Gesetzliche Regelung für AUTONOMES FAHREN

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    Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf zum autonomen Fahren: "Letzte Verantwortung bleibt beim Menschen"

    heise online
    25.01.2017 13:50 Uhr Stefan Krempl


    Während der Fahrt soll der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen dürfen.


    Das Bundeskabinett hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, mit dem es mehr Rechtssicherheit beim automatisierten Fahren schaffen will.


    Die Bundesregierung hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der den Einsatz teil- oder hochautomatisierter beziehungsweise autonomer Systeme in Fahrzeugen regeln soll. Prinzipiell dürfen demnach künftig auch Autos auf die Straßen, bei denen der Computer für eine gewisse Zeit und Umstände die Kontrolle über das Fahrgeschehen übernimmt. Der Mensch soll dabei aber laut dem Bundeskabinett "grundsätzlich die letzte Verantwortung behalten".


    Auch wenn die Person am Lenkrad "dem technischen System in bestimmten Situationen die Fahrzeugsteuerung übergeben kann", muss der Fahrzeugführer es jederzeit "übersteuern oder deaktivieren" können. Dem autonomen Fahren, bei dem es "nur noch Passagiere gibt", will die Regierung so vorerst nicht den Weg ebnen.
    Eindeutigere Halter-Pflichten


    Das Kabinett bleibt so im Kern grundsätzlich auf der Linie, die Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgezeichnet hatte. Vor allem der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hatte diese zunächst scharf kritisiert und eine Gegenposition skizziert. Der vzbv begrüßte nun aber, dass die Regierung die Pflichten der Halter beim automatisierten Fahren eindeutiger formuliere.


    "Der Gesetzentwurf nimmt die Autohersteller nun teilweise in die Verantwortung", zeigte sich vzbz-Vorstand Klaus Müller erleichtert. Sie seien nun dafür verantwortlich, dass die Straßenverkehrsregeln eingehalten werden. Sie müssten etwa sicherstellen, "dass der Autopilot Geschwindigkeitsbeschränkungen erkennt". Die geplanten Regeln zum Datenschutz und zur Haftung seien aus Verbrauchersicht aber weiter unzureichend.
    Hände dürfen Lenkrad verlassen


    Dobrindt unterstrich: "Wir stellen Fahrer und Computer rechtlich gleich." Das bedeute, dass automatisierte Systeme die Fahraufgabe "komplett übernehmen dürfen". Die Person hinterm Lenkrad dürfe "während der hochautomatisierten Fahrt die Hände vom Lenker nehmen, um etwa im Internet zu surfen oder E-Mails zu checken".


    Der Minister hob auch hervor, dass der Fahrer die Steuerung nur erneut übernehmen müsse, "wenn das hoch- oder vollautomatisierte System ihn dazu auffordert oder wenn die Voraussetzungen für eine bestimmungsgemäße Verwendung der hoch- oder vollautomatisierten Fahrfunktionen nicht mehr vorliegen"; zum Beispiel wenn ein Reifen platzt.


    Um nachweisen zu können, ob der Mensch oder der Computer in einer bestimmten Situation die Fahraufgabe innehatte, wird ein Datenspeicher in Form einer "Blackbox" vorgeschrieben. Das Gerät soll helfen, den Schuldigen bei einem Unfall zu finden und die Haftungsfrage zu klären. Mit der Aufzeichnung will die Regierung sicherstellen, dass sich der Fahrer nicht pauschal darauf berufen kann, das automatisierte System habe versagt.


    Kommentar:
    Das bedeutet, daß es KEIN WIRKLICH AUTONOMES FAHREN geben wird!
    Der Fahrer MUSS immer die letzte Kontrolle haben, was wohl kaum gehen dürfte, wenn er da sitzt und auf seinem PAD herumfummelt.
    DANN kann und WIRD er auch gleich selber fahren!
    Denn es muß mir mal jemand erklären, wie man gleichzeitig im Internet surfen und dabei DIE VOLLE KONTROLLE über das Fahrzeug haben kann!?

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  • @Jörn


    naja, das geht genauso gut wie Gesetze formulieren, und nebenbei gleichzeitig auf dem Laptop rum daddeln.........
    Dann kommt da eben so ein Käsekram bei raus.


    Du darfst nicht mehr die früheren Maßstäbe ansetzen. Die gelten heute nicht mehr. Früher hat man jemandem so einen Gesetzes-Entwurf real um die Ohren gehauen.
    Da gab es aber auch noch Politiker die mehr Hirn hatten, sich viel intensiver gekümmert haben um das was sie tun, und vor allem: Soetwas legt man immer auch mal vielen Personen vor zum Durchlesen, die eben keine verquatschten und verzettelten Politiker sind wie man selber.
    Hättest Du das vorher auch nur 1x zum Lesen bekommen, hättest Du diesen Unfug vorher bemerkt, und das Gesetz sähe anders aus. So einfach ist das.


    das meine ich völlig ernst.



    neutral

  • DerHinweis auf diesen Artikel kam aus dem DAS:


    http://www.taxi-times.com/autonome-flotten-in-weiter-ferne/


    Der beschreibt sehr gut, warum es in den nächsten Jahren NICHT zum vollautonomen Fahren in den Städten kommen wird!
    Unsere Verkehrslage in den Städten ist einfach viel zu chaotisch, um es einem Computer zu überlassen, was entschieden werden soll!


    Schon in den 50er Jahren schrieb der berühmte SF-Schreiber und Ingenieur Arthus C. Clarke, von den u.a. der Roman und das Drehbuch zu '2001 - A Space Odyssey' stammt, Folgendes zu Papier gebracht:


    "Der Unterschied zwischen Mensch und Maschine ist der, daß die Maschine keine Engel sehen kann."


    Ich denke, das spricht genau das in dem Artikel beschriebene Problem an.
    Ein Mensch kann viele Situationen irgendwie erahnen und sich dann schon darauf einstellen!


    OK, leider nicht alle, aber doch einige!
    Bei denen der IQ-Quotient umgekehrt proportional zur PS-Zahl ihrer Autos ist, wird das nicht funktionieren, aber beim Rest zumindest immer mal wieder.

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  • Was ist Intelligenz ?


    Doch eigentlich nur die Fähigkeit, einmal zur Kenntnis genommene Sachen jederzeit abrufen zu können. Die Kombination dieser Geschehnisse, also das miteinander Verknüpfen, ist dann recht einfach.
    Oft wird dieses Verknüpfen als Intelligenz dargestellt. Die Basis davon ist aber immer das Gedächtnis !

  • Nein!


    Die Basis ist, daß man sich auf plötzliche unerwartete Ereignisse einstellen und Lösungen finden kann!


    Das macht ein Individuum teils auf grund seiner Erfahrungen und Ausbildung, aber zu einem großen Teil einfach aus dem Bauch heraus!
    Und DAS kann eine Maschine ganz eindeutig nicht!


    Eine Maschine hat kein 'Gefühl' für etwas.
    Sie ist immer nur so doof oder schlau, wie die Zahl der Dinge, die man ihr beigebracht hat.
    Ein Mensch lernt extrem viel nicht, weil es ihm Jemand zeigt, sondern weil es etwas testen und ausprobieren will und kann!
    Zum Beispiel die Idee zu haben, fliegen zu können!
    Und dieses dann auch - against all odds - durchführt.


    Eine Maschine kann keine IDEE haben!
    Eben: Keine ENGEL sehen!


    Und noch etwas: Es gibt keinen einzigen Gigantocomputer auf diesem Globus, der in der Lage ist, die 'Rechenleistung unseres Hirns' auch nur zu simulieren, die dieses jede Sekunde durchführt!
    Maschinen sind im wahren Sinne des Wortes FACHIDIOTEN!
    So wie es Menschen gibt, die zwar innerhalb weniger Minuten ein ganzes riesiges Telefonbuch auswendig lernen können, aber sonst nicht in der Lage sind, die einfachsten Dinge durchzuführen.


    Ein schönes Beispiel hatten wir bei der Landung von Apollo 11 auf dem Mond.
    Als alle Systeme der Eagle Fehlmeldungen zeigten, schlug Armstrong schlicht und ergreifend mit der Faust auf das Armatourenbrett und 'reparierte' damit den Lander!
    Wäre da nur eine Maschine drin gewesen, wäre die Mission abgebrochen worden oder auf der Mondoberfläche zerschellt!
    Ein erfahrener Testpilot wie Armstrong, der schon mit der X-15 Rekorde gebrochen hatte, reagierte hier rein aus dem Gefühl heraus, um die Mission zu retten. ERFOLGREICH!


    PS: Einer meiner großen Vorbilder meines Daseins, der Afrikaforscher Richard Frances Burton, sagte mal den versammelten Honoratioren der 'Royal Geografic Society' (inhaltlich) Folgendes:


    "Sie Alle hier sind stolz auf ihr ungeheures Wissen und Ihre Ausbildung und nennen die Eingeborenen im Urwald ungebildete Wilde.
    Trotzdem würde Ihnen ihr gesamtes Wissen hier im Raum nichts nützen, um auch nur einen einzigen Tag im Dschungel zu überleben.
    Mancher dieser 'Wilden' hat mehr Intelligenz, als Sie sich in Ihren kühnsten Träumen vorstellen können."


    Und das zeigt uns:
    Intelligenz hat NICHTS mit sogenannter Bildung zu tun! Die hat man oder hat sie nicht.
    Man kann sie dann hilfreich nutzen, in dem man möglichst viel Bildung dazu tut.

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