Taxiunternehmer wegen Steuerbetrugs vor Gericht

  • Taxiunternehmer wegen Steuerbetrugs vor Gericht


    Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Weil er rund 1,15 Millionen Euro Steuern und Sozialabgaben hinterzogen haben soll, steht seit Montag ein Taxiunternehmer vor dem Landgericht Frankfurt. Es ist bereits der zweite Prozess gegen den 49 Jahre alten Geschäftsmann: 2017 hatte ihn das Gericht zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, doch der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil teilweise auf. Deswegen muss der Fall erneut verhandelt werden.

    Überprüfungen der Finanz- und Zollbehörden hatten laut Anklage 2012 ergeben, dass zwei Jahre lang rund 330 000 Euro Steuern sowie mehr als 820 000 Euro an Sozialversicherungsabgaben nicht gezahlt worden waren. Die Fahrer des Taxiunternehmers sollen entsprechend weitgehend "schwarz" unterwegs gewesen sein.

    Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Angeklagte noch nicht zu den Vorwürfen. In dem Verfahren geht es vor allem um die möglicherweise hinterzogene Einkommenssteuer. Die Wirtschaftsstrafkammer hat zunächst drei Verhandlungstage bis Ende Februar geplant.


    Quelle: n-tv.de (abgerufen am 17.02.2020, 15:25)

  • Was für ein seltsamer Zufall..grad am Wochenende hab ich in der Gerüchteküche gehört..


    Es soll hier vor Ort einen MWU geben,der gerade von seinem Steuerberater den Tip bekommen,daß seine Abrechnungen mit den Fahrern unmöglich beim Finanzamt eingereicht werden können..


    Es "passt" wohl nicht so ganz....


    Daraufhin soll den Fahrern nahegelegt worden sein,die Schichtzettel doch mal eben umzuschreiben,natürlich mit Unterschrift....


    Die Fahrzeuge sind GPS-gestützt..die Einbuchungsdaten werden natürlich aufgezeichnet...


    Manchmal fragt man sich echt,wie Irre man sein muß,wegen den paar Kröten,sich dermaßen strafbar zu machen...


    Daa kommt ja einiges zusammen....

    "Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht mehr ganz dicht!"

  • Vor vielen vielen Jahren flog in Hamburg mal ein Taxifahrer (EWU) auf, weil er jahrlelang als MonatsUMSATZ konsequent 2000,- MARK angegeben hatte.
    Das ging immer gut, weil nie jemand da richtig reingekuckt hatte.


    Dann aber saß da ein Steuerbeamter, der selber Taxi gefahren war.

    Diesen wunderte das.


    Und so rief er beim LHT an und fragte, er wolle ein Taxiunternehmen gründen und wollte gerne wissen, mit wieviel Umsatz man da wohl so rechnen könne.

    Nun ja, das war erheblich mehr als angegeben und so wurde er überprüft, flog auf, verlor seine Konze und mußte für etwa 10 Jahre Steuern nachzahlen von einem geschätzten Umsatz.


    Damals haben wir auch alle gesagt, daß man eigentlich derart blöd gar nicht sein könne. Nun ja.


    Wie sagen es die ollen Chinesen?

    "Auch der geschickteteste Affe fällt irgendwann einmal vom Baum."

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    Diese kann sich mit der Vorlage neuer Dokumente ändern!