Der TAXITAG: Der Reinfall des Taxijahres !?

  • Da der Taxitag ja von der Hansa-Teppich-Etage 'organisiert' worden ist, setze ich das mal hier rein.


    Ich hatte dieses Jahr ja mal ernsthaft ins Auge gefaßt, die hart verdienten 25 Tacken tatsächlich in den Gulli zu werfen, um mir diese so hochgejubelte Veranstaltung dann doch mal anzutun.
    Aber wie eben von Einem vernahm, der tatsächlich vor Ort war, tat ich gut daran, nicht hinzutappern.
    Sein Fazit des Ganzen: 'Es war die teuerste Erbsensuppe meines Lebens.'


    Zunächst waren offenbar maximal 200 Kollegen da, was ja wohl grottig ist, da es ja ein zumindest norddeutsches (eigentlich ja bundesweites) Taxi-Großereignis sein sollte.
    Die Organisation (was erwartet man schon von Leuten wie Lohse und Schütte?) soll unterirdisch gewesen sein.
    Und die Vortragenden, allen voran der berüchtigte Anwalt S. aber auch der Mann vom Zoll sollen zwar heiße Luft abgelassen haben, aber Nichts, was man für den strammen Eintritt lohnbringend mit nach Hause nehmen konnte!


    Die Handelskammer verspätete sich erheblich und berichtete auch nichts Interessantes.
    Frage: Warum hat Lohse das nicht selber übernommen? Schließlich sitzt er doch selber da?


    Tut sich nur noch die Frage auf, wieviele neue Mitglieder die UNION gewinnen konnte, denn schließlich bekam man dann ja den Eintritt erlassen?
    Aber man hätte das Alles ja schon vorher erahnen können, da das UNIONs-Heft ja ebenfalls einen gegen Null gehenden Informationsinhalt aufweist!


    Ich denke mir mal, daß man das Dahinscheiden dieses TAXIRAGES ins Auge fassen sollte.


    Teagisch ist das Ganze aber hauptsächlich für die Kollegen, die von Weiterher (2 Berliner) angereist sind.

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  • Ein Kommentar von der FB-Seite 'Berliner Taxi Aktivitäten':


    Burkhard Zitschke
    14. Juni um 08:29


    Peinlich war der Auftritt vom TVB-Vorsitzenden. Der musste sich vom Rechtsanwalt anhören, dass er mal unternehmerisch tätig werden soll.


    Als Herausforderung wurde auf der Podiumsdiskussion erkannt, dass
    - alternative Mobilangebote integriert werden müssen
    - auf den gesellschaftlichen Wandel reagiert werden muss
    - eine Vernetzung stattfinden muss (gemeint sind wohl zunächst mal die
    Regionen in Deutschland)
    - Imagepflege notwendig ist
    und
    - man sich um den Nachwuchs kümmern muss.
    Dabei sei es lt. Herrn Müller (BZP-Vorstand) erforderlich auch über ein "Berufsbild Taxifahrer" nach zu denken!
    Ich stimme allen angesprochenen Punkten zu. Bei dem Berufsbild bin ich allerdings der Meinung, dass man sich ohne weiteren Zeitverzug zusammensetzen, die Inhalte Abstimmen und den Zeitplan aufstellen muß um das Thema zu realisieren! - Das wäre auch ein erster Schritt mit der Vernetzung zu beginnen!


    Mein Hinweis darauf, während der - freien - MiLo-Disskussion wurde allerdings wie immer beantwortet: mit Herablassung und erkennbarer Ablehnung mit Angestellten zundiskutieren. Ein Armutszeugnis wie iches immer wieder von der Seite erlebt habe und erlebe. Da ist es eine besondere Genugtuung, wenn sich sogenannte Unternehmer Ohrfeigen aus der eigenen Riege abholen!


    Hier ein paar Fotos des Ereignisses, zu denen er noch einen kurzen Kommentar abgegeben hat
    Es ist gut wenn man ein Ziel hat! Und so hat sich der Norddeutsche Taxitag auch für mich gelohnt. Auch wenn ich nicht jeden gesprochen habe mit dem es hier Kontakt gibt. Vermisst habe ich die Berliner Taxivertretungen. Oder war es geplant sich durch die TVB-Oberen vertreten zu lassen. Aus den (teils gut vorgetragenen Themen) konnte ich jedoch keine Vorwärtsent-wicklung erkennen. Und das nach einem knappen halben Jahr MiLo!


    Wenn ich mir diese paar Bilder betrachte, muß das Gedränge ja gigantisch gewesen sein!
    Fakt: Dieser sogenannte 'Taxitag' hatte offensichtlich noch nicht einmal ansatzweise für ein irgendwie geartetes Interesse gesorgt!
    Aber ich gehe jede Wette ein, daß uns dieses 'Ereignis' in den nächsten Tagen als UMWERFENDE VERANSTALTUNG präsentiert wird!





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  • Das ist die Sprache der Ineffizienten, der Problemkultivierer, der von Ideologieparteien Unterwanderten.


    Zitat

    Bei dem Berufsbild bin ich allerdings der Meinung, dass man sich ohne weiteren Zeitverzug zusammensetzen, die Inhalte Abstimmen und den Zeitplan aufstellen muß um das Thema zu realisieren! - Das wäre auch ein erster Schritt mit der Vernetzung zu beginnen!


    Mein Hinweis darauf, während der - freien - MiLo-Disskussion wurde allerdings wie immer beantwortet: mit Herablassung und erkennbarer Ablehnung mit Angestellten zundiskutieren. Ein Armutszeugnis wie iches immer wieder von der Seite erlebt habe und erlebe.


    Kartenhäuser brechen zusammen wenn sie Volksnähe zulassen.

  • Wenn Taxifahren, so wie beim LKW als Beruf anerkannt würde, würde es bedeuten, das Langzeitfolgen wie Bandscheibenschäden etc.ein Berufsunfähigkeitsrente nachsichziehen könnte. Dieses ist nicht gewollt. Man muss wissen, dass unsere Verbansfuzzis Beisitzer in der BG sind. Ein Schelm der Böses dabei denkt? Oder?

  • Verbandsfuzzis?
    Was ist das?
    Was zum Essen?
    NEIN! Was zum Kotzen!


    Andererseits denke ich mir mal, daß wir eigentlich NOCH NIE einen Verband hatten, der aus das Recht hätte, sich so zu nennen!

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  • In seinem 'Taxi-Magazin' hat Clemens Grün einen bemerkenswert ordentlichen Artikel geschrieben, der sich haargenau mit dem deckt, was mir meine Gesprächspartner auf der Straße ebenfalls schon berichteten.
    Ich gebe allerdings auch Wattwurm recht, denn bisher habe ich von RA Sokolovic auch noch nie etwas wirklich NEUES lesen können.
    Oder es ist eben NEU für die Unternehmer, die sich bisher noch nie näher mit der Materie Mindestlohn beschäftigt haben.
    Wobei man eh feststellen muß, daß die Masse der Unternehmer sowieso keine Ahnung von den neuesten Entwicklungen hat!


    Bei dem angeblich am 1.1.2017 bundesweit eingeführten Fiskaltaxameter muß ich, so leid es mir tut, Clemens Grün allerdings berichtigen, denn ich habe HIER schon des Längeren darauf hingewiesen, daß es offensichtlich scheunentorgroße Schlupflöcher gibt, dieses Teil verdammt lange (ein ganzes Taxileben) hinauszuzögern!


    http://taxi-magazin.de/taxi/to…eln-statt-neuaufbruch.php


    Zitat:
    "Sie sollten selbstbewusster werden", mahnte schon Herr Melsheimer, Präses der Hamburger Handelskammer, in seiner Begrüßungsrede. Bezogen auf diesen Taxitag: Vergeblich. Mit einem solchen defensiven und uninspirierten Weiterwurtscheln macht man es Konkurrenten wie Uber zu leicht - und sich selbst unnötig schwer.


    Ein Kommentar zu diesem Beitrag aus dem DAS:


    Re: 4. NORDDEUTSCHER TAXITAG: Weiterwurschteln statt Neuaufbruch
    Beitragvon schorsch » 20.06.2015, 00:11


    Weiterwurschteln statt Neuaufbruch? Falscher Anspruch an die Veranstaltung oder auch an das Gewerbe. Der Norddeutsche Taxitag ist schließlich keine Partei, die man zum Wahlverein einnorden könnte, geschweige denn zig Unternehmen mit jeweils eigenen Interessen. Die Pseudopresse schwafelt mal wieder einsam vor sich hin. Irrelevanter Beitrag.


    Unter PSEUDOPRESSE versteht dieser gute Mann wahrscheinlich das 'Taxi-Magazin' und 'Das freie Taxiforum', da es nur diese beiden Seiten waren, die sich bisher mit dem Ergebnis beschäftigt haben.
    Die Beiträge aus den Taxizeitschriften stehen noch aus, wobei ich mir jetzt schon den Jubelbeitrag von Brüggmann im 'Heft' der UNION vorstellen kann.
    Der kommt dann, wenn er erschienen ist, natürlich HIER rein!

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    Einmal editiert, zuletzt von Joern ()

  • So, nun haben wir endlich auch DIE OFFIZIELLE BERICHTERSTATTUNG!
    Und was können wir dieser entnehmen: Das war natürlich ein voller Erfolg!


    Ein tolles Beispiel, wie man sich selber in die Tasche lügen kann!


    Aus dem UNIONs Machwerk vom August 2015:



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  • Auch in dem schlechtesten Taxi-Heft Deutschlands (Hallo Taxi) erschien in der September-Ausgabe ein Artikel, in dem dieser Taxitag über die Gebühr gelobt und als voller Erfolg verkauft wird.
    Ich erspare mir, den hier rreinzusetzen, denn das wäre eine Verschwndung der Datenresourcen.


    Aber da Herr Cassalette ja Informationen offenbar nie selber bekommt oder irgendwie kritisch berichtet, ist das natürlich auch kein Wunder.
    Wie bei seinen angeblichen Autotests, bei denen es NIE irgendetwas Kritisches zu berichten gibt!? Immer wieder erstaunlich, wenn man mich fragt.

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