SCHWARZMARKT im Taxigewerbe Frankfurts?

  • Gerade gibt es mal wieder ein Thema im DAS, das sich mit den Schwarzmarktpreisen im Taxigewerbe beschäftigt!
    http://www.taxiforum.de/forum/…65049e90775f1d89d72e4b359


    Taxi Babsi hat ihren kurzen Beitrag auf dem folgenden Zeitungsartikel aufgebaut:
    http://www.fnp.de/lokales/fran…ung-warten;art675,2860583


    Grundsätzlich ist das ein spannendes und leider mehr als realistisches Thema, was aber offensichtlich gleich von den altgedienten Kutschern, die selber in diesem System groß geworden sind, abgestritten!


    Re: Konzessionshandel-Schwarzmarkt wird bestritten.
    Beitragvon jr » 22.12.2017, 05:30


    Solange die Übertragung von Unternehmen legal ist, handelt es sich um Marktpreise und nicht um Schwarzmarktpreise. Daß dabei Preisregionen erreicht werden, die mit einem nachhaltigen Betrieb nur schwer in Übereinstimmung zu bringen sind, ändert daran nichts.

    Re: Konzessionshandel-Schwarzmarkt wird bestritten.
    Beitragvon am » 22.12.2017, 08:30


    Bring bitte Babsis Weltbild nicht zum Wanken


    Es ist schon erstaunlich, daß ausgerechnet Frankfurt ein 'Gutachten' zum Taxigewerbe erstellen lassen will. Und dieses ausgerechnet von Linne & Krause.


    immerhin hat diese Hamburger Firma schon 2007 (also vor 10 Jahren) ein Gutachten für Frankfurt erstellt, das allerdings eine Sekunde nach seinem Erscheinen im Giftschrank verschwand.
    Es war das ERSTE Gutachten, das NIEMALS veröffentlicht wurde.


    Erst als es mir in einer ziemlich miesen aber lesbaren Kopie zugeschickt wurde, erblickte es das Licht der Taxiwelt und wurde umgehend viele hundert mal runtergeladen.
    In DIESEM FORUM wurde es zum ersten Mal veröffentlich.


    Interessant ist vor allem der zweite Teil, der sich mit mehr oder weniger legalen Machenschaften im Gewerbe beschäftigt!


    https://www.dropbox.com/s/a39g…tGutachten2007-1.pdf?dl=0


    https://www.dropbox.com/s/me72…tGutachten2007-2.pdf?dl=0


    Und gerade die Taxi-Vereinigung stand und steht viele Male im Fadenkreuz des Frankfurter Gewerbes, das diese in, wie ich das sehe, mafiöser Weise kontrolliert.
    Teilweise sogar mit Duldung der Behörden!?
    Sie ist selber auch direkt in das Verbot dieses Gutachten involviert, denn damals wie heute geschieht nichts im Gewerbe oder dessen Behörde, was nicht mit Wissen oder Zustimmung der Vereinigung geschieht.


    Hier ein Thema: Die Taxi-Vereinigung im Fadenkreuz:
    http://www.das-freie-taxiforum…page=Thread&threadID=3303
    http://www.das-freie-taxiforum…page=Thread&threadID=1170


    Die unheilige Allianz:
    http://www.das-freie-taxiforum…ad&postID=35858#post35858


    Die Taxi-Vereinigung im Sumpf der Korruption:
    http://www.das-freie-taxiforum…page=Thread&threadID=2055


    Die Taxi-Vereinigung KONTROLLIERT zu nahezu 100% das Frankfurter Gewerbe, selbst die Fahrer, die dieser Vereingung gar nicht angehören!
    Sie 'managen' den Flughafen und haben Kontrolle über die Taxistände!


    Das Frankfurter Taxigewerbe gehört zu dem am meisten mafiös unterwanderten Gewerbe Deutschland, neben Stuttgart oder Köln und auch Berlin.


    DESWEGEN ist es für mich mehr als nur verwunderlich, wenn die das Vorhandensein eines Schwarzmarktes leugnen!
    Dieser ist selbstverständlich vorhanden.
    Gerade dort, wo es starke Konzessionsbeschränkungen gibt, blüht dieser zu ungeahnten Höhen.


    Daß es 'Kunden' gibt, die sich, egal was es kostet, in dieses Gewerbe einkaufen wollen, fördert das natürlich, wobei man sich fragen muß, ob diese Herrschaften rechnen können.
    Diese 'Kosten' mit denen des Wagens, der Uhr etc. zu begründen, zeigt die Naivität des Vereinigungsmannes.
    Es sind nahezu hauptsächlich Migranten, die derartige Summen für eine Konzession über den Tisch reichen.


    Aber es gibt gerade in Frankfurt schwer mafiöse Strukkturen, die sogar durch den Deutschlandfunk bestätigt wurden.
    Für diese Menschen und Gruppen ist das Taxigewerbe eine gute Möglichkeit, Geld zu waschen und einzunehmen.


    Hier dazu mein Artikel über die 'Pakistani-Connection':
    http://www.das-freie-taxiforum…page=Thread&threadID=2023

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  • Das Thema 'Korruption in Frankfurt' wird gerade mal wieder im DAS behandelt!


    Es ist schon mehr als erstaunlich, wie im DAS der offensichtliche Schwarzmarkt für Taxikonzessionen in Frankfurt abgestritten wird!
    http://www.taxiforum.de/forum/viewtopic.php?f=47&t=11530
    Und Keiner bestätigt diese Sachen bis heute.


    Ausgerechnet der lächerliche Zwerg 'Taxi Georg', der nicht in der Lage ist, Beiträge zu schreiben, die länger als zwei Smileys sind, erst recht aber keine Argumente zu bringen, kommt mit solchen Sachen.
    Man könnte zu dem Schluß kommen, er sei nselber in solche Machenschaften verstrickt!


    Re: Konzessionshandel-Schwarzmarkt wird bestritten.
    Beitragvon Taxi Georg » 22.12.2017, 20:19


    TaxiBabsi hat geschrieben:
    Selbst in diesem Forum wird der mafiöse Schwarzmarkthandel mit Konzessionen bestritten. Erstaunt bin ich darueber nicht.

    Verwechsle bitte Erwerb nicht mit Schwarzhandel.
    Ich kann jede Firma übernehmen (GmbH sogar sofort), das nennt man "Unternehmenskauf".
    Schwarzhandel ist, wenn ich illegal etwas erwerbe, z.B Drogen.


    TaxiBabsi hat geschrieben:
    Joern hat einen interessanten Beitrag dazu geschrieben.


    Wer ist Jörn?


    Noch schöner ist natürlich seine letzte Bemerkung, was aber daran liegt, daß ich ihm die Menge seine hochintelligenten Beiträge schon des Öfteren vorgehalten habe.
    Aber was erwartet man schon von einem Taxifahrer, dessen Geist noch unterhalb der Fußmatte angesiedelt ist?


    Gerade in Frankfurt war und ist die Vereinigung, die dort eine absolute Monopolstellung innehat, schon seit langen Jahren in zwielichtige Sachen verstrickt, wie damals zB bei der Sache mit Taxmobil!


    Und es ist auch auf deren Druck hin geschehen, daß Frankfurt die erste und einzige Stadt war, wo ein Gutachten von Linne & Krause sofort nach der fertigstellung im Giftschrank verschwand!
    Da darf man sich doch zu recht mal fragen, warum das geschehen ist?


    Gott sei Dank wurde dieses Gutachten dann mir zugespielt und HIER zum ersten und einzigen Mal veröffentlich und damals innerhalb von wenigen Tagen 2500 mal runtergeladen!


    Im DAS hat man zwar gerne mal eine große Klappe, aber es ist gewerbekonform und der Admin scheißt sich in die Hosen, bevor er so etwas schreiben oder gar veröffentlichen würde!


    Aber seit es das Fiskaltaxameter und den Massenbetrug beim Mindestlohn gibt, versuchen die Funktionäre mit aller Kraft, sich einen Heiligenschein umzulegen, der aber irgendwie nicht richtig paßt!


    Das Gewerbe, nicht nur in Frankfurt, ist KORRUPT bis in die Knochen!

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  • Dieser brandneue Artikel der Frankfurter Neuen Presse bestätigt doch nur, was wir Alle aus dem Bereich Frankfurt längst wissen!


    Schön finde ich, daß die FNP das geheimgehaltene Gutachten haben.


    Da tut sich bloß die Frage auf, woher die das bekommen haben?
    Fragen über Fragen!
    Aber in DIESEM FORUM kann man es ebenfalls nachlesen. Klar. Wo sonst?


    http://www.fnp.de/lokales/fran…i-Lizenzen;art675,2965006


    Konzessionen Korruptionsvorwürfe bei Vergabe der Taxi-Lizenzen
    19.04.2018
    Von THOMAS J. SCHMIDT


    Korruption in der Stadtverwaltung? Der Hessische Rundfunk erhebt schwere Vorwürfe gegen zwei Mitarbeiter in der Taxi-Stelle. Sie sollen am Handel mit Konzessionen verdient haben.


    Die Anti-Korruptionsstelle der Stadt ermittelt seit zwei Wochen gegen zwei Mitarbeiter im Ordnungsamt. Dies bestätigte das Amt gestern. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks sollen die Mitarbeiter Geld genommen haben, als es um die Übertragung von Taxi-Konzessionen gegangen sei. Diese sind heiß begehrt.


    Denn Taxi-Lizenzen in Frankfurt sind knapp. Nur 1712 Fahrzeuge dürfen ihre Dienste anbieten. Gibt ein Unternehmen auf, wird der Betreiber seine Konzession nicht umsonst an die Stadt zurückgeben. Das geschieht so gut wie nie. 1500 Taxi-Fahrer stehen derzeit auf der Warteliste des Ordnungsamts, um in Besitz einer solchen Erlaubnis zu kommen. Die Wartezeit beträgt bis zu 35 Jahre. Klar, dass man da die Geduld verlieren könnte.


    An eine Konzession kommen Bewerber in Frankfurt nur, wenn man einen Betrieb kauft. Diesen Betrieb samt seinen Konzession zu erwerben, ist die einzige Möglichkeit für Neueinsteiger – doch eine, die mal bis zu 110 000 Euro mehr kostet.


    Geldfluss zwischen Firmen


    Bislang fließt dieses Geld nur zwischen Privatpersonen beziehungsweise zwischen Unternehmen. An welcher Stelle Mitarbeiter des Ordnungsamts ins Spiel kommen, ist nicht klar. Das Ordnungsamt will zu den jetzt bekannt gewordenen Korruptionsvorwürfen nicht mehr sagen als: „Es ist richtig, dass wir vom Hessischen Rundfunk die Information über die Vorwürfe erhalten haben. Wir nehmen das sehr ernst. Wir haben die Untersuchung an das Anti-Korruptions-Referat der Stadt übertragen“, sagte Michael Jenisch, Sprecher des Ordnungsamts gestern. An welcher Stelle Korruption möglich wäre? „Beides, sowohl die Rückgabe der Konzession, als auch die Übertragung an einen anderen Unternehmer, läuft über die Taxi-Stelle.“


    Thomas J. Schmidt
    Kommentar
    Weg mit Beschränkungen, der Markt soll's richten
    Das Schreckgespenst der Korruption in der Stadtverwaltung ist wieder da. Das Ordnungsamt hat die städtische Anti-Korruptions-Stelle gebeten zu ermitteln.


    Hans-Peter Kratz ist Vorsitzender der Taxi-Vereinigung Frankfurt und seit vielen Jahren Unternehmer. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da Korruption gibt“, sagte er. „Dort gilt – ich war oft genug da – das Sechs-Augen-Prinzip. Und die Stadt ist sehr hellhörig in Sachen Korruption. Keiner, den ich kenne, würde seine Altersversorgung aufs Spiel setzen.“ Doch dies sei nur seine ganz persönliche Meinung.


    „Die Konzession kann nicht gehandelt werden, sie gehört der Stadt“, sagt Kratz. Was hingegen funktioniere und tägliche Praxis sei: Dass ein Unternehmen als Ganzes übertragen wird, mit allem. Mit Fahrzeug, gegebenenfalls Personal, mit Kundenliste und Büro. Und eben mit der Konzession.

    Zuverlässigkeit prüfen


    Diese neuen Eigentümer müssen sich wiederum vom Ordnungsamt überprüfen lassen. „Sind sie persönlich zuverlässig? Erfüllen sie alle Voraussetzungen des Personenbeförderungsgesetzes?“ Thomas Schmidt vom hessischen Landesverband für das Personenbeförderungsgewerbe verweist auf das Bundesgesetz, in dem alles festgeschrieben ist. „Die Ausführung liegt bei den Ländern.“ Klar ist jedoch: Erfüllt der neue Besitzer die Voraussetzungen, hat das Ordnungsamt gar keine andere Wahl, es muss die Konzession übertragen.


    Andererseits könnten die Konzessionen schlagartig ihren Wert verlieren, wenn die Stadt die Zahl der Taxis freigeben würde. Vor einigen Monaten verhandelte ein Gericht die Klage eines Taxi-Unternehmers und war zum Ergebnis gekommen, dass die Zahl von 1712 Konzessionen überprüft werden müsse. „Meines Wissens ist die Auftragsvergabe noch nicht erfolgt“, sagte Jenisch.


    Im Jahr 2007 hat es schon mal ein solches Gutachten gegeben. In einer dieser Zeitung vorliegenden Version heißt es, zwischen 2001 und 2005 seien 790 Konzessionen übertragen worden, keine einzige wurde ans Ordnungsamt zurückgegeben. Mit 43 Prozent der 1712 Konzessionen, die den Besitzer gewechselt haben, sei in Frankfurt ungewöhnlich viel geschehen. Dies weise auf einen nicht funktionierenden Taximarkt hin, so die Gutachter damals vor zehn Jahren.


    H. P. Kratz sollte es besser wissen, denn die traute Zusammenarbeit zwischen Taxi-Vereinigung und Behörde in Frankfurt ist seit vielen Jahren die Hauptursache des Problems.
    Und gerade die Verhökerung der Konzen war schon in den 90er Jahren das Hauptproblem der Korruption dort im Gewerbe. Und die TV war tief darin verstrickt!


    http://www.das-freie-taxiforum…page=Thread&threadID=2055

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    2 Mal editiert, zuletzt von Joern ()

  • Das mit den 110.000 € stimmt nicht ! es ist nur die Hälfte.


    Andererseits ... wieviel ist eine Taxikonzession wert ?


    Fahren auf so'nem Teil zwölf Geringstverdiener und sitzen zuhause dessen Eltern, seine Frau und drei Kinder, sind das 84 Personen die davon leben.
    Für diesen Personenkreis fliessen mindestens 30.000 € Sozialgeld - monatlich. Da kann man doch mal 50.000 € einmalig für die Gründung dieser Quelle ausgeben.
    Nicht zu vergessen die Aufenthaltsberechtigungen, die an einen Arbeitsplatz gebunden sind.