EIGENEN Beitrag zu schreiben, sondern druckt nur noch Kopien der Waldner-Hauspostille 'Taxi Times' ab, wahrscheinlich, weil er damit nicht in Gefahr läuft, beim Hansa anzuecken.

    Oder sollte sein Deutsch nicht ausreichen, um ein eigenes Heft zu füllen?

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  • Jörn, der Hansa vergibt keine Geno-Anteile/Teilnehmerverträge an Fahrer, die der deutschen Sprache nicht kundig sind.

    Auch im Public Management ist man dort an einem integrationsförderndem Image interessiert. Vor allem, weil sich aus diesen oft (ökonomisch) minderbemittelten sozialen Gefügen leicht zu führende, dumme Teilnehmer rekrutieren lassen (Gehirnwäsche).

    In Wahrheit erhoffen sich die Genossen/Aufsichtsratsmitglieder nur fleißige Fahrer, wobei man sich genauso abschottet wie zuvor (abgesehen von jährlich wiederkehrenden Weihnachtsfeier der MWUs, die steuerlich abgesetzt werden).

  • Die neue Führungsclique beim LHT kann nun wirklich noch nicht einmal mehr kleinste Artikel für ihr Monats-Klopapier 'Taxi Hamburg' schreiben!


    Nahezu 100% aller Beiträge dieser Papierverschwendung sind aus der Waldner-Hauspostille 'Taxi Times'.

    Da brauchen die wahrscheinlich keine Gebühren bezahlen?


    Es ist schon ziemlich traurig, was aus diesem einst mal sehr guten Verbandes inzwischen geworden ist.

    Ein unter Hansa-Knute stehender Laden, wie ich das mal so sehe, der ohne eigene Meinungen, ohne Engagement und völlig unwissend angeblich in Hamburg unser Gewerbe vertreten will.


    Was ist bloß seit Anne Taraskes Weggang aus diesem Verein geworden!?

    Echt tragisch!

    Keinen Cent wert.

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  • Texte vom 23. und 24.7.2020 im TAXI-MAGAZIN zu Vorgängen im LHT:

    Zitat

    Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

    Gegen den Vorstand des Taxenverbandes LHT (Landesverband Hamburger Taxiunternehmer) wurde aus der Verbandsbasis heraus ein Abwahlantrag eingereicht. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung soll darüber am morgigen Freitag entschieden werden.

    Der LHT ist einer der beiden großen Taxenverbände in der Hansestadt. Die letzten Vorstände erst mit Anne Taraske an der Spitze, dann mit Helmut Schultze und schließlich mit Michael Erdogan haben jeweils mehrere Jahre gearbeitet. Der neue Vorstand mit Bülent Aktas als erster Vorsitzender dagegen gerät schon ein Jahr nach seiner Wahl in schweres Fahrwasser. Aktas steht auch dem größten Taxibetrieb in Hamburg vor. Dieser Betrieb zog viel Kritik in der Branche auf sich, als er seine Fahrzeuge der lokalen Uber-Taxivermittlung anschloss.


    Über die Ergebnisse der am morgigen Freitag stattfindenden außerordentlichen Mitgliederversammlung wird TAXI-MAGAZIN.DE zeitnah berichten.

    Diese Vorgänge erscheinen undurchsichtig, so daß abermals deutlich wird, daß es für das jeweilige Pflichtfahrgebiet nur eine traditionelle Gewerbevertretung und nur eine traditionelle Funkzentrale geben sollte.

  • Dass es eine schlagkräftige Gewerbevertretung geben sollte, damit stimme ich mit dir überein. Dass diese aber auch eine Taxenvermittlung betreiben muss, das war Gestern. Mittlerweile können das Andere besser ! (siehe myTaxi)


    Dummerweise hat sich das Taxigewerbe dort nicht ausreichend genug eingebracht, sodass FreeNow mittlerweile gezwungen ist, auch Mietwagen zu vermitteln, wollen sie gegenüber Uber bestehen.


    Die Räder sind nicht mehr rückdrehbar, es wird ein Einheitsgewerbe geben mit der Möglichkeit einer Preisvorgabe bei Bestellung per App - Uber lässt grüßen.


    Pooling wird eine eigene Verkehrsart werden, die von ÖPNV-Verkehrsanbietern durchgeführt wird. Dass dabei enorme finanzielle Zuschüsse gezahlt werden, wird mit dem Begriff 'Daseinsvorsorge' begründet. Genaugenommen ist für das Dasein jedoch ausreichend gesorgt, es handelt sich schlicht um Bequemlichkeit, damit der ÖPNV attraktiver wird, schliesslich sollen wir auf das noch bequemere Auto verzichten.


    Verkehrte Welt.

  • Aus dem "LHT-Versammlung-Abwahlantrag-Vorwürfe":


    "Der LHT ist aktuell mit über 20.000,00 € Verschuldet !!"


    "Der erste Vorsitzende verwehrte dem 2. Vorsitzenden den Zugang zum Haupt PC des Lht,

    dem Safe und dem E-Mail Account mit dem Argument im nicht zu vertrauen (das Vertrauen

    welches die Mitglieder ausgesprochen haben reichte Ihm nicht aus)."


    "Die Webseite mit jahrelangem Archiv des Magazins entfernt… Bilder der

    Gründungsmitglieder im Lht entfernt. Dem Lht wurde mit seinem jetzigen Aussehen die

    Identität von 30 Jahren genommen."


    "Gleich nach der Wahl im Mai 2019 hat B. A. 100 Mietwagen beantragt und hatte

    schon einen Vertrag mit FreeNow über 32,00 € die Stunde. Zum Glück konnte dies abgewehrt

    werden."


    "B. A. hat mit Uber einen Exklusiv Vertrag mit über 23,40 € die Stunde

    abgeschlossen während der Corona Krise.


    B. A. fährt Uber Werbung auf seinen Taxen und kassiert dafür 150,00 € netto im

    Monat."


    B. A. bietet parallel noch P-Schein Schulung auf der Seite Besttaxi.de an und steht

    somit in Konkurrenz zum LHT. (In zwei Wochen zum P-Schein)


    - Zu Behörden- Handelskammer und anderen Terminen geht B. A. ausschließlich

    alleine oder mit seinem Geschäftspartner Herr S. anstatt mit LHT

    Vorstandsmitgliedern (vertreten ausschließlich Ihre eigenen Interessen."


    Aus dem "LHT-Versammlung-Entgegnung-Vorwürfe-von-B-A":


    "Kündigung Frau S.:


    - Frau S. hat eine Bruttogehalt In Höhe von 2700 € monatlich das bedeutet eine Personalkosten in Höhe von circa 3500 € pro Monat Dies macht mir 42.000 €.

    - Die Angestellte Frau S. war nicht bereit mit dem neuen Vorstand zu arbeiten. Sie hat mehrmals ihr von dem Vorstand erteilten Arbeiten nicht erledigt.

    - Durch das Verhalten von Frau S. hat LHT Eine miserable Google Bewertung. 2,4 von 5. trotz der

    Bemühungen von Herrn A. K. durch seine Abgabe vom fünf Sterne zu verbessern (siehe Anlage

    und zusätzlich kann man bei Google Rezessionen nachschauen).

    - Frau S. kam öfters zu spät zur Arbeit dies können die in den selben Gebäude befindenden Anwaltskanzlei Ö. sowie Steuerberater H. K. sowie Versicherungsmakler B. hierzu befragt werden.

    - Frau S. ist eine sehr starke Raucherin eine Zigarette zu rauchen dauert ca 5 Minuten bei zwölf Zigaretten am Tag sind es ungefähr 1 Stunde die sie nur mit Rauchen verbringt. Das wird auch von LHT bezahlt!

    Frau S. In Kurzarbeit zu schicken ist keine dauerhafte Lösung gewesen. um eine dauerhafte Lösung zu garantieren müssten wir Frau S. kündigen. Da Frau S. ca 42.000 € Jahresgehalt hat, und wir davon 12.000 € für einen günstigeren Arbeitskraft ausgeben spart LHT im Jahr circa 30.000 €."


    "Die Webseite von LHT Wird so wie angekündigt erneuert. Hier waren keine Archivierungen verloren

    gegangen oder gelöscht diese Seite ist immer noch vorhanden. bei Bedarf kann man die beide Seiten

    miteinander vergleichen.Die alte Webseite wurde von D. S., den Sohn von Frau S. betreut. Da er unprofessionell gearbeitet hat und ein Kopie geschütztes Bild eingesetzt hat, sind hier für LHT circa 340 € Kosten entstanden.


    Die Identität von LHT ist nicht eine verrauchte,dreckige, stinkende Räumlichkeit. seit 30 Jahren wurde in der LHT Räumlichkeiten nichts bezüglich streichen bezüglich Reinigung bezüglich Sauberkeit gemacht. Es wurde nur darin geraucht! Wir haben LHT eine frische Gesicht verpasst!!! Kommt doch gern mal auf einen Kaffee vorbei!!!


    Durch den Antrag von Besttaxi GmbH Haben wir dazu beigetragen dass in Hamburg keine Flut am

    Taxiähnliche Mietwagenverkehr gegeben hat. Bei Bedarf kann man hier Herrn Dirk Ritter von der Behörde für Verkehr und Mobilitätswände anfragen."


    "Es ist eine Lüge dass ich einen Exklusivvertrag mit Uber über 23,40 € die Stunde habe oder während der Coronakrise abgeschlossen hatte.

    Es ist eine Lüge dass ich 150 € netto für Uber Werbung bekomme.


    Es ist auch eine Lüge dass ich eine Taxi Schule betreibe. Alle Taxi Schüler habe ich immer an LHT

    weitergeleitet. Für manche dieser Schüler habe ich die Schulung Kosten selbst übernommen(Hierbei kann ich Kontoauszüge vorlegen)"


    "Ich habe mitgewirkt in Hamburg den Taxi ähnliche Mietwagen Verkehr zu blockieren."


    "Da Mytaxi sich in free now umgewandelt und sich nicht mehr auf das Taxi Geschäft und stattdessen auf das Mietwagengeschäft konzentriert hat, habe ich Mit uberTAXI ein Konkurrenz gegen free now in Hamburg rein gebracht."


    Zitate Ende.


    Es zeigt wie sehr ein Gewerbe verarmen, verwahrlosen und verslumen kann, wenn Staat und Administration ideologisch verbohrt und diskursunfähig sind, Gesetze pervertieren, Gesetzen zuwiderhandeln, Gutachten und Eingaben ignorieren und ihre Aufsichtspflicht verletzen.

  • Aus einem Schreiben von B. A. vom LHT:

    Es hat nichts mehr mit dem Taxigewerbe zu tun wie man es aus den 70ern, 80ern und frühen 90ern kennt.

  • Abscheuliche Zustände.

    Der LH TAXEN soll sich um das Taxigewerbe kümmern und was geschieht statt dessen...?! Die Situation erinnert mich an den Niedergang des Römischen Imperiums, dass bekanntlich von den 'Barbaren' überrannt wurde, weil im Inneren nur noch Heuchelei, kleinlicher Eigennutz und Korruption herrschten und jeder Machtträger nur danach trachtete, seinen H. ins Trockene zu bringen. Jeder gegen jeden und immer gibt es den lachenden Dritten (a.k.a UBER)


    (Ich bin kein Korinthenkacker, aber das Deutsch in dem zitierten Brief ist auch nicht gerade astrein. Für einen Vorsitzenden des LHT und somit nicht irgendwen wäre wenigstens die Word-Autokorrektur zu empfehlen. Schon einfach deshalb, um im Schriftverkehr ernstgenommen und nicht abgeschoben zu werden.)

  • Folgende Zitate aus dem DAS!-Taxiforum können vielleicht erhellen wie man das große Ganze - Destruktionsmaschine UBER und seine Kollaborateure - aus den Augen verliert. Man geriert sich in spezieller Weise "rechtschaffend" - man könnte es die deutsche Krankheit nennen - so daß man am Ende gar nichts mehr hat: Keine Funktionsfähigkeit, keine Arbeitsethik, kein Gewerbe, keine Tradition, keine Ehre.


    das eich daten.PNG


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    das marv zent.PNG

  • Täuscht das, oder ist das Hamburger Taxigewerbe fest in türkischer Hand?


    Ja, "Datenschutz" ist auch das Totschlagargument, womit alle Gegner immer gegen Jörn vorgegangen sind, was man alles nicht veröffentlichen darf.... nicht mal Briefe an einen selber.


    Was Abwahlmöglichkeiten anbelangt, sollten natürlich unbedingt alle Regeln peinlich genau eingehalten werden, damit die Gegenpartei keinen Angriffspunkt hat. Mir scheint es hier aber eher ein interner Machtkampf zu sein, bei dem einer "ein Dreier, der andere drei Pfennige" wert ist, wie meine Oma immer sagte. Keiner scheint Interesse an Gewerbepolitik zu haben.


    Eine unabhängige Gewerbevertretung. Kann das nicht einfach gegründet werden, als Verein, wenn man genügend Mitglieder zusammen bringt?

  • Eine unabhängige Gewerbevertretung. Kann das nicht einfach gegründet werden, als Verein, wenn man genügend Mitglieder zusammen bringt?

    Taxi ist sinnigerweise Softmonopol. Insofern sollte das alles eins sein im Sinne eines kooperierenden Netzwerkes: Taxiunternehmer, Taxifahrer, Funkzentrale und Gewerbevertretung. Im Rahmen effizienter Debattenkultur erreicht man einen bestimmten Debattenstand und kommt schließlich zu Debattenergebnissen.


    Gewerbevertretungen, deren Existenz auf dem Geltungsdrang neunmalkluger Schwadroneure beruht, unterminieren Debattenstände und Debattenergebnisse und produzieren Chaos. Demokratie drückt sich im freien Input und im freien Diskurs aus. Das beste Argument gewinnt. Demokratie findet nicht statt unter der Ägide von Ideologie, Vereinsmeierei, Verjurifizierung und Systemkonformismus.

  • Ja, ok, aber wie bringt uns das konkret weiter? Stand ist, dass wir im Prinzip eine Zentrale in HH haben (Hansa) und vielleicht noch ein paar kleine Anhängsel, und zwei Vertretungen, LHT und HTV, die wie wir eben diskutiert haben, weniger an einer "effizienten Debattenkultur" interessiert sind, als an sich selbst. Schon gar nicht an den Interessen der Fahrer.

    Ich kann nicht sehen, wie Taxiunternehmer, Zentrale und Fahrer IMMER das gleiche Ziel verfolgen sollten. In der Industrie gibt es ja auch nicht EINE Vertretung vom Vorstand, den Arbeitern und Angestellten.

  • Die selbstfahrenden Einzelunternehmer sollten sich zusammenschliessen ! und gegen die Mehrwagenunternehmer opponieren.

    Die ham nämlich nichts anderes im Kopf, als möglichst viele Fahrzeuge auf die Straße zu werfen, wenn's sein muss, nehmen sie dafür auch Mietwagen und biedern sich damit bei Uber / FreeNow an. SIE sind es doch, die sich das Einheitsgewerbe wünschen, der TaxiFAHRER nicht.

  • Eben! Wir verstehen uns. Deshalb meine Idee mit "Verein". (Ist ja auch nicht jeder Verein so ne Vereinsmeierei wie auf dem bayerischen Dorf...) Gewerkschaft kann man vermutlich nicht einfach so "gründen"...