Neuer TARIF-ANTRAG in Berlin !

  • Aus Facebook:


    Taxi Deutschland Berlin e.V.
    Gestern um 07:37 · Bearbeitet ·


    Gemeinsam mit BTB und der Innung haben wir einen Neuen Tarif beantragt.


    3,40€
    Bis 7 km
    Tagtarif 1,85€/km
    Nachttarif 1,95 €/km


    Ab 7 km
    Tagtarif 1,45 €/km
    Nachttarif 1,55 €/km


    Wartezeit: 30€/Std.


    Zuschläge:
    ab 5 - 8 Personen pauschal 5,00 €
    ( 2 Kinder unter 10 Jahren
    als eine Person )


    bargeldlose Zahlung 1,50 €


    Flughafen Tegel, wenn der kostenpflichtigen Nachrückplatz 1 benutzt wurde 0,50 € / Tour


    Bei bestellten Fahrten über Funk/App/Rufsäule 1 €


    Kostenlos zu befördern sind Rollstühle und Kinderwagen, soweit es die Bauart des Fahrzeuges zulässt, Kofferraumgepäck sowie Hunde und andere Kleintiere.
    3. Die Zuschläge nach Absatz 2 sind über den Fahrpreisanzeiger auszuweisen.


    1. Der Grundpreis in der Tarifstufe 1 beträgt 3.40 €. Er enthält bereits 0,30 € für die erste Teilstrecke der Tarifstufe 2.
    2. Der Kilometerpreis beträgt in der Tarifstufe 1 bei einer gefahrenen Wegstrecke
    von 0 bis 7 km 1,85 € je km von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr und 1,95 € je km von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr
    ab 7 km 1,45 € je km von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr und 1,55 € von 22.00 bis 06.00 Uhr
    1. Für Wartezeiten, die während der Inanspruchnahme der Taxe entstehen, ist ein Entgelt von 30,00 € je Stunde zu erheben.
    2. Es sind weitere Zuschläge zu berechnen: a) ab der fünften bis zur achten Person sind pauschal 5,00 € zu berechnen, wobei nur jeweils zwei Kinder unter 10 Jahren als eine Person zählen b) bei bargeldloser Zahlung 1,50 €, c) bei Aufnahme von Fahrgästen am Flughafen Tegel durch Taxen, die den kostenpflichtigen Nachrückplatz 1 benutzen 0,50 €, d) für Bestellfahrten ist ein Zuschlag von 1,00 € zu berechnen. Kostenlos zu befördern sind Rollstühle und Kinderwagen, soweit es die Bauart des Fahrzeuges zulässt, Kofferraumgepäck sowie Hunde und andere Kleintiere
    3. Wenn es keine Kosten geben, dann würden wir kostenlos unsere Kunden befördern. .. nach Absatz 2 sind über den Fahrpreisanzeiger auszuweisen.


    Der TVB hat es wieder abgelehnt gemeinsam den Tarif mit der Struktur wechsel zu beantragen.


    Kommentar: Bevor ihr so etwas postet, solltet ihr WIRKLICH erst einmal KORREKTUR lesen!
    ECHT SCHLIMM!

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  • Die Morgenpost von gestern protestiert völlig korrekt.


    http://www.morgenpost.de/berli…wieder-teurer-werden.html


    Auf Facebook habe ich zu diesem Artikel, der von der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V. reingesetzt wurde, folgendermaßen Stellung genommen:


    Jörn Napp
    Die sind ja auch völlig bescheuert, die Verbände! Nach all den Jahren der absoluten Mißwirtschaft und falscher Taxi-Politik wollen sie nun das Desaster auf die Kunden abladen! Richtig hingegen wäre und ist: Eine DRASTISCHE Reduzierung der Wagen und der miesen Fahrer! Dann wird die Auslastung besser und alle können dann locker einen Mindestlohn finanzieren oder bekommen! Wenn ich mir Berlin so betrachte, könnten die locker 2.000 Wagen weniger gut verkraften! Allerdings verdient dann Hermann weniger! Gott wäre das traurig!
    9 Min ·

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  • Richtig hingegen wäre und ist: Eine DRASTISCHE Reduzierung der Wagen und der miesen Fahrer!


    Da diese in einer politisch korrekten Gesellschaft nicht benannt werden können, kann sich nichts ändern. Streiche "miese Fahrer" setze Arbeitsalibi-Fahrer oder rotationsmigrantische Fahrer oder Familiennachzugsparallelwirtschaft.


    Am 19. Februar 2014 war die letzte Tariferhöhung.


    Zitat

    Der neue Berliner Taxitarif ist seit 19. Februar in Kraft getreten. Der Grundpreis in der Tarifstufe 2 steigt von 3,20 € auf 3,40 € (+6,25%) und der Preis pro Kilometer steigt für die ersten 7 km von 1,65 € auf 1,79 € (+8,48%). Die Taxameter der Berliner Taxis müssen bis spätestens 6. März 2014 umgestellt sein.


    So kriminell dumm darf man nicht sein sich die Folgewirkungen ungezügelter Konzessionsflut im Rahmen des Prinzips Arbeitsalibi-Aufenthaltsverfestigung wider alle Berufsfreiheit und wider jegliche Berufsethik durch weitere inflationstreibende Tariferhöhungen von der Kundschaft bezahlen lassen zu wollen.


    Zitat

    Mit der Taxikonzession können sich ausländische Unternehmer einen Arbeitsplatz aufbauen und dabei gleichzeitig ihren ausländerrechtlichen Status untermauern. Zusammen mit der problematischen Lage ausländischer Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt entsteht ein teilweise außerwirtschaftlicher Angebotsdruck im Taxigewerbe, dem keine entsprechende Nachfrage gegenübersteht.


    http://www.linne-krause.de/sit…gutachten_Stadt_Koeln.pdf


    Offensichtlich hat manch Pseudodemokrat und überbezahlter Humanitätsdusler das Prinzip Zuwanderung noch nicht verstanden. Zugewandert werden kann nur in dem Maße daß die Alteingesessenen dadurch nicht in Bedrängnis geraten bzw. in ihrer Bürgerlichkeit nicht zerstört werden also nicht zu Sozialfällen werden. Wer die Grenzen gegenüber Fremden öffnet für die keine Nachfrage besteht, verkauft seine Bürger aus, verrät sein Land in dem er es in einen Hexenkessel verwandelt und ist nicht einen Steuercent wert.


    Taxifahren in Berlin ist teuer genug. Eine Erhöhung käme nur in der Weise in Betracht, daß man die Kilometer-Tarife absenkte und gleichzeitig die Karenzminute abschaffte und Anfahrten empfindlich teurer machte. 10 Euro Brutto Stundenlohn wären bei derzeitigen Tarifen ohne staatlich implementierten Arbeitsdiebstahl eine Selbstverständlichkeit.


    Durchschnittlich 20 Touren in 8 Stunden, 14 Minuten Zeitaufwand pro Tour ergeben 280 Minuten, ergeben 58 % bezahlte Arbeitszeit einer 8-Stunden-Schicht. 5,5 Kilometer pro Tour mal 20 ergeben 110 Kilometer besetzt mal - im bisherigen Tarif - 1,65 € im Durchschnitt pro besetzten Kilometer plus 20 mal 3,2 € Einschaltpreis ergeben 245,5 € Schichtumsatz was für den alleinfahrenden Unternehmer ein Auskommen bedeutet und ebenso für den angestellten Fahrer; bei 43 % Umsatzbeteiligung 106 € Brutto für die Schicht, macht 13,2 € Brutto pro Stunde.


    Verparallelgesellschaftung, Wirtschaftsethnisierung und Uber sind Symptome, daß das Grundgesetz in wesentlichen Inhalten für bestimmte Schichten und insbesondere für den alteingesessenen Taxler nicht mehr gilt.

  • (Gehts nicht auch inzwischen nach kg.Ich meine es gibt doch schliesslich ne "Menge" dicker Kinder.... :depress: :hahaha: )


    Deshalb freuen sich die Kunden auch so wenn sie aus dem ICE direkt in unsere Hamburger Taxen steigen.
    Da blicken die wenigstens durch, was die Strecke nach APPendorf kosten kann, ausser


    HFb Zuschlag- ausser bargeldlosem Zuschlag, ausser Funk/Rufsäulen Zuschlag, ausser ICH-will-ZUschlag-weil-ICH-DICH-fahre,
    ausser ICH-will-ZUSCHLAG-damit-Du-Nicht-nichts-nachvollziehen-kannst,ausser dem MIR-fällt-noch-mehr-Zuschlag ein,
    bliebe ja nur die nachvollziehbare STrecke ohne ZUschlag übrig.


    Bei der Tarifabzockstruktur möchte doch jeder Kunde mal zuschlagen, wetten? :warts_ab:

  • Wo denn dieses, Taxi39?
    Mal von dem EINEN Urteil gegen UBER abgesehen, was ja nie irgendeine Rechtswirksamkeit erlangt hat, gibt es nahezu keine Urteile von Belang für uns Taxis, die aus Berlin kommen.

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  • tja, dann hast du einfach nicht richtig aufgepasst.
    ich schiesse mal aus der hüfte:


    - aufhebung des konz.stops
    - betrieb ohne vollzeitkräfte
    - keine kreditkartenpflicht am flughafen
    - uber


    und andere kleinigkeiten

  • http://www.bz-berlin.de/berlin…-ab-2015-erheblich-teurer


    Eines darf man ja Freutel lassen: Er bleibt immerhin etwa 10% unter den Forderungen seines Mutterverbandes BZP!
    Bei dem konnten Mindestlöhne NUR bei einer Steigerung von mindestens 25% gezahlt werden, wohingegen Freutel sich mit 15% begnügen will!


    Ist doch ein guter Mann, der Freutel!

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  • Hach, Taxi Deutschland will eine DEMO in Berlin machen!
    Ob die in Hamburg da auch mal was organisieren?

    Taxi Deutschland Berlin e.V.
    21. November um 17:26 ·


    Demos werden ebenfalls in anderen Bundesländern stattfinden, damit die Taxiunternehmer ihre Fahrer/innen den Mindestlohn bezahlen können.
    In Berlin werden wir ebenfalls demonstrieren müssen, wenn unser Tarifvorschlag nicht vom Senat genehmigt wird.
    Weg mit der Karenzminute!


    Zeitungsartikel:
    Neuer Mindestlohn: Protestzug gegen neue Taxi-Tarife
    Mit einer Taxi-Karawane wollen Taxifahrer um das Kreishaus ihrem Unmut Luft machen. Wenn dort der Kreisausschuss tagt, demonstrieren sie für höhere Kilometerpreise und einen höheren Starttarif. Dies sei nötig, um den...
    mobil.rundschau-online.de|Von Von Jens Höhner,

    http://mobil.rundschau-online.…fe,23794582,29109492.html

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  • In Berlin herrscht die nackte Angst!


    Aus Facebook vor ein paar Stunden:

    Taxi Deutschland Berlin e.V.

    vor 19 Stunden


    Liebe Mitglieder,


    eine zeitnahe Erhöhung der Beförderungsentgelte ist vorerst gescheitert!!!


    Weil sich das Gewerbe nicht auf einen einheitlichen Tarifantrag einigen konnte, ist eine baldige Erhöhung der Fahrpreise in weite Ferne gerückt, dies liegt vor allem an der Tatsache, dass der TVB den gemeinsamen Änderungsantrag von Innung, TD und BTB blockiert.


    Die Situation gleicht exakt der, die wir bei der letzten Tariferhöhung gehabt haben, die sich damals um ein Jahr verzögert hat.


    Wie oben bereits beschrieben, wird die von breiten Teilen des Gewerbes getragene Änderung der Tarifstruktur, durch den Antrag des TVB verhindert. Der Senat möchte einer schnellen Tariferhöhung nur Folge leisten, sollten wir von den Plänen einer Strukturänderung abrücken und einer Erhöhung der Kilometerpreise um 15 % zustimmen, was dem Antrag des TVB gleich kommt.


    Wir sehen hier ein eindeutiges Gewichtungsproblem, denn als Taxi Deutschland Berlin e.V., vertreten wir zusammen mit der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V. und dem Berliner Taxibund e.V. mehr als
    1000 Unternehmer, während die durch den TVB vertretene Unternehmerzahl dagegen verschwindend gering ist. Weshalb also sollten wir diesem Antrag nachkommen, zumal ein Strukturwechsel auch für die Fahrgäste deutlich moderater wäre, da nur die stärker belastet werden, welche auch mehr Zeit in der Taxe verbringen. Eine drastische Erhöhung der Kilometerpreise hingegen, trifft ausnahmslos alle und insbesondere die älteren Menschen in den Stadtrandgebieten, welche oftmals auf das Taxi angewiesen sind.


    Auf diesem Wege bitten wir daher alle Facebook User um eine konstruktive Meinungsäußerung:


    Seid Ihr bereit uns dabei zu unterstützen die sinnvolle Strukturänderung durchzusetzen, auch wenn so eine Tariferhöhung evtl. um Monate verzögert wird?


    Oder sollen wir ungeachtet dessen eine schnelle Fahrpreiserhöhung um ca. 15% mittragen?


    Die Zeit drängt, da die Einführung des Mindestlohns, ab dem 01.01.2015, uns alle unter einen gewaltigen Verantwortungsdruck setzt.



    Nahezu WORTGLEICH:


    Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.
    19 Std. ·


    Eine zeitnahe Erhöhung der Beförderungsentgelte ist gescheitert!!


    Weil sich das Gewerbe nicht auf einen einheitlichen Tarifantrag einigen konnte, ist eine baldige Erhöhung der Fahrpreise in weite Ferne gerückt. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass der TVB den gemeinsamen Änderungsantrag von Innung, TD und BTB blockiert.


    Die Situation gleicht exakt der, die wir bei der letzten Tariferhöhung gehabt haben, die sich damals um mehr als ein Jahr verzögert hat.


    Die von breiten Teilen des Gewerbes getragene Änderung der Tarifstruktur wird durch den Antrag des TVB verhindert. Der Senat möchte einer schnellen Tariferhöhung nur Folge leisten, sollten wir von den Plänen einer Strukturänderung abrücken und einer Erhöhung der Kilometerpreise um 15 % zustimmen, was dem Antrag des TVB gleich kommt.


    Wir sehen hier ein eindeutiges Gewichtungsproblem, denn als die Innung des Berliner Taxigewerbes e.V., vertreten wir zusammen mit Taxi Deutschland Berlin e.V. und dem Berliner Taxibund e.V. mehr als 1000 Unternehmen, während die durch den TVB vertretene Unternehmerzahl dagegen verschwindend gering ist.


    Ein Strukturwechsel wäre für die Fahrgäste auch deutlich moderater, da nur diejenigen stärker belastet werden, die auch mehr Zeit in der Taxe verbringen. Eine drastische Erhöhung der Kilometerpreise hingegen, trifft ausnahmslos alle, insbesondere ältere Menschen in den Stadtrandgebieten, die oftmals auf das Taxi angewiesen sind.


    Weshalb also sollten wir dem TVB - Antrag nachkommen? Wenn überhaupt nur deshalb, weil die Zeit drängt, weil uns die Einführung des Mindestlohns, ab dem 01.01.2015, alle unter einen gewaltigen Verantwortungsdruck setzt.


    Daher bitten wir alle Facebook - User auf diesem Wege um eine konstruktive Meinungsäußerung: seid Ihr bereit uns dabei zu unterstützen, die sinnvolle Strukturänderung jetzt durchzusetzen, auch wenn damit eine Tariferhöhung möglicherweise um Monate verzögert wird?


    Oder sollen wir, ungeachtet dessen, eine schnelle Fahrpreiserhöhung um ca. 15% mittragen, da wir unseren Beschäftigten ab Januar Mindestlohn zahlen müssen?


    Herzlichen Dank für die Beteiligung an dieser Diskussion,
    Leszek Nadolski, 1. Vorsitzender.


    Vom TVB konnte ich bisher noch keine Stellungnahme finde!

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  • Aus Facebook:

    Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.
    Gestern um 14:58 · Bearbeitet ·


    Einladung zu weiteren Tarifgesprächen.


    Aufgrund jüngster Ereignisse scheint es unmöglich, dass es in naher Zukunft zu einer zügigen Entscheidung in der Senatsverwaltung zu Gunsten neuer Tarife kommen wird. Daran sind wir jedoch selbst Schuld, denn es war uns nicht möglich, sich auf einen gemeinsamen Tarifvorschlag zu einigen. Auch deshalb konnte die Senatsverwaltung nicht zu einer Tarifeinigung kommen. Trotzdem ist der Senat immer noch für eine schnelle Tariferhöhung gesprächsbereit. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es zu keinen wesentlichen Strukturänderungen kommt und wir uns auf einen Tarifantrag einigen können.


    Die Verbände sind ihrerseits von der Verzögerung seitens des Senates, zu einer schnellen Entscheidung zu kommen, sehr enttäuscht. Die Enttäuschung ist aber kein Vergleich zu der, wenn die Gewerbevertreter bis zum 01.01.2015 zu keinem Kompromiss mehr bereit sein werden.


    Deshalb ist jetzt handeln angesagt. Wir können es nicht verantworten, dass unser Verhalten eine Erhöhung der Fahrpreise auf Monate verhindert. Daher lade ich öffentlich auf die Weise die TaxiDeutschland- Berlin e.V., die TVB und die BTB Vertreter ein, sich in den nächsten Tagen in die Räume der „Innung“ zu setzen und schnellst möglich noch zu handeln. Damit wir noch in diesem Jahr zu einer Lösung gelangen, die wir unseren Unternehmern präsentieren können. Wenn wir uns jetzt nicht bemühen und warten bis die Senatsverwaltung eine
    Wirtschaftlichkeitsuntersuchung oder eine Marktanalyse durchgeführt hat, so wird der Mindestlohn einen enormen wirtschaftlichen Schaden an unseren Mehrwagenunternehmern anrichten.


    Leszek Nadolski
    1. Vorsitzender der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.


    Da braucht doch euer Oberboß Waldner nur mal kurz ein Machtwort zu reden!


    Schließlich kontrolliert er eigentlich über die fms/Austrosoft-Sache ALLE Zentralen und nahezu ALLE Taxifahrer in Berlin, selbst die, die nicht unmittelbar an seine eigenen Zentralen angeschlossen sind!

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  • Da frage ich mich nur, warum ein GRT kostenaufwändiger sein soll, als eine E-Klasse?


    Die Anschaffungskosten sind die Hälfte und der Verbrauch liegt auch nicht höher.
    Mein FIAT Scudo, den ich derzeit fahre, verbraucht tagsüber im reinen Stadtverkehr 8,5 l/100 !
    Da kann eine E-Klasse ganz locker mithalten.


    Und die Betrügereien bei den Berliner Taxiunternehmern gehen trotzdem munter weiter, zumal dort kaum jemand ein Fiskaltaxameter hat!

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  • @


    Also irgendwie komme ich manchmal nicht mehr mit.
    Alle Welt legt andauernd große Teile unseres Verkehrssystems lahm - nur weil sie mehr Geld haben wollen.
    Lokführer, Piloten, Kindergärtner, Post,.....


    Aber wir, ausgerechnet wir Kleinstverdiener sollen mit den Preisen am Besten noch runtergehen. Warum verstehe ich das bloß nicht ?
    Bin ich wirklich so dämlich ?!
    Man muß doch nur mal ein paar ganz wenige Kosten Faktoren vergleichen, wie sie heute sind, und wie sie z.B. vor 10 Jahren waren. Versicherungsprämien, Gebühren für Konzessionesverlängerungen, Spritpreise,...
    Alles wird andauernd teurer nur wir werden billiger ?!? :wasnscheiss:


    Tesa

  • 22 Touren zu 5 Kilometer in 8,5 Stunden erscheinen in der Tagschicht als ausgewogen. Es könnten sich mit dem neuen Tarif ergeben:


    164 Gesamtkilometer bei einem Leerkilomter von 33 %
    110 Besetztkilometer
    22 Touren
    285 € Umsatz, grob geschätzt bei einem Durchschnittskilometerpreis von 1,85 € und einem Tourpreis von 3,7 €, da in 3,9 € bereits die erste Entfernungsschalteinheit in Form von 20 Cent enthalten ist.


    285 € Umsatz in 8,5 Stunden ergäben einen Bruttostundenlohn von circa 14 €. 110 Besetztkilomter entsprechen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h einem (tatsächlich bezahlten) Netto-Arbeitsaufwand von 4,5 Stunden.


    Eine derartige Bezahlung erscheint als zu hoch und kann von den Kunden nicht getragen werden.


    Kilometerpreis erste 7 Kilometer: 1,79 € --> 2 € (+ 11,7 %)
    Kilometerpreis weitere Kilometer: 1,28 € --> 1,5 € (+ 17,2 %)
    Grundpreis: 3,4 € --> 3,9 € (+ 14,7 %)
    Wartezeit: 25 € --> 30 € (+ 20 %)


    Diese Preiserhöhungen sind als reiner Wucher und Inflationstreiberei anzusehen und ziehen weiteres Verbrechertum an.


    Senatskanzlei:


    Zitat

    Die Kosten für eine Fahrt etwa vom Alexanderplatz zum Flughafen Tegel (14 km) steigen danach künftig von 24,80 € auf 28,30 €.


    Dies entspricht einer Preissteigerung von 14,1 %.


    Senatskanzlei:


    Zitat

    Anlass für die aktuelle Tarifänderung ist das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG), mit dem zum 1. Januar 2015 ein Mindestlohn von brutto 8,50 € je Zeitstunde eingeführt wurde. Dieser gilt auch für das Taxigewerbe. Die Berliner Taxiverbände hatten deshalb im Oktober 2014 Anträge auf Erhöhung der Beförderungsentgelte gestellt.


    Dies kann man als planwirtschaftliche Kettenreaktion ansehen.


    Sozialistischer Totalitarismus greift immer mehr Raum und zerstört das Taxigewerbe weiter und weiter.

  • Den mafiösen Strukturen in der aktiven und gewollten Umgehung des Mindestlohnes wird dieser Tarif ganz sicher kein Ende setzen!


    Ich persönlich halte solche Preistreiberei auch nicht als das Non-plus-Ultra.
    Die einzige wirkliche Möglichkeit, wieder Gerechtigkeit im Gewerbe einzuführen, sind stringente Kontrollen und eine heftige Reduktion der Taxen!
    In Berlin wären sicherlich mindestens 2000 Wagen weniger angebracht.

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  • Minus 3500 Konzessionen.


    Nachtrag:


    Da traut man sich ja seinen Fahrgästen nicht mehr ins Gesicht zu schauen wenn man solche Horrorwucherpreise kassiert. Da hat das Schmarotzertum recht, wenn es sagt, daß man "ein Arschloch namens Taxi" bekämpfen muß. Selbstverständlich steigen Kunden auf billigere Raubtaxis um, welche als Mietwagen abgetarnt sind. Der Kunde ist nicht dazu da, importierte Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Ein Taxigewerbe, welches regelmäßig pro Schicht und Fahrer nur ein "Arbeitspensum" von 6 bis 14 Touren zuläßt ist reinstes Verbrechertum.