Jetzt auch Taxameterzubehör mit Signierfunktion und Pauschalfahrteneingabe

  • Die neuen HALE Taxamater und Zusatzgeräte können jetzt alles, was gesetzlich vorgeschrieben ist oder bald kommen wird, denn die Umwandlung des Fiskaltaxameters in ein elektronisches Kassensystem wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.


    https://www.hale.at/de/sei-03m/


    Das schwedische Frognesystem soll auch an einem Kassensystem arbeiten.

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    Diese kann sich mit der Vorlage neuer Dokumente ändern!

  • Was ein Quatsch !

    Zitat

    signiert und sendet Fiskaldaten, aber auch detaillierte Betriebsdaten vollautomatisch per Modem an einen externen Rechner

    Die sollen eine richtige Kasse entwickeln, mit dem Taxameter als Vorsystem. Über jegliche Einnahme muss dann Buch geführt werden, ein Kassensturz jederzeit möglich sein.


    Selbst und allein fahrende Einzelunternehmer zeichnen weiterhin händisch auf, natürlich bei jeder Fahrt und auch das Trinkgeld. Die Preisdaten der einzelnen Fahrten werden im Taxameter gespeichert und dienen der Kontrolle, wie auch der Km-Stand des Fahrzeuges zu erfassen ist.


    Jede Fahrt wird bezuschusst, mit 50 %. Minimal mit der Grundgebühr, maximal mit 10 Euro. Das Taxameter berücksichtigt dies und zeigt den reduzierten Fahrpreis an. Wer ohne Taxameter fährt, verzichtet auf Einnahmen. Bei Fahrten die in Rechnung gestellt werden (Krankenfahrten), entfällt dieser Zuschuss, wie auch 19 % MwSt zum Ansatz kommen.

  • Moin


    @Jörn


    das ist ja schön, daß der Hale Taxameter das alles kann, ändert jedoch nichts an der Rechtslage,

    denn solange eine Registrierkassenfunktion kein Zulassungskriterium für die BOKraft und

    europäische Meßgeräterichtlinie ist und es in Deutschland auch weiterhin keine Registrierkassenpflicht gibt,

    besteht überhaupt keine rechtliche Notwendigkeit einen "Fiskaltaxameter" a la Hale zu verwenden.


    Grüße

  • Na ja, in Hamburg gibt es dazu den Anreiz, erheblich weniger kontrolliert zu werden, wenn die Konze verlängert werden muß.

    Ist doch schon was.


    Und die Wirkung des 'Hamburger Modells' ist ja wohl für jeden offensichtlich, wenn wir uns die Zulassungsdaten von Taxen und Mietwagen ansehen (nur hier in diesem Forum)!


    Über kurz oder lang wird das kommen, so daß eigentlich jetzt schon ein Anreiz besteht, sich so ein Teil zuzulegen, zumal man ohne dieses Teil schon automatisch in einen Betrugsverdacht gerät.

    Zumindest in Hamburg.


    Hier wird das auch im Konzessionsausweis eingetragen.


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  • Moin,


    was bitteschön soll der Anreiz sein, bei einer Konz.Verlängerung "weniger" kontrolliert zu werden?

    Ich reiche meine Unterlagen ein, warte 2 Wochen und bekomme meine Verlängerung.


    Und über den angeblichen Betrugsverdacht kann ich nur müde lächeln, soll mich doch jeder

    verdächtigen wie er will am Ende zählen Fakten und Daten und dazu zählt auch, daß ich

    inzwischen einen vierstelligen Eurobetrag eingespart habe , weil ich eben nicht diesen

    unnützen Stempel in meiner Konzession habe.


    Grüße

  • Ein Fiskaltaxameter verbaut zu haben heisst doch nur, dass die Preisdaten der letzten Fahrt -vor der Löschung durch Beginn einer neuen Messung- abgerufen und gespeichert werden können. Mehr nicht.


    Ich frag mich: Warum macht man das nicht im Gerät selbst ? Ist es etwa manipulierbar ? Dann taugt es nix.


    Bei jeder elektronischen Kasse können jederzeit die zurückliegenden Daten abgerufen werden. Warum nicht auch beim Taxameter ? Warum werden sie dort gelöscht ?


    Vermutlich, damit nicht alte Fahrpreise durch Zurückblättern zur Anzeige gebracht werden können ... ?


    Dann zeigt man sie halt woanders an, z.B. an dem abrufenden Gerät, wenn die übertragene Datei geöffnet wird - nur löschen sollte man die Daten nicht ! Wer weiss ob die Daten dort, wo sie hingeschickt werden, überhaupt sicher sind ? Ein Taxameter kann man nicht hacken, einen Online-Speicher sehr wohl. Dann sind sie fort, die Daten, unwiederbringbar verloren.