Beiträge von sivas

    Nun ja, jetzt müsste noch das jeweilige Beförderungsunternehmen befragt werden, wie sich diese Fahrten so rechnen ... aber das hat den Kunden nicht zu interessieren.

    Eigentlich hat sich das Taxi- mit dem Mietwagengewerbe längst arrangiert, man kann miteinander leben.

    Was jetzt neu ist: dass Mietwagen überregional von Fremdfirmen vermittelt werden !

    Das wird sich auch auf's Hinterland auswirken, wo's großstädtische Taxi sich nicht zu vermitteln getraut.


    Ich bin für die Beibehaltung der Trennung von Mietwagen und Taxi, wobei sich das Taxi aber auch nicht ins Mietwagengeschäft reinzumischen hat. Das tut es vor allem im Krankentransport. Von Kassen bezahlte, ebensolche Fahrten sollten von der Tarifpflicht ausgenommen werden, das gilt auch für die 7%.

    Das Gewerbe ist in eine Starre verfallen .. eine Todesstarre !

    weil man sich nicht zu wehren weiss ... oder es nicht will. Wohlwissend um die zurückliegenden, eigenen Mängel.


    Die Mächtigen des Gewerbes machen dann halt mit Mietwagen weiter ... was soll's. Sie wissen ja, wie's geht


    Dass sie gegen Uber verlieren werden ahnen sie zwar, geben es jedoch nicht zu. Solange es irgendwie wie bisher noch weiterläuft, wird's halt gemacht.


    Wo das Gewerbe weiterhin noch existieren wird, ist auf dem Land, in den kleinen Gemeinden und Städten. Warum ? die haben nicht in den Apfel der Digitalisierung gebissen und dürfen dafür verbleiben ... im (analogen) Barzahl-Paradies :D

    Das mit den Steuern und der Versicherung bezieht sich auf Privatfahrer mit Privatfahrzeugen. Die gibt's nicht mehr (vermutlich aber doch).


    Was das Finanzamt aber jederzeit machen kann: Die Umsätze von Uber einfordern, aufgeschlüsselt nach Fahrern und Unternehmen. Manch ein angestellter Fahrer sollte sich daher ernsthaft überlegen, ob die Gerinfügig-Einnahme-(Gefälligkeits)-Bescheinigung, zur Erzielung von Aufstockung / Hartz 4 / Sozialhilfe noch einzureichen ist. So rächt sich das ausschliesslich bargeldlose Bezahlen: 'Nebeneinkommen' gibt's nicht mehr.


    Wie ich anderswo schon sagte, nicht nur die Unternehmer sind zu überprüfen, sondern auch die Fahrer: ob mit dem gemeldeten Einkommen ein Leben überhaupt möglich ist und das in einer Großstadt wie Hamburg, Köln oder Berlin. Das gilt nicht nur für Uber- sondern auch für Taxi-Fahrer !


    Es wird nicht lange dauern, dann fällt auch die Ortskenntnisprüfung für Taxifahrer. Wurde vom Gewerbe bereits gefordert.

    Was soll da zu wessen Gunsten verändert werden? Zu welchem Zweck?

    Zugunsten des Fahrgastes - für den Fall, dass keine Ortstaxe verfügbar ist - soll auch eine auswärtige Taxe ihm vermittelt werden können. Das Gewerbe mauert da und ist der Ansicht: "Der Fahrgast gehört uns. Wenn wir nicht können, muss er halt warten".


    Der möglicherweise andere Tarif spielt für den Fahrgast eine untergeordnete Rolle, ihm ist es wichtig, dass überhaupt eine Taxe kommt. Warum soll er warten, wenn jemand anderes verfügbar ist ?


    Beispiel: Mein Kollege befand sich weit ausserhalb der Stadt, als er einen myTaxi-Auftrag angeboten bekam, er nahm ihn an. Durch Anruf beim Kunden erfuhr er, von wo nach wohin dieser wollte. Dummerweise war der Kunde noch weiter entfernt und seine Fahrt ging noch weiter weg, trotzdem einigten sie sich auf einen Fahrpreis und der Kunde wurde befördert.

    Ich frag mich, ob da eine einheimische Taxe nicht näher dran war. Bestimmt war es so, nur nutzte der nicht die myTaxi-App - dumm für ihn, Umsatz entgangen.


    App-Aufträge sind Bestell-Aufträge. Sie dürfen auch von auswärtigen Taxen angenommen werden.


    Im Steitfall Taxi-Köln ./. myTaxi hätte ich nicht so schnell nachgegeben. Ich hätte darauf bestanden, dass eine auswärtige Taxe in Köln App-Aufträge annehmen darf. Begründung siehe oben.


    Durch die digitale Vermittlung ruft der Kunde bei keiner Zentrale mehr an und sagt sinngemäss: "Schickt mir ein Taxi (von Euch)". Sobald er eine App nutzt, macht er keine Vorgaben mehr, woher das Taxi kommen soll, er will einfach nur eins haben. Die App erfüllt ihm diesen Wunsch.

    Den Unterschied zwischen den Stadt- und Landtaxen sehe ich sehr wohl, trotzdem sollte es möglich sein, dass eine Stadttaxe auf dem Land, wie auch eine Landtaxe in der Stadt App-Aufträge bekommen kann.


    Um zu verhindern, dass der Eine dem Anderen das Geschäft wegschnappt, ist mit Halteplatz-Priorität zu vermitteln (auf dem Land wäre das der Betriebssitz). Sind die Halteplätze besetzt, der Chef auf dem Sofa noch bereit zu fahren, macht kein Auswärtiger einen Stich, da sie nicht auf fremde Halteplätze dürfen, auf's Sofa schon gar nicht, es sei denn ... :) der Chef ist 'ne Chefin.


    Ich denke immer an die Beispiele: Potsdam - Berlin und Hamburg - Olympiade. Die Potsdamer / Hamburger können gar nicht bedienen, da müssen Andere ran. Warum nicht Taxen von auswärts ? Ist nix mehr los, verschwinden die auch wieder. Die Alternative der Zulassung von weiteren Taxen rechnet sich nicht, für die Zeit danach (siehe München).


    Nur die digitale, deutschlandweite Vermittlung macht so etwas möglich. Fahrt mal nach Mallorca und schaltet die FreeNow-Fahrer-App ein. Ich möchte wetten, ihr bekommt Kundschaft :fahren:auf alle Fälle aber mit der Uber-App :cursing:

    Dass Waldner nicht reden kann, ist offensichtlich, schaut man sich die Videos der Scheuerwehr-Kampagne an.


    Inhaltlich kommt auch nicht viel rüber. Mir scheint, er hat keine Vision und klammert sich nur an sein taxi.eu.


    Die Fläche zu vernachlässigen ist der größte Fehler ! auch der 'Dorftaxler' muss eigebunden sein, bei der Bestellung per App. Dort nur eine Telefonnummer anzubieten zeigt, wie weit die Digitalisierung des Taxigewerbes fortgeschritten ist: lauter schwarze Gebiete bzw. auf dem Taxiradar: nix !


    Ich erwarte von unserer Gewerbevertretung eine App, die überall in Deutschland funktioniert ! auch im Thüringer Wald. Was interessieren mich europäische Großstädte, da kann ruhig Uber ran ... ^^ :winkewinke::winkewinke:


    Zitat

    nur in ganz kleinen Dörfern und Ministädten nicht, weil da gibt es teilweise noch ein Taxigewerbe, was einfach nicht modernisiert ist. Das heißt, die bräuchten halt mindestens ein Smartphone in ihrem Auto, dann würde es auch funktionieren.

    Stimmt es, dass man mit lediglich einem Smartphone, an der Vermittlung durch taxi.eu teilnehmen kann ?
    Also auch in Gemeinden, in denen es keine digitale Zentrale gibt. Nach welchen Regeln wird dort entschieden, wer den Auftrag bekommt ?


    Weshalb treten die Münchner Taxen den Isar-Funk bei, wenn sie auch ohne Beitritt taxi.eu-Aufträge erhalten ?

    Jörn, ich finde es schön, dass nicht vor jeder Antwort das Titelthema steht. Trotzdem wäre es hilfreich, wenn es zumindest ganz oben im Bildschirm zu lesen wäre (im abgeschatteten, fixierten Bereich). Ist das machbar ?

    Am einfachsten zu beweisen, dass Mietwagen die Rückkehrpflicht missacheten ist, zu beobachten wohin das vom Fahrer mit nach Hause genommene Fahrzeug zu Dienstbeginn fährt. Zu Schichtbeginn muss er erst mal zum Betriebssitz. DORT hat seine Schicht zu beginnen !


    Auf dem Weg dorthin darf er auch keinen Fahrtauftrag annehmen ! Zu welchem Auftrag sollte dieser der Folgeauftrag sein ?


    Der Fahrtauftrag muss am Betriebssitz angenommen werden. Der Eingang einer Kopie eines bereits vermittelten Auftrages entspricht nicht dieser Forderung. Am Betriebssitz muss die Entscheidung getroffen werden können, ob der Auftrag angenommen wird und wie weiter mit ihm verfahren wird. Danach kann er durchaus 'fremdvermittelt' werden, z.B. durch Uber. Vorher jedoch nicht !

    In Dänemark haben die Ämter bewirkt, dass Uber die Daten aller vermittelten Fahrten rausrücken musste. Wär' doch auch für hier mal ein Vorschlag. Anscheinend weiss hier aber niemand von nichts bzw. will es gar nicht wissen.

    Hast ja recht. Ich wollte damit nur aufzeigen, dass Herr Waldner - auch wenn er auf Einbau eines Fixaltaxameters bestehen würde - den Betrug im Gewerbe nicht eindämmen könnte. Dazu bedarf es anderer Massnahmen, vor allem bedarf es der konsequenten Kontrolle ! Wo bis dahin die Daten gespeichert werden, ist völlig egal, sie dürfen nur nicht manipulierbar sein.

    Das Fiskaltaxameter zeichnet Daten auf, wenn es benutzt wird. Was aber macht es, wenn es gar nicht eingeschaltet wird ? > Nix ! es zeichnet nur die Leerkilometer auf, was man aber verhindern kann.


    Besser zur Betrugsverhinderung wäre eine unmanipulierbare Besetzt-Erkennung. Schlägt sie an, muss begründet werden, warum das Taxameter nicht eingeschaltet war (gilt auch für Wegstreckenzähler).


    Wichtig ist die lückenlose Dokumentation der unveränderbaren Summenspeicher: bei jedem Schichtwechsel, bei jedem Rechnungsschluss, nicht nur nach einer Fahrt. Das Verhältnis von Leer- zu Besetztkilometern zeigt, ob betrogen wird. Diese Kontrolle langt !

    Zeigt sich da ein allzu großes Mißverhältnis, kann immer noch in den im Taxameter gespeicherten Fahrpreisdaten nachgesehen werden, zwischen welchen Fahrten es entstanden ist. Eventuell kann auch ein Vermittlungsprotokoll zeigen, wann eine Fahrt stattgefunden haben muss.


    Das Senden der Preisdaten an einen externen Server beweist nur, dass das Taxameter eingeschaltet war. Sollte ein Unternehmer versuchen, diese Daten zu unterschlagen ... ist ihm eh nicht mehr zu helfen. Sowas macht man nicht !


    Die Forderung an Herrn Waldner, nur noch Taxen mit Fiskaltaxameter zu vermitteln, scheint das Gewerbe reinzuwaschen zu sollen. Tut es aber nicht ! siehe oben.


    Wer anzugreifen ist, sind die Taxameterhersteller !


    Wie kann es sein, dass Geschäftsaufzeichnungen (Preisdaten der letzten Fahrt) mit erneutem Einschalten des Taxameters gelöscht werden ? DAS darf nicht sein !

    Kein Unternehmer kann in dem Programm rumfummeln, welches die Daten vom Fiskaltaxameter überträgt. Was er tun kann ist, die übertragenen Dateien manipulieren. Das fällt aber - wie Du schon sagtest - auf, wird aber trotzdem gemacht.


    Ich bin kein Freund des datenübertragenden Fiskaltaxameters, die Daten gehören IM GERÄT selbst gespeichert. Dort sind sie jederzeit gesichert und unverändert abrufbar, z.B. mittels eines zertifizierten Smartphone-Programmes, welches die Daten dann überall hinschicken kann, ins Büro, zur Aufsichtsbehörde oder ans Finanzamt. Mehrwagenunternehmer brauchen eine digitale Kasse (mit dem Taxameter als Vorsystem), das Taxameter ist dazu nicht geeignet, weil es nicht alle Einnahmen erfasst.


    Wer schreibt ein solches Smartphone-Programm ? Vielleicht SumUp ? Eine stationäre PC-Kasse ist bereits im Angebot.

    Irgendwie hört sich aber diese 'neue' Taxivermittlung ziemlich hinterwäldlerisch an, wenn das erst über die Zentrale geht!

    Das glaube ich nicht, dass ein Sixt-Auftrag erst zur Zentrale geht, um dann von taxi.eu vermittelt zu werden. Der Sixt-Auftrag geht direkt zu taxi.eu und von dort aus direkt ins Taxi. Die Zentrale erfährt nur davon, kann sozusagen 'mitlesen'.


    Was wohl richtig ist: ein App-Auftrag - egal ob von der Taxi- oder der Sixt-App - geht an die Taxen, die der Zentrale angehörig sind, aus deren Fläche der Auftrag kommt. Probiert mal aus, ob ihr ein Taxi bekommt, wenn ihr ausserhalb einer solchen Fläche seid. Meines Wissens nach bekommt ihr nur eine Telefonnummer genannt, die ihr dann anrufen könnt ... oder auch nicht.

    Kann der Betreiber einer digitalen Taxi-Fahrtenvermittlung verhindern, dass Unternehmen die Erlöse der vermittelten Fahrten NICHT als Betriebseinnahme erklären ? sprich: Betrügen.


    Ich meine: JA !

    Das Fiskaltaxameter macht es möglich.


    Dann müssen aber zu jeder vermittelten Fahrt auch die vom Taxameter zu übermittelten Preisdaten abgerufen und gespeichert werden. Fehlt zu einer vermittelten Fahrt der entsprechende Datensatz, darf angenommen werden, dass die Fahrt nicht korrekt abgerechnet wurde. Damit kann der Betreiber der Fahrtenvermittlung zwar nicht verhindern, dass von ihm vermittelte Fahrten nicht korrekt abgerechnet werden, er kann aber seinen Vertragspartnern erklären, dass er jede nicht komplett erfasste Fahrt melden, ihn denunzieren wird. Diese Ankündigung bewirkt, dass regelmässig das Taxameter eingeschaltet wird > der Betreiber hat Betrug verhindert !


    Aufgabe eines Fahrtenvermittlers ist allerdings, Fahrten zu vermitteln. Der Rest geht ihn nichts an ! bzw. ist er nicht für verantwortlich zu machen. Warum sollte er obiges dann tun ? ... und damit Kunden verlieren.


    Deutschland, Land der Denunzianten ...


    Bei myTaxi wie auch bei Uber gehört der Fahrpreis zum Datensatz der Fahrt dazu. Wie ist das bei taxi.eu ?

    Wie schon mal anderswo erwähnt, hier fahren Mietwagen rum, die das Fahrgeld auch bar kassieren und keinen Wegstreckenzähler haben. Die Bedingung für den Wegfall dieses Teiles ist die, dass die Fahrpreise vorher fest vereinbart sind.


    Anscheinend handeln die konzessiongebenden Behörden hier unterschiedlich.

    Mich wundert's, dass Moia überhaupt Mietwagenkonzessionen beantragt hat. Konzessionen, basierend auf § soundso hätte doch gelangt. In der Erteilung wären dann die Spielregeln definiert worden.


    Die Aufstellung könnte dann so aussehen:

    - Taxen: 2149 Unternehmer mit 3183 Fahrzeugen

    - Mietwagen: 129 Unternehmer mit 318 Wagen

    - Sonderkonzessionen: 4 Unternehmer mit 184 Fahrzeugen