STELLUNGNAHME des FRANKFURTER TAXIRINGs zur SITUATION ind FRANKFURT !

  • Stellungnahme des Frankfurter Taxiringes zur Situation des Gewerbes in Frankfurt und der Handlungsweise der dortigen Taxi-Vereinigung, die sich ja, was hier schon mehrfach angesprochen wurde, wie ein Staat im Staat MIT EIGENER GESETZGEBUNG aufführt und möglicherweise von staatlicher Seite darin sogar unterstützt wird.


    Dabei bezieht sich der Schreiber des Briefes auf einen meiner Beiträge:
    http://www.das-freie-taxiforum…ad&threadID=1170&pageNo=3



    Brief vom 9.Januar 2015
    per E-Mail


    Sehr geehrter Herr Napp,


    ein doch etwas außergewöhnlicher Antrag eines Mitgliedes der TV Frankfurt zur Mitgliederversammlung, den Sie hier der Allgemeinheit präsentieren.
    Dieser sehr aufschlussreiche und auch sehr aussagekräftige Antrag ist umso höher zu bewerten, da der Antragsteller auch im Vorstand der TV Frankfurt war und davon auszugehen ist, das notwendiges internes Hintergrundwissen zweifelsohne vorhanden ist.
    Ein allgemein bekanntes Schema der Information sind zweckorientierte Kampagnen.
    Mit inszenierten Kampagnen, vor allem auch vorangetrieben durch die eigenen, sogenannten und auch als Ansprechpartner fungierenden Gewerbevertreter, wird immer wieder probiert, die Taxifahrer zu diskriminieren und in ein schlechtes Licht zu rücken.
    Leider ist dieses auch sehr deutlich an diesem Antrag zu sehen. Die Sauberkeit ist relativ und das Benehmen auch.
    Für die Sauberkeit ist die Stadt Frankfurt verantwortlich und für das als relativ einzustufende Benehmen mit Sicherheit nicht eine Taxivereinigung!
    Eine weitere entmündigende und für die Taxifahrer entwürdigende Aussage des Antrages ist es, wenn Berater der TV da sein wollen und sich anmaßen, den Fahrgästen Informationen geben zu müssen und der eigentliche offizielle und auch legitimierte Vertragspartner des Fahrgastes, der Taxifahrer, daneben steht und zuschaut.
    Ein altes Schema um sich einzuschalten.
    Im Jahr 2009 wurde mit einer Pressekonferenz in Frankfurt eine Qualitätsoffensive eingeleitet.
    Die verwendeten Zauberworte der Kampagne mit der Möglichkeit sich Einnahmequellen durch die Taxifahrer zu erschließen heißen aber auch Qualität, Standard und Service.
    Damit hat man hier in Frankfurt mittlerweile jahrelange Erfahrung und die meisten Taxifahrer können davon ein trauriges Lied singen.
    Das Resultat der im Jahr 2009 eingeführten Qualitätsoffensive sieht so aus, dass unter anderem unzählig viele Taxifahrer (eigentlich Fahrpersonal des ÖPNV) von aufgestachelten, aufgehetzten Aufsichten der Taxivereinigung am Frankfurter Flughafen schikaniert, beleidigt, bedroht und auch bis an den Stadtwald verfolgt wurden.
    Das Nichtvorhandensein der personenbezogenen TTC-Karte (Taxi Top Card), eine, auch bedingt durch Nachprüfungen, für viele nicht mehr kontrollierbare Einnahmequelle der TV (Vorstand) wurde und wird mit allen Methoden erbarmungslos verfolgt.
    Aber auch mit dem Besitz so einer personifizierten, die Anonymität aller Fahrzeugführer aufhebenden TTC-Karte, (Blacklist) ist man der Willkür des Vorstandes ausgesetzt.
    Viele Vorladungen zeigen es.
    Der Vorstand der TV wird in die Lage versetzt, die Taxifahrer zu sperren, das heißt zu bestrafen und auszuschließen.
    Die Halteplatzordnung Flughafen und die Verträge zeigen es.
    Für das Bestrafen gibt es natürlich keine Gesetze!
    Strafen ohne Gesetze!
    Die TV, genauer gesagt der Vorstand, bestimmt über das Fahrpersonal des Taxiverkehrs, dessen Verwaltungsträger die Behörden sind und maßt sich an, Taxifahrer auszusortieren.
    Die von Ihnen angesprochene Toilettensituation am Flughafen sah so aus, dass lange Zeit, auch vor und während der Qualitätsoffensive, keine Toiletten am großen Nachrückehalteplatz (Gateway Garden) vorhanden waren. Es wurden von allen Seiten Fotos gemacht, die die Taxifahrer diskriminieren. Dieses wurde auf einer Mitgliederversammlung der TV ausführlich thematisiert.
    Auch so kann die Situation für Kampagnen ausgenutzt werden.
    Die spätere Einführung der transportablen Plastiktoiletten wurde von einem Vorstandsmitglied der Taxivereinigung auf einer Mitgliederversammlung als Luxus bezeichnet.


    Auch die brusthohe, verzinkte und wartungsfreie Blecheinfriedung am Berliner Hauptstadtflughafen, die als Toilettenanlage genutzt wird, sollte nicht Maßstab sein.


    Ein Erlebnis der besonderen Art hatten einige gut deutsch verstehende und sprechende Taxifahrer an einem Taxihalteplatz in der Frankfurter Innenstadt.
    Das hintere Ende des Halteplatzes wurde von einem Polizeiwagen fotografiert.
    Auf die Frage eines Kollegen, was das bedeutet, wurden von der Polizei unter anderem folgende Aussagen gemacht:
    „Das macht 150 Euro.“
    „Wir arbeiten im Auftrag der Taxivereinigung.“
    „Wenden Sie sich an die Taxivereinigung.“
    Unglaubliche Aussagen mit sich zwangsläufig stellenden Fragen und der Schlussfolgerung: Ist die TV (Vorstand) bei der Auswertung der Fotoaufnahmen dabei?
    Was wird hier eigentlich noch gespielt?
    Dass der Vorstand der Vereinigung seinen Einflussbereich erweitern möchte und an der Betreuung von Halteplätzen interessiert ist, liegt auf der Hand und wurde vom Vorstand auf einer Mitgliederversammlung geäußert.
    Hierbei gibt es Wegbereiter. Ein Sprungbrett war und ist die Qualitätsoffensive.
    Es ist allen Beteiligten dringend davon abzuraten, einen Verein einzusetzen, der für eine gewisse sogenannte Ordnung sorgen soll. Die letzten Jahre haben es gezeigt: Inszenierter Zirkus und Gerichtsverfahren ohne Ende.
    Ein in jeder Beziehung hoher Preis für eine Qualitätsoffensive.
    In den letzten Journalen maßt sich der Vorstand in einer Machtdemonstration an, das Werkzeug zum Aussortieren zu sein.(Journal Oktober 2014 Seite 3, Journal November 2014 Seite 16)
    Aussortiert werden durch einen Verein mit eigenen Regeln und Befugnissen hat nichts mit Integration zu tun. Integration sieht anders aus.
    Viele Kollegen sind enttäuscht und verstehen die Welt nicht mehr.
    Die Grenze der Anmaßung und der Machtdemonstration ist überschritten.
    (Auch) Taxifahrer sind Menschen, die unter geordneten Verhältnissen ihr Geld verdienen möchten und müssen – und sie sind besser als ihr Ruf.
    Auf die weitere Entwicklung dürfen wir gespannt sein!



    Mit freundlichen Grüßen
    Taxiring Frankfurt

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