Die Lex Grün

  • Die Essence, das Wichtigste aus einem Post von Kollege YES im DAS!. Zum Thema 'Satzungsentwurf eines Vereins zum Betreiben einer gewerbeeigenen App':


    "Es ist schlichtweg vollkommen widersinnig, die Nutzer eines Vereins, der für sich beansprucht, basisdemokratisch zu sein,
    auf das "Gewissen" der Gründungsmitglieder zu verweisen und ihnen in der Satzung kein eigenes Mitspracherecht einzuräumen.
    Der Einfluss der Nutzer wird auch nicht dadurch erhöht, dass der Verein weitere ordentliche Mitglieder aufnimmt, denn je mehr
    Mitglieder der Dachverein hat, desto geringer ist der Einfluss des Fördervereins, der die Nutzer vertreten soll."


    Der Kreis derjenigen die sich zu den Gründungsmitgliedern im Förderverein zählen, bleibt künstlich klein und uneinnehmbar:
    Allem voran darf man das getrost als die "Lex Grün" bezeichnen, die sich als besonders demokratische Funktion tarnen möchte,
    in Wahrheit aber vor allem dem eigenen Machterhalt und Einfluß dienen soll.
    Ich kenne dieses Prozedere aus eigener Anschauung aus einem Lehrstück vom Initiator dieses Konstrukts.


    Eine gewerbeeigene APP jedenfalls braucht dieses ganze Brimborium nicht.


    Gestern die Lex Berlusconi, heute die Lex Grün.

  • Als wir (inklusive MIR als einer der Haupt-Initiatoren) den HTV neu gründeten, sollte dieser extrem basisdemokratisch angelegt werden.


    Zu allererst wurde die neue Satzung vom damaligen Vorsitzenden Tetzlaff schlicht negiert und versucht, klammheimlich zu ändern.
    OK, Clemens hat das öffentlich kritisiert, aber Tetzlaff blieb Mitglied, wohingegen ICH gegangen wurde!
    Wer dabei an Mwißner und die Münchener Taxi eG denkt, liegt gar nicht mal ganz daneben!


    Danach kahm der Coup d'Etat, als Clemens, der unbedingt auf eine Sitzung der Behörde gehen wollte, dieser Platz aber eigentlich Habenichts zukam, kurzer Hand eine 'Vorstandsitzung' einberief und auf dieser basisdemokratisch Habenichts von dieser Aufgabe entband und selber ging!
    SO sieht bei ihm Basisdemokratie aus!


    Da ich ja immer größten Wert auf absolute Transparenz lege, und wir diese in der HTV-Satzung auch vorgeschrieben hatten, kommt Clemens heute damit, daß man mit dieser NACKT dastehen würde!
    Schließlich kungelt er lieber in Hinterzimmern!


    Wer auch nur einen Focken wert auf DEMOKRATIE legt, sollte diesem Mann nicht so weit glauben, wie er ihn werfen kann!

    JEDER meiner Beiträge stellt IMMER MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG dar!
    Diese kann sich mit der Vorlage neuer Dokumente ändern!

  • YES Kritik im DAS ist nicht gänzlich frei von Polemik.
    Seine Feststellung, der Schiedsausschuss Hansa sei Garant für Sachaufklärung im Bezug auf Kundenbeschwerden – hat ja mit sachlicher Kritik nicht viel zu tun.
    Und was gelebte Basisdemokratie in der Praxis bedeutet, können wir in Taxigenossenschaften sehen.
    Wie will ein Demokrat seine Interessen vertreten, wenn er SIE nicht mal kennt.
    Komplexe Fragestellungen - die Eigeninteressen berühren - setzen Kenntnis/Wissen voraus.
    Da hapert es bei vielen von uns, wie bei mir z.B.
    Mit Schutzbefohlenen lässt sich halt nur schwer Basisdemokratie verwirklichen.
    Leider muss ich eingestehen, dass eine Alternative zur Basisdemokratie – die Vorteile aus Herrschaftswissen verhindert - mir auch nicht bekannt ist.