TAXI - Das Original: Gerade erst geboren und doch schon tot ?

Hallo Forengemeinde,
in der Zeit während meiner Abwesenheit vom Do. 20.02.2020 bis zum So. 22.03.2020 steht das Forum nur read only (offline) zur Verfügung.

Danke & Gruß
Jörn
  • Tja, da wurde mit relativ viel Brimborium zunächst ein neuer Verband, der FFTD, und mit ihm mal wieder eine 'taxieigene App' ins Leben gerufen, und scheint schon wieder so gut wie tot zu sein, jedenfalls, wenn ich mal die eigenen Ansprüche mit der gegebenen Realität ins Verhältnis setze.


    Zunächst einmal werfen wir einen Blick auf den Frontmann und Gründer dieser neuen Föderation, die sich als BUNDESVERBAND etablieren möchte, wobei der als Bonbon eine EIGENE Taxi-App rausbringen möchte, die angeblich voll dem Gewerbe gehören und von diesem alleine bestimmt werden soll.

    Orhan Tasbilek aus Hamburg tritt da in der Öffentlichkeit als der neue MESSIAS des Gewerbes auf. Klaren Blickes und sprachgewandt.

    Zitat von seiner eigenen Webseite: https://orhan-tasbilek.de/


    „Da war es also wieder, das Vorurteil über uns – dass wir unfreundlich sind. Ob das wirklich stimmt, darüber kann man geteilter Meinung sein, Fakt aber ist, dass es das Vorurteil über uns gibt.

    Und da frage ich mich natürlich das „warum“ und dann kam mir ein Gedanke.

    Ist es möglich, dass Kollegen nicht in der Lage sind Freundlichkeit zu zeigen, weil sie schüchtern sind? Weil sie nicht geübt sind, auf Fremde zuzugehen und sie zu begrüßen, als wären es ihre eigenen Gäste, die sie zu Kaffee und Kuchen, einem Grillabend oder einer Party eingeladen haben?

    Kollegen – steigt aus und geht auf die Menschen zu! Denkt euch einfach ihr hättet sie eingeladen. Tut so, als wärt ihr der Gastgeber, denn das seit ihr! Stellt euch vor, sie würden zu euch zum Kaffee kommen, zum Grillen oder zur Party. Bringt Freundlichkeit auf die Straße!“


    Dazu zitiere ich dann auch mal Jesus aus der Bibel, denn das paßt irgendwie, auch wenn Orhan wahrscheinlich Moslem ist, aber auch bei denen wird ja Jesus als Prophet anerkannt.


    Matthäus 5:9

    Selig sind, die Frieden stiften;
    denn sie werden Gottes Kinder heißen.


    1 Petrus 3:10-11

    Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.


    2 Thessalonicher 3:16

    Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!


    Tja, so ist das mit Propheten, die gerne uns allen den Frieden bringen wollen.


    Noch ein Zitat von Orhans eigener Webseite:


    „Wenn „Insiderwissen“ zu gefährlich ist, um es den Outsidern zu berichten, ist es dann nicht sogar die Pflicht eines Mannes, der seine Position und seine Macht von den Outsidern nur geliehen bekommen hat, darüber zu berichten, bevor die Outsider Schaden nehmen?

    Zu den Insidern zu gehören, über Geheimwissen zu verfügen, mit den Mächtigen an einem Tisch sitzen zu dürfen, sich zu einer Elite zugehörig zu fühlen, das hat einen Preis.

    Und zwar Demut. Man sollte sich bewusst sein, dass man seine Position am Tisch der Mächtigen den Outsidern verdankt, denen man verantwortlich ist und zur Rechenschaft verpflichtet ist.

    Wenn man diese Position nicht ausfüllt, dann sehen es alle.“


    Wie wahr! Wie wahr!


    Und es hört sich schon irgendwie toll an, wenn wir uns das jahrzehntealte Chaos im Taxigewerbe so betrachten, das von unseren Funktionären nicht bekämpft, sondern noch ordentlich geschürt wurde. Bis heute, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf.


    Ich möchte da auch noch ein Sprichwort erwähnen, das sich leider immer wieder bewahrheitet:

    „Auf den krummsten Wegen trifft man die meisten Bekannten.“


    Trifft das auch auf Orhan Tasbilek zu, der uns das Heil verkündet und dieses auch durchsetzen will?

    Betrachten wir zunächst einmal seinen Hintergrund:


    Er ist ein Hamburger Taxiunternehmer, wobei ich nicht weiß, wie viele eigene Konzessionen er besitzt.

    Zumindest aber war und ist er Geschäftsführer.


    North Data berichtet darüber:

    OrhanTasbilek-MandeepSingh-Verbindungen.jpg


    Hier war Orhan involviert in zwei Taxiläden, nämlich der YouDriver UG, aus der später die Torus Global GmbH hervorging. Da auch Verbindungen mit Mandeep Singh.


    MandeepSinghs Vernetzungen:


    Offensichtlich nicht sehr erfolgreich, wenn man den Einträgen glauben darf.


    Über Mandeep Singh hatte er dann auch Verbindungen zu dem im Hamburger Taxigewerbe notorischen Clemens Grün. Sehr aktiv, aber eigentlich mit allen seinen Projekten grandios gescheitert (Zwei eigene Taxiunternehmen, die aber nie aus der Planungsphase herauskamen, und der Schaffung einer eigenen Taxi-App).

    ClemensGruen-Verbindungen.jpg


    Kein wirklich gutes Omen für diese Verbandsneugründung, zumal Clemens ja auch schon in einem solchen Fall heftigst scheiterte. Nämlich als wir den HTV wieder belebten. Die Umstände zu diesem Drama kann man hier alles nachlesen.


    Beide, Orhan und Clemens, sollen sehr gut befreundet gewesen sein, was sich wohl auch darin zeigte, daß Clemens umgehend einem Platz im Vorstand des gerade neu gegründeten FFTD eV bekam.


    Allerdings verließ er diesen noch in den Windeln liegenden Verband schon wenige Wochen später, was ihm von Seiten der Unterstützer viel Kritik einbrachte, mich aber kaum überraschte, da ich mehr als genug Erfahrungen mit ihm habe.


    Ich berichtete darüber:

    Gründung eines neuen bundesweiten Taxiverbandes !


    Zur Person Clemens Grüns ausführlich nachzulesen in: ‚Der Fall Clemens Grün‘.

    Der Fall Clemens Grün !


    Seine Austrittsbegründung veröffentlichte er, und man kann sie da nachlesen.

    Unter anderem kritisierte er die ‚beruflichen Verbindungen‘ der FFTD-Topleute mit einer Taxi-Werbemittelfirma: FLEET-AD.


    https://www.fleet-ad.de/


    Auszug aus North Data:

    FleetAd-Daten1.jpg

    FleetAd-Daten2.jpg


    Und einige der anderen in der FFTD agierenden Personen hatten wohl auch mit dieser Firma zu tun.

    Ich selber hatte Orhan mal auf Facebook gefragt, ob es Zusammenhänge zwischen seiner App und Fleet-AD geben würde, was er aber verneinte.

    Eine tatsächliche Verbindung zwischen Fleet-AD und der neuen App konnte ich bisher nicht feststellen, aber ich könnte mir schon vorstellen, daß Orhan hierüber vielleicht eine spätere Vermarktung planen würde, wenn sich die tatsächlich als Erfolg rausstellen sollte.


    FORTSETZUNG FOLGT!

    JEDER meiner Beiträge stellt IMMER MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG dar!
    Diese kann sich mit der Vorlage neuer Dokumente ändern!

  • FORTSETZUNG:


    Um diese App zu finanzieren und daran die Taxiunternehmer und Fahrer zu beteiligen, gründete er eine Genossenschaft, wo sich jeder Kutscher für 500 Euro einkaufen und damit einen Anteil an der App kaufen konnte.

    FFTD1.jpg


    Ja, mit großen Sprüchen spart Orhan nicht.

    Das muß man ihm lassen.


    FFTD2.jpg


    Und natürlich ist er auch der designierte Vorsitzende. Klar.


    FFTD3.jpg


    Der Name Clemens Grün ist da schon nicht mehr zu finden.


    Irgendwie scheint der schon geahnt oder sogar gewußt zu haben, daß diese ganze Sache keineswegs so edel aufgezogen war, wie man es den Kollegen auf der Straße glauben machen wollte.


    Anfangs hat er wohl auch ein wenig gedacht hat, seine seit ewigen Zeiten geplante aber nie durchgesetzte eigene App wieder von den Toten auferstehen zu lassen, aber er scheint gemerkt zu haben, daß unter den gegebenen Umständen dieses wohl kaum möglich sein würde.


    Ich lasse mal dahingestellt, da ich es nicht nachweisen kann, ob Clemens und Orhan schon beim ersten Versuch einer echten Taxifahrer-App zusammengearbeitet haben. Erscheint mir aber glaubhaft.


    Auch, daß er im FFTD leider nur eine unterordnete Rolle spielen durfte, mag zu seinem Weggang beigetragen zu haben, denn wir alle kennen ihn ja als einer, der zwar sehr intelligent und extrem aktiv ist, aber NIEMANDEN neben sich stehen lassen kann, der dann vielleicht auch noch einen Schatten auf sein großes Licht werfen könnte.


    Wir sehen also, daß das Kindlein nur unter größten Geburtswehen das Licht der Taxiwelt erblicken konnte.

    Allerdings fanden sich schnell ein paar Leute aus dem Gewerbe, die bereit waren, dieses Vorhaben zu unterstützen, da sie darin eine echte Chance sahen, den Konkurrenten UBER, FREE NOW aber durchaus auch TAXI.EU deren Touren abzujagen und auch in der Öffentlichkeit sich positiv darzustellen.


    App-Unterstuetzer1-zensiert.jpg

    App-Unterstuetzer2.jpg


    Auf allen Kanälen der sogenannten Sozialen Netzwerke begann die Propagandamaschine zu trommeln.

    Auch und vor allem mit den oben genannten hehren Sprüchen.


    Facebook, WhatsApp und Telegramm liefen über mit Seiten, auf denen die Werbetrommel gerührt wurde.

    Jetzt im Januar 2020 ging dann die App tatsächlich online und man konnte sie sich auf den einschlägigen Seiten runterladen.


    https://fftdeg.de/app


    Oder auf Telegram:

    https://t.me/joinchat/AAAAAEl3EyE7BFB05wC1dQ


    Oder Facebook:

    https://www.facebook.com/groups/427124337835307/


    Schon sehr früh begann man aber schon, sich untereinander zu zoffen, zum Beispiel darüber, ob angeblich ehrenamtliche Leistungen für diese App eben doch irgendwie honoriert wurden oder auch nicht.

    Ein gewisser Fahrer hatte wohl einige Programmierarbeiten für die App geleistet und wurde dann dafür mit einem Genossenschaftsbeitrag entlohnt.


    Ihre Chat-Seiten sind voll von solchen Beiträgen.





    TaxiApp-Diskussion-HardyZuSeinerArbeit.jpg


    Bemerkenswert ist hier, daß sogar ein gestandener Hansa-Funk-Unternehmer, der natürlich NUR mit ‚Taxi.eu‘ fahren darf, sich für diese neue Taxi-App stark macht, wobei er seinen Beitrag darin sieht, daß er seinen Fahrer gewähren läßt.



    Bis noch vor kurzer Zeit schien alles prima und eitel Freude und Sonnenschein, bis es sich plötzlich herumsprach, daß viele Mitglieder der alten Unterstützergruppe dem guten Clemens folgten und sich verabschiedeten.


    Warum?

    Das mußte geklärt werden.


    Orhan hat die Firma m-Tribes mit der Erstellung der App beauftragt.


    https://www.m-tribes.com/m-tools


    Und auch im Bereich der ‚Sharing‘-Welle mischen die mit.


    https://www.m-tribes.com/?utm_…033QulEAAYASAAEgKpMPD_BwE


    Aus den Chat-Seiten der entsprechenden Gruppen ergibt sich die Interpretation, daß wohl die Verträge mit dem App-Ersteller m-Tribes durchgesickert waren und man etwas geschockt war von den Bedingungen.


    Ob er zu dieser Firma irgendwelche persönlichen oder geschäftlichen Verbindungen hat, außer natürlich jetzt dieser App, oder ob sogar schon Clemens Grün mit dieser damals zusammengearbeitet hat, weiß ich nicht, aber das Ganze scheint sich dann doch wohl etwas anders entwickelt zu haben, als man es sich gedacht und öffentlich verkündet hat.


    TaxiApp-Diskussion-FirmaM-Tribe.jpg


    Hier wird die Firma als ‚Ohrenabschneider‘ tituliert, was ja für den zukünftigen Megapartner dieser App nicht gerade freundlich ist.


    TaxiApp-Diskussion-DieRattenVerlassenDassinkendeSchiff.jpg




    Und als Erklärung wird dann auch das Verhalten Orhans kritisiert, das mich sehr an das von Clemens Grün erinnert, als es um den Verband HTV ging.


    In einigen Beiträgen wird Orhan als 'Profilneurotiker' bezeichnet, der immer alles im Alleingang entscheiden will.

    Paßt irgendwie zu seinem früheren Buddy Clemens.


    TaxiApp-Diskussion-OrhanTasbileksVerhalten3.jpg

    TaxiApp-Diskussion-OrhanTasbileksVerhalten4.jpg


    FORTSETZUNG FOLGT:

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  • FORTSETZUNG und ENDE:


    So, und jetzt kommen wir zu dem dramatischen Ende.


    Wie das ja meist so ist, geht der Krug solange zum Brunnen, bis er bricht oder, wie es die alten Chinesen sagten:

    „Auch der klügste Affe fällt einmal vom Baum.“


    Der zwischen Orhan und M-Tribes ausgehandelte Vertrag wurde geleakt, was zu einer echten Schockwelle unter den fleißigen Unterstützern führte.

    Und das völlig zu recht, denn nicht nur ich frage mich, wie der gute Orhan es sich vorstellt, unter diesen Bedingungen die App zu finanzieren und danach auch tatsächlich durchzuhalten?


    Zunächst noch mal ein paar Beiträge aus den Sozialen Medien dazu:


    Zunächst einmal die Vermutung, daß es Störenfriede sind, die jetzt Unruhe in die Genossenschaft bringen wollen:


    TaxiApp-Diskussion-Stoerenfriede.jpg


    Dazu stellt Orhan fest:


    TaxiApp-Diskussion-Selbsterkenntnis.jpg



    Telegramm-Kommentare-FFTD-App.jpg


    Tja, es kocht also bei den Unterstützern dieser neuen App. Und man scheint über die Preise, die in den von Orhan unterschriebenen Verträgen genannt werden, geschockt zu sein.

    Es wurde mir zwar gerade eben berichtet, Orhan habe bei der konstitutionalisierenden Sitzung der Genossenschaft darüber berichtet, aber man kannte wohl die wirklichen Verträge nicht.


    Im Juli 2019 hat Orhan schon die erste Version des Vertrages unterschrieben (das gesamte Original liegt mir vor), in dem neben den normalen Leistungen, die von m-Tribes geboten werden, eben auch die Preise genannt werden.

    Und das ist schon sehr heftig.


    Vertrag1-0.jpg

    Vertrag1-1.jpg

    Vertrag1-2.jpg

    [i mg]https://www.taxiuniverse.de/Bilder/Vertrag1-3.jpg[/img]

    Vertrag1-4.jpg


    Und hier die entsprechenden Seiten aus dem zweiten Vertrag (auch der liegt mir vor), der im November von Orhan unterzeichnet wurde.


    Vertrag2-1.jpg

    Vertrag2-2.jpg

    Vertrag2-3.jpg


    Etwa 20.000,- Euro für das Erstellen der App ist schon heftig, aber richtig zur Sache geht es, wenn man dort fordert (und Orhan hat das unterschrieben), mindesten 2000,- IM MONAT an m-Tribe zu zahlen für den Service.

    Dazu noch 70,- Euro pro Monat von den Fahrern, obwohl es ja noch gar nicht garantiert ist, daß es überhaupt Touren über die App gibt!


    Bei FREE NOW muß man dagegen NUR zahlen, wenn man auch tatsächlich eine Tour bekommen hat.


    Und man sieht aus den Reaktionen, daß die ‚normalen‘ Helfer und Unterstützer keineswegs aufgeklärt wurden, was die auf sie zukommenden Kosten betrift.


    TaxiApp-Diskussion-Preise.jpg

    TaxiApp-Diskussion-Kommentar.jpg

    Telegramm-Kommentare-FFTD-App.jpg


    Und es sieht so aus, als habe man die Zahlungsunfähigkeit Orhans bei m-Tribes auch erkannt, wobei es für diese Reaktion als Nachweis NUR diesen Beitrag hier gibt.


    Um die Firma doch noch zu einem weiteren Zusammenarbeiten zu bewegen, muß Orhan Geld rüberwachsen lassen, das er ziemlich sicher derzeit nicht hat.


    TaxiApp-Dikussion-Besitzverhaeltnisse.jpg


    Kommentar dazu:


    Natürlich wäre es toll, wenn das Taxigewerbe tatsächlich eine eigene App hätte, die auch wirklich unter der vollständigen Kontrolle der Fahrer stünde.


    Es hat ja schon vorher den Anlauf von Clemens Grün gegeben, der aber nach viel Arbeit und Mühen, was ich ihm gerne attestiere, dieses Vorhaben dann doch wieder ins Land der Träume schicken mußte.

    Jetzt kam ein Orhan Tabilek daher und versprach den gegen UBER und FREE NOW kämpfenden Kutschern, daß das Leiden bald ein Ende haben würde, weil jetzt tatsächlich eben diese gewünschte App käme.


    Er hat ganz sicher, und auch das akzeptiere ich, viel Energie und Zeit in dieses Projekt gesteckt, aber wie schon sein Vorgänger Grün war er es ebenfalls, der Keinen neben sich dulden wollte, solange er nicht nach seinen Vorgaben handelte und spurte!


    Und dann scheint es mir, daß er ziemlich vertrauensselig und unprofessionell diesen Vertrag einfach unterzeichnet hat, obwohl er die geforderte Summe keinesfalls hat.

    Kein Wunder, daß nach Bekanntwerden der Verträge die Unterstützer reihenweise das sinkende Schiff verlassen.


    Und daß er schon Genossenschaftsbeiträge kassiert für eine Genossenschaft, die noch gar nicht existiert (auf der Webseite gibt es die schon seit 2019. Später heißt es dann zwar eG i.Gr., aber wer liest das schon zunächst?), ist eigentlich unverantwortlich.


    Er hätte ja ein Crowfunding zur Unterstützung dieser App versuchen können, aber Genossenschaftsbeiträge zu kassieren für eine, die es gar nicht gibt, ist schon ziemlich heftig

    Irgendwie erinnert mich diese Sache an die Londoner Taxi-App ‚Hail-O‘

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  • "Eigene App" im Taxigewerbe liefert immer einen Beitrag zur organisierten Kriminalität. Ein Polizist kann auch nicht seine eigene Dienststelle gründen, einen eigenen Fuhrpark mit alternativ aussehenden Polizeiautos unterhalten und eine eigene Polizeianrufnummer in Konkurrenz zu 110 ins Leben rufen.

  • Lieber Taxibold.


    Dein Superheld Waldner nennt seine App auch 'gewerbeeigen'.


    Sollten auch auf den deine Einschätzungen zutreffen?

    Erklär mal.

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  • So, nach einem längeren Telefongespräch erfuhr ich, daß die Firma m-Tribes tatsächlich doch recht erheblich mit den Preisen runter gegangen ist.


    Die anfängliche Gebühr von 20.000,- Euro bleibt und soll auch schon bezahlt sein.

    Und zwar durch Gelder, die die Vorstandsmitglieder persönlich beigesteuert haben.

    Und dann auch schon durch die eingenommenen Genosenschaftsbeiträge.

    Diese Summe soll aber jetzt inklusive Umsatzsteuer sein.


    Die Summe von 2.000,- pro unter 100 Wagen pro Monat, wurde auf 1,500,- (Summe ist in der 2.Version angegeben) als Gebührenpaket für bis zu 150 Wagen pro Monat festgesetzt, und die


    Fahrergebühr wurde von 70,- auf wohl etwa 10,- gesenkt.

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  • Dein Superheld Waldner nennt seine App auch 'gewerbeeigen'.


    Sollten auch auf den deine Einschätzungen zutreffen?

    Erklär mal.

    X-mal wiederholte Erklärungen werden zu Arbeitsbeschaffungsmaßnahme bzw. Ritual. Mit Sophismus und Neurose kommen wir nicht weiter. Neurotisch erscheint Deine Animosität gegenüber dem Unternehmer Waldner. Freu Dich doch, wenn es einer aus den eigenen Reihen mit lauteren Mitteln an die Spitze geschafft hat und dafür Sorge trägt, daß eine allgemeine Taxiethik beachtet wird!


    EINE Taxizentrale mit gewerbeeigener App hat eine Großstadt wie Berlin zu bedienen. Taxis sind mit über 8000 vergebenen Konzessionen überreichlich vorhanden. Die Infrastruktur steht also, es bedarf keiner Neuerfindung von Personenbeförderung im Gelegenheitsverkehr und schon gar keiner Neuerfindung durch übelste Parasiten. Der administrative Verschlimmbesserer sieht dies freilich anders und könnte an einer Expansion der UBER-Flotte auf über 5000 Fahrzeuge Gefallen finden, sowie später dann an einer Expansion der FREE NOW Ride-Flotte auf über 5000. Zunächst einmal vernichtet die UBER-Flotte - welche mit 5000 dann flächendeckend vorhanden ist - per Discount das traditionelle Berliner Taxigewerbe. "Rückkehrpflicht" für Discounttaxen wird abgeschafft, auch können sich Discounttaxen überall hinstellen und auch überall einladen und bar kassieren. UBER würde dann gegen die FREE NOW Ride-Flotte konkurrieren, welches den UBER-Tarif derzeit unterbietet. Gesindel zieht unlauteren Wettbewerb, Vernichtungskonkurrenz und Winkeladvokaten magisch an. 10 Tausend Discounttaxen befänden sich zur Freude der sparsamen Kunden in einem harten Unterbietungswettbewerb. Mercedes und Toyota können viele Autos verkaufen, es entstehen viele Leerkilometer, was die Spritindustrie erfreut. Das Gesindel (digitale Parasiten) ergaunert für die vermittelten Discounttaxibestellaufträge hohe Vermittlungsprovisionen. Für die Beschäftigten endet der Slum freilich nicht, weil 10.000 Discounttaxen für Berlin zu viel sind wie eben auch schon über 8.000 reguläre Taxen zu viel gewesen sind. "Innovation", "moderne Mobilität" und "Modernisierungsgewinn" in der Sichtweise von Administration, EU-Globalisten, Parteienfilz, Bonzen, fürchterlichen Juristen etc. beständen dann darin, daß man über 8000 reguläre Taxen gegen 10.000 Discounttaxen ausgetauscht hätte. Chapeau! Das ist wahre Anti-Evolution!

  • Lieber taxibold.


    Ich mag ja deine Beiträge irgendwie, denn sie sind unterhaltsam und gut geschrieben.


    Allerdings sind sie nur sehr bedingt auf der Stufe der Realität, denn sowohl UBER als auch FREE NOW und SIXT haben große Probleme, ohre Mietwagenflotten auf den gewünschten Stand zu bringen.

    DESHALB arbeiten alle Drei mit den Taxen zusammen, um diese Lücke gegenüber ihrer Kundschaft zu füllen, damit diese transportiert wird.


    Und Waldners App ist kein Teil unseres Gewerbes, sondern dessen ureigenste, mit der er Geld verdienen möchte. Ist ja auch verständlich, unterscheidet ihn aber nicht von den anderen App-Anbietern.


    Waldner ist nicht IM Gewerbe reich geworden, sondern AM Gewerbe.


    Und was: WO, bitte, sorgt Waldner dafür, daß eine 'allgemeine Taxiethik beachtet' wird?

    Bitte mal nachweisen!

    Bisher liegen mir keine veröffentlichten Aufforderungen Waldners an das Taxigewerbe vor, rechtskonform zu arbeiten.

    Was er ja immer wieder von UBER und FREE einfordert.

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  • Die Reaktionen auf diesen Beitrag in den sozialen Medien sind wirklich bemerkenswert.


    Mir wird zwar vorgeworfen, einen miesen Artikel geschrieben und keinen investigativen Journalismus vorgenommen zu habern, gleichzeitig aber ist der Aufruhr gigantisch, was zeigt, daß da wohl doch Einiges an wahren Dingen beschrieben wurde.

    Und Einer behauptet sogar,es gäbe da auch geradezu kriminelle Vorgänge, bleibt aber die Nachweise dafür schuldig!

    Warum? Weil er selber wahrscheinlich ANGST hat, diese Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen!


    Einer wirft mir vor, ich wolle nur UNRUHE stiften!?


    DAS kann und werde ich gerne bestätigen, denn unser Gewerbe liegt, was sich selber betrifft, in einem tiefen Dornröschenschlaf.


    Bloß nicht an den bestehenden Strukturen kratzen!

    Und da kamen UBER, FREE NOW& Co. denen gerade recht, um von den eklatanten Mißständen im Gewerbe ablenken zu können.

    Bloß nicht irgendetwas ändern!

    Bloß keine Reformen durchführen und ausmisten!

    Warum nicht?

    Weil auch in den Teppich-Etagen unseres Gewerbes viel zu viel Dreck ist, der dann zusammen mit diesen Herrschaften auch auf den Müll der Taxigeschichte entsorgt werden müßte.


    Dabei ist unser früher mal professionelle Gewerbe eben durch diese Entwicklungen und die mangelnde Arbeit der Verbände in der Öffentlichkeit derart in Mißkredit gekommen, was hauptsächlich an uns selber lag und immer noch liegt!


    Viele Kolleginnen und Kollegen beschweren sich über eben diese Mißstände, scheuen aber die Öffentlichkeit, wie der Teufel das Weihwasser.

    Es herrscht Angst im Gewerbe! Und nicht vor UBER & Co.


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  • Offensichtlich fragen schon einige FFTD-Mitglieder an, ob und wie sie ihre Beiträge zurückbekommen können.


    Dazu sei festgestellt, daß eine Genossenschaft in Gründung sicherlich noch keine Beiträge erheben darf.


    Die treusorgenden Mitglieder haben ihr Geld (es sollen inzwischen etwa 150 Mitglieder sein) dem guten Orhan TREUHÄNDERISCH überlassen.


    Auf Forderung müßte, meiner Meinung nach, die FFTD diese Beiträge zurückerstatten.

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  • So, die Hetzjagd ist eröffnet.


    Ist schon erstaunlich, wer da auch noch Kommentare zu schreibt, aber erst einmal die Beiträge aus FB.


    Ich erlaube mir, hier die Beiträge mit vollem Namen reinzusetzen, da es direkt gegen mich gerichtet ist.

    Kommentieren tue ich das nach der Lektüre.



    Zunächst einmal zu Danis Georgiadis.

    Er ist vom Stuttgarter Taxiverband und kämpft tapfer an der Seite des BZPs und der geradezu tragischen Scheuerwehr, die mehr als nur ein Flopp war.

    https://www.focus.de/regional/…r-und-co_id_10574925.html


    Außerem ist er Chef der Stuttgarter Taxi-Auto-Zentrale, wo er nicht immer einen sehr guten Ruf genoß, als ich mal zusammen mit Peter Kristan dort auf einer Generalversammlung war.


    https://taxi-auto-zentrale.de/werbung/


    Es ist für mich schon deshalb bemrkenswert, daß er hier so als Unterstützer dieser App auftaucht, weil er doch sonst immer treu dem BZP folgt, der selbstredend NUR die Apps unterstützt, die aus ihren eigenen Reihen kommen.

    Taxi.eu und Taxi.de ! Und natürlich die in diese integrierten Apps wie die vom Hansa-Funk in Hamburg!


    Jetzt plötzlich stellt er sich GEGEN seine eigenen Mannen?

    Ist doch schon erstaunlich, oder?


    Dann aber sind da bemerkenswerte Figuren, die da ihre 'Kommentare' abgesondert haben.

    Sven Erik Borgström zum Beispiel: Immerhin schreibt er unter seinem tatsächlichen Namen. Ansonsten ist er im Hamburger Taxigewerbe eine Person, von der außer mir noch nie Jemand etwas auch nur ganz leise vernommen hätte.

    Er 'engagiert' sich NUR auf FB-Seiten und sondert da unqualifizierte Beiträge ab.

    Ein echt armes Wüerstchen.


    Und der kleine Harald Krupp.

    Nun ja, dieser Wicht versucht schon seit langer Zeit auf den FB-Seiten gegen mich zu agitieren, kommt damit aber nicht wirklich weiter, weil auch er im Gewerde ein Niemand ist und weiter nichts geleistet hat, außer eine große Lippe zu riskieren!

    Auch so ein armer Wicht, der letztlich zu allem Ja und Amen sagt.


    Solche Kommentare kratzen mich genauso viel, wie es eine deutsche Eiche kratzt, wenn sich ein Schwein an ihr reibt.


    Wie sagte es der berühmte Landsknechtsführer Georg von Frundsberg?

    "Viel Feind, viel Ehr."


    Die Aufregung, die derzeit da herrscht zeigt, daß ich ziemlich treffsicher geschrieben habe.

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  • Der auf diversen Medienseiten notorische 'Mann des Wahrheit' hat gerade berichtet, daß ausgerechnet die Taxi-Vereinigung Frankfurt Kollegen, die von Orhan ihr Geld wiederhaben wollen, eine RECHTSBERATUNG angeboten hat!


    Das wäre ja wohl der Witz dieses Monats, denn ausgerechnet die haben derart viel am Stecken, daß sie lieber vorsichtiger sein sollten.


    Ich werde heute zu dem neuen Urteil des Frankfurter OLGs einen Beitrag schreiben, wo ja, so wie ich das sehe, auch die Vereinigung tief involviert ist.

    Dazu aber später in einem anderen Oberthema.

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