Beiträge von sivas

    Viele Taxifahrer leben ausschliesslich von den Halteplatz-Erlösen. Steh'n da zu viele rum, hat die Stadt was falschgemacht, hat zuviele Konzessionen rausgegeben > schlechter Arbeitgeber !


    Was auch zu beachten ist: Der Erlös der einzelnen Fahrt dort hat sich stark verringert, da überwiegend nur noch Kurzfahten nachgefragt werden (verbesserter ÖPNV) > die besetzten Fahrzeuge sind schneller wieder da.

    Ob auch die konzessionsgebende Gemeinde Arbeitgeber ist ?

    Schliesslich verpflichtet sie uns, jedermann zu befördern, sofern wir 'frei' sind.


    Wär doch mal was: Klage auf Einstellung ... wegen der Dienst-, Beförderungs- und Tarifpflicht 8)


    Klageberechtigt ist der alleinfahrende Einzelunternehmer, da sein Wohl vom Handeln der Stadt abhängt (Festlegen der Anzahl der Konzessionen, Durchsetzen des Konkurrenzverbotes).


    Muss die Stadt dann auch die Vermittlung betreiben ? (mit dem Bereitstellen von Halteplätzen und den Vorschriften dafür tut sie es bereits) ... schwupp ... wäre sie dann auch Arbeitgeber.

    Da werden Radfahrern umfangreiche Rechte eingeräumt bzw. andere Verkehrsteilnehmer verpflichtet, diese zu beachten.


    Statt zwischen Kraftfahrzeugen und Fahrrädern zu unterscheiden, sollte besser zwischen Zwei- und Einspurfahrzeugen unterschieden werden. Viele einspurige Kraftfahrzeuge sollten die gleichen Rechte geniessen dürfen, das begrenzende Merkmal wäre dann die maximal zu fahren erlaubte Geschwindigkeit bzw. die maximale Differenzgeschwindigkeit, mit der überholt werden darf.


    Fahr ich mit 'ner Harley auf'm (Zwei-)Radweg, muss ich beim Überholen eines Radfahrers halt abbremsen.

    Es ist schwierig, Ersatz für den Privat-PKW zu finden, manch einer preist ÖPNV und Fahrrad.

    Würde derjenige das 'Fahr~' durch ein 'Zwei~" ersetzen, käme er weiter.


    Sharing ... gerne ! aber nur in Form von Ride-Sharing ... z.B. mit dem Privat-PKW. Das will aber auch keiner.

    Zitat

    Verkehrsüberwachung sei eine hoheitliche, also dem Staat vorbehaltene Aufgabe.

    Das kann nicht sein. JEDER Bürger darf eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstellen und Falschparker aufschreiben oder jemanden wegen Raserei anzeigen oder wegen Mißachten des Rotlichtes. Ganz sicher wird das auch verfolgt, je nach Glaubwürdigkeit der Beweise, die auch eine einfache Aussage erfüllen kann.

    Ich hab ja nur geschrieben: "Willst Du, dass das Taxameter kein Wegstreckensignal mehr bekommt"

    Von den Tachometer-Fahrzeugkilometerständen habe ich nicht gesprochen, aber auch die sind manipulierbar.


    Wäre es meine Aufgabe, ein Taxiunternehmen zu kontrollieren, würde ich nur auf den 'Kilometerpfennig' achten, abgeleitet von den Einnahmeangaben und dem überprüften Fahrzeugkilometerstand. Sozusagen den Output aus dem Input herleiten. Bei auch privater Nutzung der Taxe klappt das natürlich nicht. Das Fiskaltaxameter wäre mir völlig egal, diese Zahlen interessierten mich nicht, auch weil sie mit den tatsächlichen Einnahmen nicht übereinstimmen müssen. Die 'Fiskalaufzeichnungen' täuschen nur eine Unmanipulierbarkeit der Einnahmen vor.

    Auch hier wieder die irreführende Nutzung des Begriffes 'Pflichtfahrbereich'. Wo wird diese Fläche definiert ?


    Das Gesetz kennt nur die Fläche des Geltungsbereichs der ... festgesetzten Beförderungsentgelte. Die wird von der konzessionsgebenden Gemeinde definiert und kann natürlich nur die eigene Fläche betreffen, ausserhalb gilt anderes Recht. Da innerhalb dieser Fläche Beförderungspflicht für die konzessionierten Taxen besteht, wird sie auch 'Pflichtfahrbereich' genannt. Der Pflichtfahrbereich kann NIE über die Zuständigkeitsgrenze der normgebenden Gemeinde hinausreichen ! Tut er es doch, ist die Verordnung diesbezüglich ungültig, wenn sie dadurch nicht sogar als Ganzes ungültig wird.

    Zitat

    Die ermächtigten Stellen können für einen Bereich, der über den Zuständigkeitsbereich einer die Beförderungsentgelte und -bedingungen festsetzenden Stelle hinausgeht, in gegenseitigem Einvernehmen einheitliche Beförderungsentgelte und -bedingungen vereinbaren.


    Das ist, was B und LDS tun können: Die Konzessionsgebiete zusammenlegen und einheitliche Beförderungsentgelte und -bedingungen vereinbaren. Dann besteht kein Unterschied mehr zwischen B- und LDS-Taxen, sie haben einen gemeinsamen Pflichtfahrbereich, in dem natürlich nicht nur gefahren, sondern auch eingeladen werden muss, zu einem einheitlichen Tarif. Die Pflicht zur Beförderung geht einher mit dem Recht auf Bereithaltung. Deshalb dürfen B-Taxen auch auf LDS-Halteplätzen stehen, wie dies auch umgekehrt gilt und zwar auf ALLEN Halteplätzen ! Die LDSler wären schön doof, wenn sie ihr alleiniges Laderecht am BER billiger verkaufen würden, auch ist eine Bevorzugung der LDS-Taxen am BER in Betracht zu ziehen, schliesslich befindet sich die 'Geldquelle' auf ihrem Gebiet.

    'Nen Ausländeranwerbestopp hat es nie gegeben, noch heute reisen Volksvertreter umher, um Kräfte für die Pflege zu gewinnen. Warum machen wir diese Arbeit nicht selbst ? Weil wir es uns leisten können ! Man pflegt nicht mehr, man lässt pflegen - man fährt nicht mehr Taxi, man lässt sich fahren, zur Not auch mit 'nem Uber. Was ist da falsch dran ?

    Irgendwie komme ich jetzt durcheinander ... der im 'SIXT-Thema' von mir geschriebene Beitag sollt besser hier rein. Mal gucken, ob's kopieren klappt:



    Will ich mich bei meiner Zentrale einloggen, um die letzten Fahrpreisdaten einzusehen (wie bitte ?)* oder auch nur um zu schauen, was mein Fahrer denn so treibt (wie bitte ?)*, erhalte ich folgende Nachricht:


    Willkommen beim optiPOS Web Unternehmer Portal!


    Bitte melden Sie sich an ...

    Die benötigten Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) erhalten Sie von Ihrer Zentrale.


    http://portalplus.seibtundstraub.de/main.php


    Ich melde mich also gar nicht bei meiner Zentrale an ! sondern bei unserem Vermittlungsdienstleister. ER ist Herr meiner Daten ... und nicht meine Zentrale.

    ER ist aber auch Herr all unserer Vermittlungsdaten und vermittelt die von der Zentrale händisch eingegebenen Auftragsdaten in das von IHM ausgewählte Fahrzeug.


    Was aber passiert, wenn der Kunde per App bestellt ?


    Dann bleibt die Zentrale ganz aussen vor, die Vermittlung läuft ohne sie ab, sie wird gar nicht mehr gebraucht ...


    Ist es daher nicht naheliegend, dass der Vermittlungsdienstleister -sofern genügend Appbestellungen eingehen- sich ganz von der Zentrale trennt ?


    Wozu braucht ein Vermitlungsdienstleister eine Zentrale ???


    Die Bestelldaten kriegt er per App und der Unternehmer dann folgende Nachricht:


    Willkommen beim optiPOS Web Unternehmer Portal!


    Bitte melden Sie sich mit Benutzername und Passwort an.


    Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise:

    JEDER Taxler kann sich bei ihm anmelden, auch wenn es vor Ort gar keine Zentrale (mehr) gibt. Die App-Aufträge kommen schon von alleine, wenn sie gut ist, die App.


    MyTaxi war es


    Warum soll taxi.eu nicht auch so verfahren ??? genügend App-Besteller scheinen sie ja jetzt zu bekommen, die Taxizentralen werben für sie ... (Gewerbeapp, App der Zentralen) ... nix da ! Es ist und bleibt die App des Herrn Waldner !



    *(wie bitte ?) Eine Zentrale vermittelt nicht nur Fahrtaufträge, sondern stellt für den Unternehmer auch Daten bereit. Daten für die Buchhaltung und Daten für die Kontrolle der Fahrer (Hauptgrund). Dumm nur, dass das auch die Finanzbehörden mitgekriegt haben. Die kontrollieren jetzt den Unternehmer mit den von ihm geschaffenen Waffen (Fiskaltaxameter) und sagen: das muss so sein :D;(:wut2:!!!


    scheint funktioniert zu haben-