ISAR-FUNK in München goes ECO !?

  • Also eines muß man diesen Leutchen ja lassen: Man versucht mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten auf den KLIMA-ZUG aufzuspringen und den potentiellen Kunden von der extremen KLIMA-FREUNDLICHKEIT dieser Zentrale zu überzeugen!
    Der Hansa in Hamburg ist voll auf den gleichen Zug aufgesprungen, wie man ja mitlerweile feststellen darf.
    http://www.isarfunk.de/de/blog.html

    Erstellt von: Karl H. Mayer am: Don 15.Juli 2010 14:58 geändert: Don 15.Juli 2010 15:09
    Hitze, Klimaanlagen und CO2-Ausstoß


    Der Arbeitsplatz der IsarFunk Taxifahrer ist in diesen Tagen nicht immer angenehm. Denn während der Fahrt sorgt zwar die Klimaanlage für akzeptable Temperaturen – doch während der Standzeiten ist das Laufenlassen des Autos und damit der Klimaanlage nicht möglich. Bei den Fahrten verbraucht der Kompressor der Klimaanlage Kraftstoff und erhöht damit auch den CO2-Ausstoß. Wenn die Anlage läuft: was bedeutet das eigentlich im Mehrverbrauch? Wenn sie im Stand nicht läuft: mit welchen Tricks behelfen sich die Kollegen und wie bekommen sie das Auto für den Fahrgast und sich trotzdem so schnell wie möglich kühl?


    Der ADAC hat einige Fahrzeuge getestet und den Mehrverbrauch ermittelt. Die klassischen Taxifahrzeuge waren leider nicht dabei, doch lässt sich aus den Werten für die Mittelklasse schließen: im Drittelmix erhöhte sich der Dieselverbrauch um 6.3%. Im Stadtverkehr liegt der Wert noch höher und erreicht leicht ein Plus von 0,7 Litern auf 100 Kilometer.


    Zu den Tricks: Wir haben Tom Buntrock gefragt, unseren Redakteur der IsarFunk-News und erfahrenen Taxipiloten. „Logisch, dass ich im Stand alle Fenster aufmache. Wenn es geht, auch die Türen. Wer einen Schattenplatz erwischt, ist natürlich gut dran. Schwierig sind manchmal die Fahrgäste. Beim Losfahren beschweren sie sich, wenn die Fenster nicht gleich geschlossen werden – ich sage deshalb beim Losfahren, ich mach’ gleich die Fenster zu“, so Buntrock. „Und dann die Anlage nicht weiter als bis 22 Grad herunterdrehen. Andere Gäste machen dann während der Fahrt die Fenster auf. Da hilft auch keine Klimaanlage. Ich frage den Fahrgast dann, ob er den Wind gerne mag, denn die Klimaanlage könne so leider nicht funktionieren. Das hilft meistens.“



    Erstellt von: Karl H. Mayer am: Mon 02.August 2010 13:45 geändert: Die 12.Oktober 2010 13:29
    Eco-Taxi erweckt Interesse von "grünen" Finanzanalysten


    Facunda hat auf Finanztreff.de über die EcoTaxi-Initiative von IsarFunk geschrieben. Facunda Green News ist ein Nachrichtendienst für Investoren, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren wollen.


    Längst haben sich nämlich grüne Technologien zum heimlichen Renner an den Finanzmärkten entwickelt und die Analysten von Facunda berichten über Investments in nachhaltige und grüne Geldanlagen. Das sind zum Beispiel ökologische und soziale Güter und Dienstleistungen - kurz und gut Unternehmen, die mit grünen Technologien die Umwelt erhalten und Ressourcen schonen. Heute interessieren sich bereits über 50 Prozent der Anleger für ökologische Geldanlagen. Eine von TNS Infratest unter deutschen Investoren durchgeführte Befragung kommt zu dem Schluss, dass jeder Vierte Öko-Anlageprodukte besitzt. Wir freuen uns darüber, dass Facunda das EcoTaxi erwähnt! Schauen Sie doch hin und wieder mal auf Finanztreff.de / green vorbei. Auch Fahrgäste kann man mit Kenntnissen über interessante Geldanlagen überraschen!



    Erstellt von: Karl H. Mayer am: Mon 29.November 2010 15:06 geändert: Son 19.Dezember 2010 15:13
    Probefahrten auf der eCarTec


    IsarFunk hat sich die Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Was lag also näher, als zwischen dem 18. und 20. Oktober auf der eCarTec einmal nachzusehen, ob es bei den Elektroautos für Taxler etwas gibt – vielleicht sogar ein Elektro-Taxi in spe? Hier der Bericht von ein paar Fahrerlebnissen:


    Die eCarTec hatte vergangenes Jahr ihr Debüt. Dieses Jahr war bereits zu beobachten, wie der Markt langsam aber sicher heranreift. Große Hersteller wie BMW waren präsent, allerdings nur mit Pilotprojekten. Der Peugeot iOn und der Renault Kangoo waren bereits bestellbar, werden jedoch frühestens ab 2011 geliefert. Der iOn ist baugleich mit den Citroen C-Zero und geht auf den Mitsubishi i-MiEV zurück. Während der Kangoo als künftiges Taxi kaum in Frage kommt, könnte man über die i-MieV-Klasse durchaus nachdenken.


    An Frühentwicklern und Außenseitern zeigten einige ihren Entwicklungsstand, jedoch waren viele Zweisitzer dabei und kommen somit für den Taxibetrieb nicht in Frage. Witzig, aber nur mit einem Sitz mehr ist der „Buddy“, der wie der Think aus Norwegen kommt. Als Dreisitzer ist sein Äußeres zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Jedoch ist das Fahrverhalten sehr angenehm, der 13-KW-Motor beschleunigt das 830 Kilogramm schwere Knallbonbon zügig bis auf 80 km/h. Zwei Akku Sätze mit 182Ah oder 200Ah stehen zur Auswahl. Die Reichweite beträgt zirka 80 bis 120 Kilometer. Und mit einer Standheizung ist der Buddy sogar wintertauglich. Im Augenblick gibt es leider noch keinen Vertrieb in Deutschland, da muss man sich zu den Nachbarn nach Österreich bemühen. In Norwegen kostet der Buddy ab 15.500,- Euro. Hierzulande ist der Preis noch nicht bekannt.


    Weiter gibt es einen ganze Reihe von Umrüstern, etwa für den Smart. Aus München/Schondorf stammt beispielsweise der Umrüster Turn-e, der auf der eCarTec sein Umrüstkit für den Smart zeigte. Doch das Smart-Taxi ist für die meisten – auch die Genehmigungsbehörden – ein Taxi-Widerspruch an sich. Denn für den Taxibetrieb muss es ein viertüriges und einigermaßen geräumiges Fahrzeug sein. Da bot sich der Stromos von German e-cars an. Das Urteil nach der Testfahrt war allerdings eher verhalten. Das Fahrzeug leidet an einem schlecht eingestellten Schleppwiderstand. Ein hoher Schleppwiderstand führt zu einem unangenehmen Verzögerungsverhalten, sobald man den Fuß vom Gas nimmt. Elektrofahrzeuge nutzen das Bremsen oder Rollen zum Rückführen der Energie („Rekuperieren“), also Nachladen der Batterien. Der Stromos wird auf Basis des Suzuki Splash in Deutschland gebaut. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 120 km/h, bei 100 bis 120 Kilometer Reichweite. Im Leasing kostet der Stromos 689,- Euro pro Monat, mit einer Laufzeit von 48 Monaten. Es ist keine Anzahlung zu leisten.


    Es scheint so, dass Elektrofahrzeuge für den Taxibetrieb weiterhin uninteressant bleiben. IsarFunk bleibt jedoch am Thema dran, und spricht beispielsweise mit Mercedes, die derzeit einen Modellversuch auf Basis des Viano durchführen.



    Erstellt von: Karl H. Mayer am: Die 07.Dezember 2010 10:32 geändert: Son 19.Dezember 2010 15:12
    IsarFunk startet Aktion „IsarFunk Limited Edition“
    Damit die Flotte ordentlich und immer auf dem neuesten Stand bleibt, ist es für die Taxiunternehmen notwendig, sich von Zeit zu Zeit ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Hier kommt nun der nachhaltige Ansatz der IsarFunk Taxizentrale ins Spiel. Wenn es um Neu-Fahrzeuge geht, die zudem umweltfreundlich sind, stehen Hybridfahrzeuge oder mit Erdgas betriebene Autos zur Wahl. Da diese Taxi-geeigneten Fahrzeuge allerdings nicht billig sind, hat sich IsarFunk beim Thema „Erdgas“ einen starken Partner an Bord geholt, um die angeschlossenen Taxiunternehmer beim Kauf eines derartigen Fahrzeuges zu unterstützen: die erdgas mobil GmbH.


    Gemeinsam starten die beiden Unternehmen ab Anfang Dezember die Initiative „IsarFunk Limited Edition“. Und da auch die berühmten Musketiere zu dritt waren, wird die ganze Aktion noch von der Volkswagen AG unterstützt. Startschuss ist der 7. Dezember und die Aktion läuft bis einschließlich 31. Januar 2011. Was verbirgt sich hinter „IsarFunk Limited Edition“? Ganz einfach:


    Kauft ein Taxiunternehmer in diesem Zeitraum einen umweltfreundlichen Wagen aus dem Pool der „Last Edition“-Reihe bei Volkswagen, erhält er zusätzlich zu dem üblichen Taxi-Flottenrabatt eine einmalige Prämie von 750 Euro für einen Touran oder 1.000 Euro für einen Passat. Zur Auswahl stehen der Passat Variant EcoFuel SG6, der Passat Variant EcoFuel DSG, der Touran EcoFuel SG6 5-S sowie der Touran EcoFuel SG6 7-S. Die Kopie der Rechnung muss dann der IsarFunk-Taxler nur noch bei IsarFunk abgeben und schon erhält er aus dem „IsarFunk Limited Edition“-Topf nochmals von der erdgas mobil GmbH einen Zusatzbonus von 700 Euro. Diese Prämie wird von erdgas mobil direkt an den Unternehmer überwiesen, sobald IsarFunk die Zulassung des Fahrzeuges nachgewiesen wurde. Es können also bis zu 1.700 Euro gespart werden! Die erdgas mobil GmbH unterstützt die Aktion „IsarFunk Limited Edition“ mit 30mal 700 Euro – sollten mehr Bestellungen innerhalb der Zeichnungsfrist eingehen (hier gilt das Datum des Posteingangsvermerks bei der Volkswagen AG), so entscheidet das Los.


    Und interessierte IsarFunk-Taxler aufgepasst: die beiden Passats erhalten in jedem Fall die nötigen fünf Sterne des ADAC, um als ADAC-EcoTaxi zertifiziert zu werden. Ein zusätzlicher Anreiz!

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  • Muss ich jetzt ein Doppelposting machen, weil die Volkverdummung mit den sogenannten Ecomobilen hier weitergeht?
    Und das Taxigewerbe macht bei dieser Verarsche fröhlich mit.
    Sagen wir es mal ganz krass wie es ist, auch wenn es schädlich fürs Taxigewerbe ist.
    Dies Art des Individualverkehrs wie er herrscht, ob mit Privatautos und/oder Taxen ist für die Zukunft gesehen
    volkswirtschaftlich und umweltpolitischer Unsinn und muss sich eh ändern.
    Das richtet mehr Schaden an und verschlingt Recourssen, als es nützt.
    Auch wenns cool ist.
    Ich sehe das so aus meiner Sicht als Weltbürger und nicht als Kutscher.

  • 2 Bilder aus 'Financial Times'
    Christian Hess v. Isarfunk unterwegs im Elektro-Taxi durch München
    .

  • Was mich an den Bildern nur wundert, ist, daß die IN DIESEM ZUSAMMENHANG offenbar kein Problem mit dem Taxi-AD-Dachträger haben!?

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  • Warum sollten sie, is ja ihre eigene Werbung áuch darauf, gelle?
    Taxi-AD ist ja auch bundesweit tätig.

  • Das ist richtig, aber gerade in München haben die Zentralen mal sehr gegen Taxi-AD gewettert. So weit ich weiß, wollten die diese Dachträger sogar mal verbieten lassen! Ob da Isar-Funk direkt dran beteiligt war, weiß ich allerdings nicht.
    Auch hier in Hamburg wollte der Hansa mal diese Teile auf ihren Autos untersagen lassen, wobei ich denen schon damals geschrieben habe, daß man da doch prima Eigenwerbung draufpacken könnte!

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  • Das Auto ist ein Mitsubishi I-Miev mit Platz für 3 Fahrgäste, hat eine Reichweite lt. Hersteller von 150 KM durch Lithium-Ionen-Akkus.
    Isarfunk bezieht den Strom dafür von einem regionalen Anbieter regenerativer Energien,
    und wollen dieses Auto etwa 1 Jahr lang im Test fahren um relevate Wirtschaftlichkeits- und andere Daten zu gewinnen.
    Die Kiste kostet übrigens rund 35.000 €.

  • Seit knapp einem Jahr ist in München Deutschlands erstes Elektro-Taxi, ein Mitsubishi i-MiEV, im Einsatz.
    Isar-Funk-Geschäftsführer Christian Hess (51) über seine Bilanz dieses Versuchs.

    AUTO BILD: Hand aufs Herz: Wie oft ist Ihr Elektro-Taxi mit einem Fahrgast an Bord mit leeren Batterien liegen geblieben?
    Hess: Einmal wollten Gäste von der Innenstadt zum Flughafen, 36 Kilometer. Unser Fahrer musste sie auf halber Strecke an einem Taxistand rauslassen,
    weil die Akkus es nicht mehr geschafft hätten.

    Wie reagierten die Passagiere?
    Über das ganze Jahr gesehen war die Kundenakzeptanz groß. Teilweise waren die Fahrgäste regelrecht begeistert vom E-Taxi. Bei unseren Fahrern war dagegen
    einige Überzeugungsarbeit nötig. Woran lag das vor allem? Na ja, der Mitsubishi ist ja eher klein und wenig komfortabel. Die Reichweite lag zwischen 100 und
    120 Kilometern, in den bitterkalten Winterwochen bei 50 Kilometern. Es war schwer, den Innenraum richtig warm zu bekommen. Das stört Fahrgäste auf den
    überwiegend kurzen Touren kaum. Aber wer eine halbe Schicht in dem Auto aushalten muss ...

    Eine halbe Schicht? Ja, sechs bis acht Touren sind das. Ein Fahrer schaffte auch mal eine ganze Schicht mit dem i-MiEV.
    Die Reichweite von Deutschlands erstem Elektro-Taxi beträgt 100 bis 120 Kilometer, im Winter sind es deutlich weniger.

    Klingt nicht so, als könne man mit einem E-Taxi Geld verdienen.
    Bei 1000 Euro Leasing im Monat natürlich nicht. Darum ist es uns aber von Anfang an auch nicht gegangen. Das Ganze war als Versuch gedacht.
    Und ich bin zufrieden mit diesem Test, auch wenn es in ganz München noch keine einzige Schnellladestation gibt. Wir hatten das ganze Jahr über keine technischen
    Probleme mit dem Wagen. Geladen wurde über Nacht im Betrieb. Mit Ökostrom. Ich wollte das Taxigewerbe animieren, nachhaltiger zu werden.

    Wie geht es jetzt weiter?
    Wir wollten bis 2018 eigentlich 100 Öko-Taxis haben. Jetzt sind es schon rund 90. Erdgas-Modelle und Toyota Prius+. Der Mitsubishi i-MiEV geht jetzt zurück.
    Vielleicht starten wir ein neues E-Projekt.


    Quelle: Hauke Schrieber, Auto Bild