Beiträge von Joern

    Auf Facebook versuchen etliche Leute, darunter auch welche aus München, wo ja der Isar-Funk UND die Taxi eG mit SIXT schon seit Februar 2019 zusammenarbeiten, mir zu verklickern, daß es SIXT nur darum geht, Taxis zu vermitteln.

    Das Ad-Hoc-Geschäft, also die Sofortbestellungen, würden nur noch mit Taxis über die App SIXT ride getan.

    Und ein anderer behauptet, es würden bei SIXT nur hochpreisige Luxuskarossen vermittelt.


    Deren Webseite gaukelt das auch beim ersten oberflächlichen Hinsehen vor:


    SIXTride-Taxiwerbung.jpg


    Und ein Eigentest ergab das ebenfalls für mich im Hamburger Stadtrandbezirk Rahlsteht.


    Zunächst eine ungenaue Standortangabe, die ich korrigieren mußte.

    SIXTride-Bestellung120919-1.jpg


    Dann Zieleingabe.

    SIXTride-Bestellung120919-2.jpg


    Dann sehr lange Wartezeit von etwa 4 Minuten-


    Dann das Ergebnis.


    Tatsächlich keine Mietwagen, sondern nur richtige Taxis, allerdings mit einem RABATT von 10%, was ja eigentlich von den Taxenzentralen zB bei MY TAXI nicht nur kritisiert, sondern sogar gerichtlich verfolgt wurde, obwohl ja der Unternehmer den vollen Fahrpreis bekommt.


    Wenn wir auf der Homepage von SIXT dann allerdings auf den kleinen Link oben 'Alternativen' drücken, dann kommt der wahre Hintergedanke zum Vorschein, nämlich die eigenen MIETWAGEN, die auch noch als preisgünstige Taxialternative' angeboten werden!


    SIXTride-Taxiwerbung2.jpg


    Und richtig spannend wird es dann, wenn wir auf die Beschreibungen der Angebotenen SIXT-Systeme klicken, denn auch da ist unter SIXT ride nur von der günstigen Taxialternative die Rede!


    SIXTride-Werbung120919.jpg

    Daraus sehen wir, daß es, was natürlich selbstverständlich ist, die Priorität von SIXT ist, die eigenen Wagen zu vermitteln und die taxis nur dort als Lückenfpller einzusetzen, wo keine eigenen Wagen sind, wie eben in den Randbezirken von Hamburg.
    Und man kommt dann auch gleich noch an die Daten der taxikunden!

    Die WBT hatte ich schon etwas weiter ober erwähnt, ist aber im Vergleich zu Waldners Imperium vernachlässigbar.


    Was die TZB betrifft?

    Na ja, daß die auch bei Waldner auf dem Schoß sitzen, mag ich persönlich nur bedingt als Zufall ansehen.

    Würde mich nicht wundern, wenn diese Sabine vielleicht irgendwie zum erweiterten Familienkreis gehören würde?

    Schon 2017 schrieb das Wirtschaftsmagazin 'Brand Eins' über den Zweikampf zwischen UBER und Hermann Waldner:


    https://www.brandeins.de/magaz…bewerb/uber-gegen-waldner


    Und da werden auch wieder die Probleme des Gewerbes in sich selbst angesprochen, was ich seit vielen Jahren mache.

    Aber auch ein Saubermann wie Waldner, der ja angeblich so hart für das Wohl des Gewerbes kämpft, hat da offensichtlich kein Rezept!


    Zitat:

    Dem Mann, der das Berliner Taxigeschäft beherrscht, ist die Unruhe nicht anzusehen. Sein Gesicht bleibt reglos, als er über seinen ärgsten Feind spricht. Uber, sagt Hermann Waldner, habe das Ziel, sich den deutschen Markt zu holen, keineswegs aufgegeben. Nach außen gebe sich das amerikanische Unternehmen zahm. „Doch es hört nicht auf, die Politik zu bedrängen.“

    Waldner ist einer der wenigen in der Branche, die es zu Reichtum gebracht haben. Das erste Quartal dieses Geschäftsjahres sei das beste aller Zeiten gewesen, sagt er. Und doch sehe er nicht allzu optimistisch in die Zukunft. Wegen Uber.

    Nach wie vor stehen sich das traditionelle Taxigewerbe und das wertvollste Start-up der Welt unversöhnlich gegenüber. Kann daraus ein Wettbewerb werden, in dem sich die Teilnehmer zum Wohle der Gesamtheit gegenseitig anspornen?

    Waldner hat da wenig Hoffnung. Angefangen hat er als studentischer Aushilfsfahrer, im Jahr 1978. Drei Jahre später gründete er ein eigenes Unternehmen, hatte Ende der Achtzigerjahre 430 Taxis. Er erkannte, dass sich trotz großer Fahrzeug-Flotte nur schwer richtig Geld verdienen lässt und setzte fortan auf das Geschäft mit der Tourenvermittlung. Die Wendezeit bot ihm eine einmalige Gelegenheit: 1990 wurde aus dem einst in der DDR tätigen Volkseigenen Betrieb Taxi der privatwirtschaftliche Spree-Funk mit Waldner als Gründungsgesellschafter. Später kaufte er den Ackermann-Funk aus dem Westen der Stadt und besaß somit die erste Gesamtberliner Taxizentrale. Durch weitere Zukäufe verschaffte er sich ein Quasi-Monopol: Heute vermittelt Taxi Berlin Fahrten für 6500 der rund 8000 Taxis in der Hauptstadt.

    Die Firma hat ihren Sitz auf dem Gelände des einstigen DDR-Betriebs im Stadtteil Friedrichshain. Waldner, 64, ist freundlich, ohne zu lächeln. Sagt nur das Nötigste. Er gilt als ebenso umtriebiger wie knallharter Geschäftsmann. Sein stärkster Konkurrent, die Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Taxibesitzer, rangiert weit abgeschlagen hinter ihm. Und auch Mytaxi, das Start-up, das seit 2010 die Vermittlung via Smartphone-App anbietet, konnte ihm kaum Marktanteile abnehmen – Waldner konterte, indem er mit großen Taxizentralen in Europa die App Taxi.eu. entwickelte.


    Aber auch das hier steht da drin:


    Das marode System

    Das Gewerbe wird streng reguliert. Das Personenbeförderungsgesetz schreibt Taxiunternehmern vor, den Betrieb in einem festgelegten Umfang aufrechtzuerhalten und verpflichtet sie so auch zu einer bestimmten Zahl von Nachtfahrten. Neben dieser Betriebspflicht gibt es eine Beförderungspflicht, die dem Taxifahrer untersagt, Kunden abzuweisen, wenn es dafür keine stichhaltigen Gründe gibt. Taxis sind Teil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die Betreiber dürfen den Preis für ihre Dienste nicht selbst bestimmen, sondern sind an den von der Kommune bestimmten Einheitstarif gebunden. So sollte sichergestellt werden, dass man sich auch in ländlichen Gebieten und nachts zu einem vernünftigen Preis zu seinem Ziel chauffieren lassen kann.

    Die Sitten in der Branche sind über die Jahrzehnte verroht. „Vielerorts herrschen katastrophale Zustände“, sagt Thomas Krause, Geschäftsführer des Hamburger Sachverständigenbüros Linne + Krause, das Städten und Gemeinden bei der Regulierung hilft. Krause hat Einsicht in die steuerlichen und betrieblichen Daten und festgestellt, dass in Berlin, dem mit Abstand größten Markt Deutschlands, 77 Prozent der Taxis von irregulär arbeitenden Unternehmen betrieben werden. In München, Köln oder Stuttgart seien es 40 Prozent. Systematisch würden Steuern und Sozialabgaben hinterzogen.


    Tja, es wird, so wie ich das sehe, allerhöchste Zeit, daß der mächtigste Mann im deutschen Taxigewerbe endlich mal Flagge zeigt und wenigstens versucht, die Mißstände im Inneren zu beheben!

    https://www.netzwelt.de/taxi-a…-taxi-apps-vergleich.html


    Der Testsieger ist, wie vermutet mit einigem Abstand FREE NOW.

    Trotz aller Bemühungen und Behauptungen, man sei der Marktführer, kann es 'taxi.eu' nur auf den 2. Platz schaffen.


    Taxi online bestellen: Der Testsieger Free Now

    Mit einer unerreichten Verbreitung, praktischen Zusatzfunktionen und grundsoliden Apps geht Free Now als beste Taxi-App hervor. Die Taxi-App ist zudem sehr zuverlässig und ihr könnt dank Funktionen wie "Free Now-Match" oder der Bestellung eines Öko-Taxis auf die Umwelt achten.

    Na ja, wir alle wissen, das Hermann Waldner nahezu das komplette Berliner Taxigewerbe in Sachen Funkvermittlung beherrscht, wenn wir mal von der vergleichseeise kleinen WBT (etwa 2000 Wagen) absehen.
    Nach eigenen Angaben sind Waldners Zentralen etwa 5000 oder gar mehr Wagen angeschlossen.


    Auf der Webseite TiB (Taxi in Berlin) werden als Berliner Zentralen überhaupt NUR Waldnerzentralen erwähnt.

    Ich nehme mal an, daß diese Seite auch im Einfluß von Waldner steht.



    Schon im Anfangsteil dieses Themas hier werden die verschiedenen 'Zentralen' beschrieben, die zum Waldner-Imperium gehören.

    Anstelle diese 'verschiedenen Zentralen' gemeinsam unter 'Taxi Berlin' zu vereinigen, scheinen sie gewollt getrennt zu bleiben, obwohl sie im selber Raum sitzen, wahrscheinlich sogar die gleichen Disponenten haben.

    Warum? Um mehr Geld zu machen, weil die Unternehmer mehrere Funksysteme im Wagen haben müssen (Doppel- oder gar Dreifachfunk!)?

    Kein wirklich guter Service gegenüber dem Gewerbe, wenn man mich fragt.

    Oder sollen die nur eine Vielfalt vorgaukeln, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt, wie wir das aus einem Supermarkt her kennen?


    Und die Probleme scheinen auch nicht wirklich in den Griff zu bekommen sein, wenn man diesem aktuellen Beitrag im DAS glauben darf:


    https://www.berlin.de/rbmskzl/…eyicsAMTVOteVo6ZrCNlcUfxA


    Es ist soweit.

    Jetzt wird das Berliner Gewerbe endlich reich!



    Senat beschließt Anhebung des Taxitarifs


    Pressemitteilung vom 10.09.2019

    Aus der Sitzung des Senats am 10. September 2019:

    In seiner heutigen Sitzung hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, die Verordnung über Beförderungsentgelte im Taxenverkehr geändert. Die Landesregierung reagiert damit auf die Kostenentwicklung der Branche und nimmt das Anliegen etlicher Taxiverbände auf, die Lohn- und Betriebskostensteigerungen auszugleichen: Daher ist es erforderlich, die Tarife zu erhöhen – um durchschnittlich 10,7 Prozent.

    Die letzte Tariferhöhung erfolgte vor vier Jahren. Bereits im vorigen Jahr schaffte der Senat den Kreditkartenzuschlag ab, sodass Fahrgäste ohne Zusatzkosten bargeldlos zahlen können.

    Die heute beschlossenen Änderungen basieren auf den Ergebnissen einer umfangreichen Gesamtwirtschaftlichkeitsprognose für die Taxi-Branche bis ins Jahr 2020 (inklusive der Mindestlohnerhöhungen), die die Kostenstruktur und Wettbewerbssituation analysiert und Folgerungen ableitet. Die Erhöhung ist aus Sicht des Senats aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich und trägt sowohl den öffentlichen Verkehrsinteressen wie den Gemeinwohlinteressen nach einem stabilen und geordneten Taxi-Service als Teil des öffentlichen Personennahverkehrs in einem sich verschärfenden Wettbewerb Rechnung.

    Die Regelungen im Einzelnen:

    • Der Grundpreis bleibt wie bisher bei 3,90 €. Der Kilometerpreis dagegen wird für die ersten sieben Kilometer in der Tarifstufe 2 des Normaltarifs von 2,00 € auf 2,30 € je Kilometer steigen. Ab sieben Kilometer werden statt 1,50 € künftig 1,65 € je Kilometer fällig.

    • Der Kurzstreckenpauschaltarif, der beim Heranwinken einer Taxe für Strecken bis zu zwei Kilometern genutzt werden kann, wird von 5,00 € auf 6,00 € erhöht.

    • Der Zuschlag von 5,00 €, der bisher bei der Mitnahme von fünf oder mehr Fahrgästen anfällt, wird künftig auch für die Mitnahme von großen, voluminösen Gegenständen berechnet. Der Zuschlag für sperriges Gepäck dagegen entfällt. Die Mitnahme von Kinderwagen und Rollstühlen, die Fahrgäste als Hilfsmittel benötigen, bleibt selbstverständlich weiterhin kostenlos, unabhängig davon, ob ein Taxi oder ein Großraumtaxi benötigt wird.

    • Das Wartezeitentgelt wird um zehn Prozent auf 33 € pro Stunde erhöht. Die kostenlose einminütige Karenzzeit bleibt bestehen.

    Die Tarifänderung tritt zwei Wochen nach ihrer Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt in Kraft. Die Taxiunternehmer haben insgesamt vier Wochen Zeit für die Umstellung der Fahrpreisanzeiger.

    Jetzt könnte es Firmen wie UBER und LYFT an den Kragen gehen, denn die müssen ab jetzt in Californien Sozialabgaben an ihre Fahrer zahlen!


    https://www.forbes.com/sites/l…er-and-lyft/#2c4037111b59


    Es wäre jetzt höchste Zeit, daß wir so ein gesetz auch in der EU bekämen, denn auch hier gibt es reichlich Firmen, die ihre ARBEITER als Scheinselbstständige arbeiten lassen, wie zB Hermes oder in großen Teilen wohl auch DHL.


    Das Kuriergesetz wird in diesen Branchen locker umgangen!

    http://www.taxi-heute.de/Taxi-…-Mafia-verantwortlichquot


    OK, der Artikel ist schon von 2013, aber ich konnte bisher noch keine gegenteiligen Bemerkungen Hermann Waldners lesen.

    Taxi Deutschlan eG ist eine Vereinigung, der neben den FMS-Zentralen u.a. auch der BZP angehört, dessen stellvertretender Vorstand Hermann Waldner ist.

    Da es bisher soweit ich weiß keine gegenteiligen Veröffentlichungen des BZPs gab, muß ich wohl annehmen, daß Herr Waldner das immer noch glaubt und vertritt.

    Wenn nicht, sollte er da ganz schnell etwas veröffentlichen.


    Da der Artikel nicht mehr online zu finden ist, stelle ich ihn hier vollständig rein:


    22. Mai 2013, 10:10 Uhr von Stefan Köller (sk)

    "Staat für Taxi-Mafia verantwortlich"

    Berliner Taxifahrer haben gestern an einer Kundgebung am Brandenburger Tor teilgenommen, in der sie einen Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde forderten. Die Unternehmer-Vereinigung TaxiDeutschland distanzierte sich von der Protestaktion.


    Etwa 50 Fahrer kamen nach Angaben der Veranstalter zur gestrigen Kundgebung, zu der der Berliner Taxibund (BTB) und die Gewerkschaft Ver.di aufgerufen hatten. Der Berliner Landesverband von TaxiDeutschland distanzierte sich in einer Pressemitteilung von der Forderung der Fahrer. Nach Meinung der Unternehmervereinigung könne dieser „grundsätzlich zu begrüßende Mindestlohn“ erst am Ende einiger grundlegender Veränderungen im Taxigewerbe stehen, schließlich müsse er auf Unternehmerseite auch erwirtschaftet werden.


    Zunächst einmal gelte es, endlich die beantragte Tariferhöhung (die erste seit 2009) durchzusetzen. Eine darüber hinausgehende Verteuerung der Dienstleistung Taxi hält TaxiDeutschland aber den Kunden gegenüber nicht vermittel- und angesichts der Mietwagen-Konkurrenz nicht durchsetzbar.

    Der Zugang zum Gewerbe müsse zudem erschwert und die Anzahl der Taxis verringert werden, damit wieder Umsätze erwirtschaftet werden, von denen ein Mindestlohn bezahlt werden könne. So dürften nach Auffassung von TaxiDeutschland von betrügerischen Firmen eingezogene Konzessionen nicht wieder, z.B. an fix neu gegründete GmbHs, hinter denen sich dieselben Akteure verstecken, neu erteilt werden.


    Die Konkurrenzsituation müsse grundsätzlich verändert wird, andernfalls habe der Staat selbst das Entstehen einer „Taxi-Mafia“ zu verantworten, da ehrlich wirtschaftende Unternehmer nicht überleben könnten.


    Für das Taxigewerbe als Teil des ÖPNV müsse die Bedeutung des Begriffes „Funktionsfähigkeit“ in jedem Fall neu definiert werden. Dies beinhalte das Potential, künftig auch zeitlich befristete Beobachtungszeiträume, während denen keine neuen Taxigenehmigungen erteilt werden, rechtlich zu legitimieren.

    Last but not least fordert TaxiDeutschland eine stärkere Reglementierung des Mietwagengewerbes z.B. durch stärkere Kontrollen und steuerliche Aufzeichnungspflichten wie für das Taxigewerbe. Sonst werde der Mietwagensektor immer mehr zum Rückzugsraum für unehrliche Unternehmer. Ein möglicher Mindestlohn für das Fahrpersonal müsse dann auch für das Mietwagengewerbe gelten.


    In den ersten Gesprächen damals zwischen dem BZP und der ver.di stellten die Gewerkschaftler erschrocken fest, daß den BZP-Leuten auch nur das geringste Hintergrundwissen fehlte.

    Deshalb verließen sie frustriert das Gespräch.


    Und bitte auch immer berücksichtigen, daß der BZP ja auch MIETWAGEN vertritt, was immer wieder erstaunlich ist, weil die doch in der Öffentlichkeit immer gegen eben diese auftreten!?



    Zum Verständnis:

    Taxi Deutschland Berlin e.V. sitzt in der Persiusstraße 7, also quasi bei Waldner auf dem Schoß!


    http://www.taxideutschland.eu/index.php/kontakt

    Lieber Trooper.


    Dieses Papier hat wenig mit meinem Fall zu tun, denn dort klagt jemand, weil er immer noch nicht begriffen hat, daß es die BRD nun einmal gibt, und zwar als SELBSSTÄNDIGEN Staat.
    Da mögen alle Verschwörungstheorien nichts helfen.


    Daß wir immer noch keinen Friedensvertrag haben oder es nach der Wiedervereinigung keine Abstimmung über eine ordentliche Verfassung gab, ändert daran nicht.


    Und auch die Tatsache, daß uns die USA immer noch wie einen kleinen Jungen behandelt, spielt dabei keine Rolle.
    Wir sind inzwischen so viele völkerrechtlich bindende Verträge mit der ganzen Welt eingegangen, daß spätestens das unsere Souveränität nachweist.


    Da hat der Mensch, der in der Uniform eines Polizisten eine Ordnungswidrigkeit geahndet hat, völlig richtig gehandelt.

    Na ja, wir alle wissen inzwischen, daß es ein paar Probleme zwischen mir und Hermann Waldner gibt.


    Dabei steht der Stand ja 1 : 1, wenn wir berücksichtigen, daß die 1. EV eindeutig zu meinen Gunsten ausgefallen ist, also ganz sicher nicht von mir bezahlt werden muß!

    Weder die Anwalts- noch die Gerichtskosten.


    Als mir die RAs die 1. Beschwerde zuschickten, standen deren Forderungen noch bei:


    RAWaldners-Rechnung1.png


    Der Streitwert wurde von ihnen auf 8.000,- Euro festgesetzt.


    Bei der 2. EV, die eigentlich tatsächlich eher negativ für mich war und dann auch vom Gericht gegen mich entschieden wurde, lag der Streitwert nur noch bei 6.000,- und die entsprechende Rechnung lautete:


    RAWaldners-Rechnung2.png


    Nach meinem Einspruch dagegen erhielt ich dann einige Tage später eine weitere Rechnung, auf der die Summen plötzlich verdoppelt waren, obwohl es sich doch nur um die Kosten für eine einzige EV handeln konnte.

    Man stelle sich mal vor, ich hätte dieses bezahlt.


    RAWaldners-Rechnung3.png


    Ich stellte darauf hin fest, daß ich es etwas seltsam finde, wenn mir auch die 1. EV in Rechnung gestellt würde, wenn auch mit einem deutlichen Preisnachlaß, obwohl ich diese ja gewonnen hatte.

    Und ich verlangte eine ordentliche Kostenaufstellung, bevor ich entscheiden würde, ob ich zahlen würde oder nicht.

    Das betraf aber zunächst NUR die tatsächlichen Gerichtskosten, also das, was die Verhandlung zu dieser EV gekostet hatte.


    Statt dessen schickten die jetzt einen NEUE KOSTENAUFSTELLUNG an das Gericht, um sich diese bestätigen zu lassen.

    Diese lag jetzt etwa nur noch bei DER HÄLFTE der letzten Forderung!?

    Also haben die wohl festgestellt, daß da bei der vorhergehenden Forderung so Einiges nicht ganz korrekt war?
    Darf so etwas bei einer vertrauenswürdigen Kanzlei passieren?


    Da frage ich mich doch wohl zurecht, wie diese Anwälte dort zu ihren Kostenrechnungen kommen?


    RAWaldners-Rechnung4-1.jpg


    RAWaldners-Rechnung4-2.jpg


    Ich habe ja jetzt 2 Wochen Zeit, um zu dieser Rechnung Stellung zu nehmen.

    Die werde ich sicherlich nutzen.

    Dieses neue Gesetz dürfte sich auch im Taxi-Gewerbe drastisch auswirken, denn die Hinterziehung von Sozialleistungen und Mindestlohn sind hier eher die Regel, denn die Ausnahme!


    https://www.zoll.de/SharedDocs…eit_neues_gesetz_fks.html


    Neues Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch

    Aufgaben- und Befugniserweiterungen für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung (FKS)

    Datum: 30.07.2019

    Am 18. Juli 2019 ist das Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch (BGBl. I S. 1066) in Kraft getreten.

    Ziel des Gesetzes ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch besser vor illegalen Lohnpraktiken und Arbeitsausbeutung zu schützen und Schwarzarbeit, Sozialleistungsmissbrauch und illegaler Beschäftigung insgesamt noch konsequenter entgegen zu wirken.

    Zukünftig kann der Zoll durch eine Erweiterung seiner bisherigen Aufgaben und Befugnisse auch gegen die rechtsmissbräuchliche Inanspruchnahme von Kindergeld und gegen die unzulässige Anbahnung von illegaler Beschäftigung auf Arbeitnehmerbörsen vorgehen.

    Zugleich sichert das Gesetz die für Zukunftsinvestitionen benötigten staatlichen Einnahmen, stärkt rechtstreue Unternehmen, erhöht die Chancen von Arbeitslosen auf eine legale Beschäftigung und sorgt somit insgesamt für mehr Ordnung und Fairness auf dem Arbeitsmarkt.

    Zur Wahrnehmung der im Gesetz vorgesehenen neuen Aufgaben und Kompetenzen wird eine signifikante Stärkung des Personals in der Zollverwaltung erfolgen. Dabei sollen perspektivisch allein rund 3.500 Stellen zusätzlich für die FKS geschaffen werden.

    Im Einzelnen stellen sich die Neuerungen, die durch das Gesetz realisiert werden, wie folgt dar:

    • Bekämpfung von Sozialleistungsbetrug, insbesondere in Form von Scheinarbeitsverhältnissen, vorgetäuschter Selbstständigkeit und fingierten Arbeitsverhältnissen

      Da Scheinselbstständigkeit zu fehlender sozialer Absicherung bei den vermeintlich Selbstständigen führt und die Sozialsysteme belastet, werden die Prüfungs- und Ermittlungsbefugnisse der FKS erweitert. Bei Verdacht auf Scheinselbstständigkeit ist eine Prüfung beim Scheinselbstständigen an der gemeldeten Betriebsstätte oder an Amtsstelle möglich.

      Da das betrügerische Erschleichen von Sozialleistungen oft mit fingierten Arbeitsverträgen, die den zuständigen Behörden als Nachweis für die vermeintliche Anspruchsberechtigung vorgelegt werden, einhergeht, wird der FKS die Prüfung vorgetäuschter Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht. Die Befugniserweiterung wird als bedeutsamer Schritt zur wirkungsvollen Bekämpfung des Sozialleistungsbetrugs gesehen.

    • Unterstützung der Familienkassen bei der Bekämpfung von Kindergeldmissbrauch

      Eng verbunden mit den Scheinarbeitsverhältnissen ist auch der unberechtigte Kindergeldbezug. Zur Sicherstellung der Rechtmäßigkeit wird der Prüfauftrag der FKS im Hinblick auf Anhaltspunkte für unberechtigten Kindergeldbezug durch Schaffung einer Sofortmitteilungspflicht gegenüber den zuständigen Familienkassen erweitert. Darüber hinaus erhält die FKS die Befugnis, an Prüfungen der Familienkassen mitzuwirken.

    • Unzulässiges Anbieten der Arbeitskraft zur Schwarzarbeit im öffentlichen Raum sowie auf Online-Plattformen und in Printmedien (Arbeitnehmerbörsen)

      Auf Grundlage des Gesetzes will die Bundesregierung auch die Missstände um illegale Arbeitnehmerbörsen, auch "Arbeiterstriche" genannt, bekämpfen. Insbesondere in Ballungsräumen, bieten Personen ihre Arbeitskraft zu Erledigung schwerer körperlicher Arbeiten unter Inkaufnahme einer Entlohnung weit unterhalb des Mindestlohns an. Mit dem Gesetz erhält die FKS die Befugnis, schon bei der Anbahnung illegaler Arbeitsverhältnisse auf Arbeiterstrichen einzuschreiten und Platzverweise auszusprechen.

    • Bekämpfung ausbeuterischer Arbeitsbedingungen

      Die Bekämpfung ausbeuterischer Arbeitsbedingungen ist trotz der Zuständigkeit für die Einhaltung der Mindestlöhne und Arbeitsbedingungen bisher kein Schwerpunkt der FKS gewesen. Durch die Erweiterung der Prüfungsbefugnisse auf ausbeuterische Arbeitsbedingungen wird künftig eine Prüfung sämtlicher Arbeitsbedingungen im Hinblick darauf ermöglicht, ob Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Arbeitsbedingungen beschäftigt werden, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen solcher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stehen, die der gleichen oder einer vergleichbaren Beschäftigung nachgehen. Hier wird es vor allem um die Fälle gehen, in denen ausländische Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer deutlich weniger als den Mindestlohn erhalten oder ganz um ihren Lohn geprellt werden.

    • Schaffung einer Prüfungs- und Ermittlungskompetenz der FKS im Hinblick auf die tarifvertraglich vereinbarte Unterkunftsbereitstellung und -bedingungen nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz

      Es soll auch verhindert werden, dass Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in überfüllten "Schrottimmobilien" zu überteuerten Mieten untergebracht werden oder - wie in einigen Großstädten zu beobachten war - auf Obdachlosenunterkünfte ausweichen müssen. Um auf Mindeststandards bei der Unterbringung, insbesondere ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hinzuwirken, erhält die FKS die Befugnis, tarifvertraglich vereinbarte Unterkunftsbedingungen zu überprüfen und damit zugleich das Recht, entsprechende Unterkünfte zu betreten.

    • Effektive Bekämpfung der schweren Wirtschaftskriminalität und der organisierten Kriminalität im Bereich der illegalen Beschäftigung und Schwarzarbeit

      Ein besonderer Schwerpunkt des Gesetzes ist die verbesserte Bekämpfung der organisierten Kriminalität im Bereich der illegalen Beschäftigung und Schwarzarbeit. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang "kleine Konzerne", die mit Scheinrechnungen Sozialleistungsbetrug im großen Stil betreiben. Die FKS erhält unter anderem mehr Befugnisse bei der Überwachung der Telekommunikation von Verdächtigen, um etwa Betrügereien mit fingierten Rechnungen aufdecken zu können.

    • Stärkung der Verfahrensrechte der FKS

      Die Verfahrensrechte der FKS werden gestärkt, im Ordnungswidrigkeitenverfahren durch Schaffung eines eigenständigen Mitwirkungsrechts in der Hauptverhandlung sowie im Strafverfahren durch die Möglichkeit für die Staatsanwaltschaft, unter bestimmten Voraussetzungen die Ermittlungsbefugnisse an die Behörden der Zollverwaltung abzugeben. Das Einräumen der Befugnis, in einem begrenzten Umfang Rechte und Pflichten der Staatsanwaltschaft im Ermittlungsverfahren nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz wahrzunehmen, bedeutet für die FKS wie eine „kleine Staatsanwaltschaft“ agieren zu können.



    Tja, lieber Herr Fund:

    Die Frage ist ja nur, WER soll WAS besser vermarkten?


    Es ist ein Scherz, zu behaupten, daß 'Taxi Deutschland' oder 'taxi.eu' GEWERBEINTERN seien!

    Daran verdient nur EINER!



    Das Taxi-Gewerbe muss sich besser vermarkten

    Das war mal wieder typisch: Bei einer Podiumsdiskussion auf der Generalversammlung der Taxi Nürnberg eG am 24. Juli 2019 betonten die Bürgermeister-Kandidaten der CSU und der SPD für 2020 sowie die Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, wie wichtig sie das Taxi-Gewerbe und die Beibehaltung einiger Grundregeln finden.

    „Die Politik muss hier standhaft sein, das setzt aber voraus, dass die Kunden das auch verstehen“, erklärte dazu der SPD-Stadtrat Thorsten Brehm. „Die Taxi-Community sollte deshalb den digitalen Weg mit einer Bestellung per App mit einschlagen.“

    CSU-Stadtrat Marcus König fragte gar, was das Taxi-Gewerbe unternehme, um sein Angebot „peppiger“ zu machen und was die Taxi-Vereinigung für einen „Relaunch des Taxis“ tue.

    Verwundert erinnerte Frank Kuhle, Vorstands-mitglied des Bundesverbandes Taxi und Miet-wagen e.V. und Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V., an die längst über eine Schnittstelle zusammengeführten Gewerbe-eigenen Apps taxi deutschland und taxi.eu. Außerdem merkte er an, dass das Gewerbe das Sharing mit aufnehmen wolle.

    Politikerinnen und Politikern landauf, landab muss man das immer noch sagen. Das beweist einmal mehr, dass das mobile Gewerbe in Sachen Marketing einfach zu schwach auf der Brust ist. Es steht außer Frage, dass in der zerklüfteten Landschaft aus vielen einzelnen meist kleinen Unternehmen und ganz unterschiedlich auftretenden Taxizentralen niemals Summen zusammenkommen werden, die Imagekampagnen im Internet, in Zeitungen, im Radio oder gar im Fernsehen zulassen.

    Das Mindeste wäre es aber, als Unternehmer auf ein paar Euro für teils fragwürdige und unschöne Türwerbung zu verzichten und auf Taxis für die eigene App zu werben. Einen Hinweis auf sie, und Motive des Bundesverbandes zu seiner Kampagne „Scheuerwehr“, könnte jeder Taxiunternehmer auch auf seiner Internetseite unterbringen. Damit könnten die Taxler wenigstens ein bisschen gegen die geballte Werbung „anstinken“, die Autohersteller aus dem Schwäbischen und aus Niedersachsen, die einmal Freunde des Gewerbes waren, für ihre Mobilitätsangebote machen.

    Herzlichst Ihr

    Dietmar Fund, Chefredakteur


    https://www.taxi-heute.de/de/f…e-aug-sep-2019-19715.html

    Auf Facebook hat ein Stuttgarter Kollege mal versuch, mir die Zusammenarbeit mit SIXT zu erklären.


    5. September 2019:


    Danis GeorgiadisoJUaDQAiBQe.png?_nc_x=tjNymHPURNA&_nc_eui2=AeFB4pUecghO63Y2wnIhjT347_o-q5TK7QhnGfBUosamlhfKHVJ66MnLwBIIss5xC7fkXfe1pVmk8V2Hqw_qCnKOeWc0-5pxsE7IQkVEhhOARQ Hey Jörn Napp, da wir in Stuttgart die selben Verträge mit Sixt gezeichnet haben, kann ich versuchen es zu erklären.

    Sixt erweitert seinen Service und bietet seinen eigenen Kunden zusätzlich die Option "Taxi" an.

    Die Frage die sich stellte war, mit Sixt, einem in der Vergangenheit sehr schlecht Redenden über das Taxi, eine Partnerschaft eingehen oder nicht?

    Ich persönlich denke in einem harten Markt ist es notwendig auch mal zu vergessen was war und den Mitgliedern versuchen vielleicht den einen oder anderen Auftrag mehr zu generieren.

    Blendet man Vergangenes aus, was ist Falsch an dieser Kooperation?



    • Jörn Napp Jörn Napp_ZvGTxrlsmm.png?_nc_x=tjNymHPURNA&_nc_eui2=AeHIrxus4wNyHhlO2T9w-_vP6Ua0eQ9Q3hADoTSk_c-YJlo5RGVyWPF_numNLT_8i2peEPY_7-iPVw-81WpdjE47QykKTfk0YIT5nxU5RFpZmw Hallo, Danis.
      Deine Antwort befriedigt mich keineswegs, denn du bringst DIE GLEICHEN ARGUMENTE, die auch schon UBER und FREE NOW schrieben!
      Warum geht ihr gegen diese Firmen vor, wenn ihr jetzt DAS GLEICHE macht und ebenfalls mit Mietwagen ZU DUMPINGPREISEN zusammenarbeitet.
      Nicht zu vergessen, daß SIXT in naher Zukunft auch noch mit dem UBER-Klon LYFT zusammenarbeiten will, der demnächst nach Berlin und damit nach Deutschland kommen will.


      So wie ich das sehe, wird SIXT versuchen, über diese Schiene an die Daten der Taxi-Kundschaft zu kommen.
      Das Taxi wird ziemlich sicher nicht von dieser 'Zusammenarbeit' profitieren.
      Außerdem macht ihr, der BZP und Hermann Waldner, euch extrem unglaubwürdig!
      Bei den Kollegen, vor allem aber vor der Öffentlichkeit und den Medien!
      Warum soll Jemand eure Proteste ernst nehmen und unterstützen, wenn ihr das Gleiche macht wie UBER und FREE NOW?

      Wollt ihr den Teufel mit dem Belzebub austreiben?

    https://app.handelsblatt.com/m…Ny-ap2#Echobox=1566966932


    Ausgerechnet Elon Musk verkündet jetzt endlich das, was ich schon von Anfang an behaupte:


    Tatsächlich autonome Taxis oder auch normale PKWs wird es in den Städten nicht geben!

    Oder erst in sehr sehr langer Zeit.


    Das Chaos des Verkehrs und die Versicherungen werden das verhindern.


    Und auch bei TESLA steht in den Statuten, daß IMMER ein Fahrer hinter dem Lenkrad sitzen und den Verkehr überwachen MUSS.

    Würde das einer machen?

    Natürlich nicht.

    Da fahre ich dann doch lieber selber.