Beiträge von Anke Napp

    So, mein Router hatte den letzten Schnaufer getan. Bin gerade wieder online.


    Also, es "erschien" mir leider nicht nur zusammenhanglos, sondern hatte schwerwiegende storytechnische Probleme und Inkonsistenzen, die vermutlich in den langen Schreibpausen begründet lagen. Ich hatte Jörn auch immer wieder gesagt, er müsse das doch mal fertig schreiben, aber letztlich ist er seit 2010 da nicht mehr rangegangen. Außerdem war es als Serie konzipiert, und von dieser hypothetischen Serie war sozusagen das erste Konzept der ersten Hälfte des Pilotfilms da... Z.B. soll es ja in der "nahen Zukunft" spielen, manche Szenen schienen aber 1920, andere 1990 zu stattzufinden, und es gab abrupte Charakteränderungen ohne Motivation innerhalb von zwei Zeilen.


    Aber wie gesagt, diese Basisprobleme habe ich jetzt ausgeräumt. Es wäre jetzt schon mal ein guter SciFi-Krimi in der nahen Zukunft (als Film). Für Roman immer noch etwas kurz. Was den Stoff anbelangt, so benutze ich Dinge, die Jörn mir erzählt hat, wo ich weiß, das waren so seine Gedanken über dies und das. Ich habe ja auch 20 Jahre zusammen mit ihm in einem Star Trek RPG geschrieben, so dass ich seine "Schreibe" ganz gut kenne.


    Trotzdem ist die Muse eben nicht so hundertprozentig bei mir... liegt vielleicht auch daran, dass ich eigentlich jetzt endlich den Roman über den Burenkrieg schreiben wollte.

    Naja, ich habe halt den Auftrag bekommen, es fertig zu schreiben. Also tue ich mein Bestes. Das Buch hat jetzt zumindest eine Storyline, und der Hauptcharakter ein Motiv.

    Jörn hatte nur so drauflos geschrieben, wie es scheint, und sich um irgendwelche Zusammenhänge eher nicht gekümmert, und leider auch nichts hinterlassen, was so sein Plan war, und was die ganzen Charaktere letztlich sollten.

    Danke!

    Ja, der Bruder seiner Oma hatte sich mit 16 freiwillig gemeldet im 1. WK, und mit 20, glaube ich, ist er gefallen. Sehr tragische Geschichte, wenn man weiß, mit welchen Mitteln die Bevölkerung (nicht nur von Deutschland) seit Kindesbeinen nationalisiert wurden...

    Das Video fand ich auch so grottig und klischeebeladen.... und dauert hatte ich es, wenn ich mal youtube anmachte. Bekomme ich ohnehin immer die Krätze, bei dieser Zwangswerbung (gucke deshalb auch kein TV mehr)

    Letztes Update: Ein neuer Film!

    Ohne Angabe der Adresse / Adresse unbekannt

    Französischer Spielfilm von 1950

    Regie: Jean-Paul Le Chanois

    Der Taxifahrer Emile nimmt am Bahnhof die junge Thérèse auf, die den Vater ihres Babys sucht. Als sie ihn an keiner der Adressen finden kann, erbarmt sich Emile der jungen Frau und nimmt sie samt Baby auf, obgleich er selbst gerade Vater eines Kindes geworden ist.

    Das DDR- Filmprogramm lobt die "kritisch-realistische Sprache" als Gegenstück zu Hollywoodproduktionen. Laut Programm waren die Pariser Taxifahrer als erste eingeladen, sich den Film anzuschauen als nach Meinung des Regisseurs "fachkundigste Kritiker". Sie stimmten dem Werk "begeistert zu".


    Hier könnt ihr das Originalfilmprogramm anschauen - an sich auch schon ein Zeitdokument durch seine Sprache.

    Artikel von MDR.de


    In Dresden können jetzt auch über 70-Jährige das Impftaxi-Angebot der Kommune nutzen. Das hat der Stadtrat beschlossen, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Nach einer telefonischen Reservierung fährt ein Wagen der städtischen Taxigenossenschaft oder eines Chauffeur-Services die Menschen für zehn Euro Eigenanteil zum Impfzentrum. Die Mehrkosten der Fahrt übernimmt die Stadt.

    Die Senioren werden zu Hause abgeholt und nach der Impfung wieder zurückgefahren.:thumbup:

    Jep - danke. ;)
    Es ist mir jetzt einiges klarer. Was also klar übersehen wird ist, dass bei vielen Poolingdiensten eben doch nur ein Fahrgast drin sitzt, es also faktisch kein Pooling ist, wie man das aus den Sammeltaxis z.B. in Südafrika kennt.


    Krankenbeförderungen: warum kann der Fahrgast keine Quittung erhalten und diese dann bei der Krankenkasse einreichen, wie z.B. chronisch Kranke bei Medikamenten? Oder auch der Fahrer dann über einen speziellen Abrechnungsmodus von der Versicherung bezahlt werden?

    Die jeweiligen Politiker möchten sich halt mit moderner, digitaler Mobilität schmücken und müssen den Bürgern auch Ersatz bieten, wenn demnächst die Privat-PKWs verboten werden. Das darf dann auch etwas kosten - nicht aber den Bürger, der wird damit für den ÖPNV nur angefüttert ... um später nicht mehr drauf verzichten zu können.


    Taxi ist dafür ungeeignet, weil dann nicht nur die innerstädtischen Kurzfahrten gefördert würden, sondern auch die Auswärtsfahrten, Krankenbeförderungen, Botenfahrten usw. halt alles, wo das Taxameter zur Fahrpreisberechnung verwendet wird.
    Dass das verhindert werden soll, ist verständlich.

    Wieso? Wäre das teurer als -zig Poolingdienste zu fördern, die dann leer durch die Gegend fahren, wie die Moias?

    Und was - eigene PKWs werden verboten???? Noch ein Grund, spätestens bei Erreichung der Rente auszuwandern. Hoffentlich erlebe ich es noch.


    Ich sehe einfach auch die Probleme nicht, die da von der Politik generiert werden. Für mich wäre es völlig akzeptabel, wenn der Bürger die Wahl hat zwischen Bus, Bahn, Taxi, eigenem Auto und Fahrrad. Sonst braucht er nichts. Mietauto wenn er kenn eigenes hat, ok. Das Taxi, das ihn von Wohnungstür bis zum Zielort befördert, soll natürlich teurer sein als der Bus, zu dem er erst durch den Regen hinlaufen muss. Fertig aus. Buskarte kostet soundsoviel - Taxi kostet soundsoviel. Bahn soundsoviel. Dieses ganze Rabattgedöns und Sonderkarten wie bei der Bahn, wo kein Mensch mehr durchblickt.... das ist mir zuwider. Lieber soll alles etwas billiger werden, dafür aber eben immer der selbe Preis. Also, wenn ich HH nach München fahre, kostet es eben 120 Euro (oder 200 1. Klasse), und nicht vielleicht 50, oder 32 oder mit Bahncard oder diesem oder jenem. Genau so im Taxi: ich will einsteigen, und per Taxameter kostet mich die Fahrt halt 35,60 Euro, und fertig.

    "Der deutsche Ungeist" - das ist doch Phrasendrescherei.

    Es gibt doch hier nur zwei Möglichkeiten: UBER kann agieren, weil die rechtliche Grundlage fehlt, oder sie agieren gegen die rechtliche Grundlage.

    Wenn die Grundlage fehlt - warum ist das so? Kann sie aufgrund der Rechtslage in der freien Marktwirtschaft nicht geschaffen werden (1.)? Werden die Verantwortlichen von UBER-Lobbyisten beeinflusst, die Rechtslage für UBER günstig zu beeinflussen (2.)?

    Agieren sie gegen die rechtliche Grundlage, dann gilt entweder wieder: es fehlen die Leute/Kontrollorgane (1.) oder diese werden beeinflusst (2.).


    Warum BEZAHLEN die Gemeinden eigentlich für die Pooling-Dienste, anstatt Taxis zu benutzen? Sind dort keine?


    Wenn die Taxifahrer schon kein Auskommen mit ihren Einnamen haben - wovon leben um Himmels Willen die UBERs? Oder machen die das als Zweitjob/Hobby? Oder kassieren sie nebenher staatliche Unterstützung und arbeiten trotzdem?

    Das heißt dann im Klartext doch, der Gegner des Taxis wird gefördert - oder zumindest wird ihm kein Einhalt geboten. Warum nicht? Aus rechtlichen Gründen? Weil die Politiker korrupt sind und vom Gegner bezahlt werden? Weil sie keine Lust haben?