Beiträge von Taxibold

    Wo auf der SIXT-App willst Du einen Menüpunkt ausfindig gemacht haben, der es ermöglicht ein SIXT-Discounttaxi zu bestellen? Ich habe die App gerade offen und es werden mir unter dem Menüpunkt "Taxi Ride" nach Eingabe meines gewünschten Fahrziels die Fahrstrecke angezeigt, die Art des Taxis - in Form von "Standard Taxi", "Premium Taxi" und "Großraumtaxi" - sowie die jeweiligen geschätzten Fahrpreise. Es existieren nur die Menüpunkte "Rent", "Share", "Taxi Ride", "Account".

    SIXT scheint gemäß SIXT-App nicht zu stehlen wie UBER oder MyTaxi. Man kann in der SIXT-App zwischen, "Rent", "Share" und "Ride" wählen. SIXT selbst bietet keine Taxidienstleistungen an. Der Unterschied zwischen "Rent" und "Share" ist, daß "Rent" längerfristig an Selbstfahrer vermietet, während "Share" auch minutenweise an Selbstfahrer vermietet und diese das Fahrzeug irgendwo im Stadtgebiet innerhalb der Limitzone abstellen können. Für "Rent" gibt es spezielle Abgabestationen. "Ride" ordert ein klassisches Taxi.

    Interessant zu erfahren wäre, wie sich die Verbindung SIXT-App mit Taxi.eu technisch darstellt. Als Taxifahrer kann man ökonomisch und ökologisch nachhaltig nur arbeiten, wenn alle Aufträge gepoolt werden. Taximonopol ist daher das Gebot der Stunde. Waldner scheint den dafür notwendigen logistischen Sachverstand zu haben. Waldner dann als selbstherrlichen Alleinherrscher zu bezeichnen ist billig, wenn man das Taximonopol doch will. Für auswärtige Kunden bedeutet das, daß sie mit der UBER-App auf ihrem Smartphone in Deutschland im Falle einer Taxibestellung auf Taxi.eu weitergeleitet werden. Taxi.eu wäre mit dem Polizeiruf vergleichbar. Es gilt das Polizeimonopol, daher gibt es keine konkurrente UBER-Polizei. Das Gleiche hat für das Taximonopol zu gelten. Wenn die XY-Bank in der A-Straße überfallen wird und die Bankangestellten bei der UBER-Polizei anrufen, während gerade ein reguläres Polizeifahrzeug ohne Kenntnis vom Bankraub an der XY-Bank vorbeifährt, handelt es sich um einen Systemfehler.

    Ausländeranwerbestop war 1973. Es wäre mir neu, daß jemals Taxifahrer aus dem Ausland angeworben worden wären um die deutschen Kollegen auf Zeit zu unterstützen (Komplementarität). Die Gesetze sind derart korrumpiert - antideutsche Verrechtung - daß sie zum Einmarsch Fremder in das Taxigewerbe und zur Übernahme des Taxigewerbes durch Fremde einladen. Überfremdung erzeugt Eigendynamik, ja Parallelstaatlichkeit. Gipfel der Ehrlosigkeit, Ausweis des apokalyptischen Staates und eine Art von Endstadium ist, wenn Eindringlinge aller Art kurzfristig über UBER alteingesessenen Berufskraftfahrern ganz offiziell die Arbeit wegnehmen dürfen.

    UBER-AIDS breitet sich aus. Die unzeitige und unmäßige Taxitariferhöhung hat ihre Wirkung nicht verfehlt: Die Kunden laufen scharenweise zu UBER über. Die Tarifpolitik von UBER ist genial aus dem Blickwinkel des parasitären Strategen. Die Tarife sind variabel und unterbieten trotz Price surging zumeist den Taxitarif. Das Vegetieren an den Taxihalten wird noch schlimmer, Aufhalter werden noch weniger, Leerkilometer werden noch mehr oder verbleiben auf einem hohen Level. Rotrotgrün schwadroniert davon, daß das Taxigewerbe nicht in seiner Existenz bedroht sein darf, Verwaltungsrichter faseln von Erhaltung der Daseinsvorsorge, dennoch fördert man das Projekt Discounttaxi in einer Mischung aus Ignoranz und Bösartigkeit.


    Mein Chef kommt mit der Wartung seiner Fahrzeuge in Verzug, weil seine Fahrer zu wenig Umsatz machen. Wenn man als angestellter Taxifahrer mit einem ohnehin mageren Brutto von 1300 Euro durch UBER auf 1000 Euro reduziert wird, ist keine ökonomische Funktionsfähigkeit mehr gegeben. Fiskaltaxameter-Manipulationen, die Pausen vorgaukeln, helfen nicht weiter.


    Der Staat verrät sein Personenbeförderungsgewerbe, bei dem er die Tarife im Rahmen der Daseinsvorsorge selbst festsetzt, an eine amerikanische Heuschrecke, welcher für fortgesetzten unlauteren Wettbewerb Tür und Tor geöffnet wird. Offenbar ist dem Staat die App der Taxifahrer, Taxi.eu, nicht gut genug.


    Wahrscheinlich kommt es bald mal wieder zu einer (unnützen) Taxidemo gegen die unhaltbaren Zustände (blablabla) im Gewerbe und für eine Larifari-Rückkehrpflicht (blablabla) für angebliche Mietwagen. Auf einer solchen Demo wird wahrscheilicherweise wieder in der Hauptsache Migranten-Prekariat auf Taxi gegen Migranten-Prekariat auf UBER demonstrieren. Denn das ist der Kern des Problems: Vernichtungskonkurrenz durch Entgrenzung. In einer Solidargemeinschaft ohne demographische Schieflage gäbe es niemanden, der sich von UBER ködern ließe. Multikultur entsolidarisiert.


    Das Taxigewerbe und das Discounttaxigewerbe sind in einer Weise überfremdet, daß man von branchenspezifischem Deutschengenozid sprechen kann. Es gibt kein Mandat des Volkes, daß das Taxigewerbe an das Ausland zu veräußern wäre. Es ist wohl kein Sozialneid, wenn man konstatiert: Auch mutmaßliche Asylbetrüger und andere ungerufene Gäste finden Unterschlupf bei UBER und bedrohen alteingesessene deutsche Berufskraftfahrer in ihrer Existenz bzw. ruinieren sie.

    AfD philosophiert mehr als daß sie politisch aktiv sein könnte, da sie in den Parlamenten und den Medien als eine Art NSDAP angesehen und entsprechend ausgegrenzt wird. Die Existenz der AfD gilt als Skandalon, als Mahnung, daß deren Wähler aus der Geschichte nichts gelernt hätten. Auf die Idee, daß die AfD die neue Mitte im multikulturalistischen Gesinnungsstaat sein könnte, kommen Systemparteien und Systemmedien nicht. Es kommt zur Verkehrung aller guten Sitten, welche in der Nazikeule ihren schlimmsten Ausdruck findet.


    Die Kanzlerin verweist im Bundestag auf internationale Organisationen, Verträge, Staatsmänner, geschichtliche Daten, Gedenkstätten etc., was ihr fatales Regierungshandeln kaschieren soll. Es ist dumme Herrschaftssprache fernab des Volkes. Die Kanzlerin bezeichnet mit ihrem die Welt umspannen wollenden Gerede nichts. Per Herrschaftssprache erhebt sie sich zu jemandem, der angeblich die großen Zusammenhänge von Umwelt, Demographie, Klima, Kapitalismus, Migration begriffen hätte und Politidioten applaudieren ihr zu. Sie dilettieren in ihrer Blase abgeschirmt von Juristen und Polizisten. Es sind keine vernünftigen Gespräche zwischen Bürger und Regierung möglich, da keine Direktdemokratie sondern Repräsentativdemokratie - eine Demokratiesimulation - herrscht.


    Ich habe Georg Pazderski und seinen Kollegen einige Informationen zur Schieflage des berliner Taxigewerbes zugesendet. Sie werden damit nur wenig anfangen können, da sie machtlos sind. Höcke, Curio, Kubitschek als Seele der AfD und in hohem Maße geistig sortiert, befinden sich politisch-weltanschaulich und staatspolitisch-analytisch auf höchstem Level, aber UBER können sie einem leider nicht vom Halse schaffen und die Grenzen können sie auch nicht schließen und rückführen - was essentiell für den deutschen Taxifahrer ist - können sie auch nicht.


    Wenn AfD sagt "Wir holen uns unser Land zurück", sind es leider nur wohlmeinende Ankündigungen, genauso wie wenn der oberste Taxigewerbevertreter sich traute zu sagen, "Wir holen uns unser Gewerbe zurück".

    Man kennt die fürchterliche CDU/CSU-Sekte, entgrenzend, multikulturalistisch, verslumend, verweichlicht, pseudo-patriotisch, geschwätz-wissenschaftlich, juristisch neunmalklug, Medien gleichschaltend. Es ist eine Partei der Untugenden.


    Diese Partei hat den Kontakt zum Bürger nachhaltig abgebrochen, wie die selbstherrliche Verkündigung Deutschlands zum "Einwanderungsland" beweist. Taxifahrer wissen mit am besten was "Einwanderungsland" bedeutet: Darben und wirtschaftlicher Untergang.


    CDU/CSU versagt im großen wie im kleinen. Analogie: Wenn CDU/CSU ankündigt den politischen Islam zu bekämpfen, ist sicher, daß der Islam unvermindert Einzug halten wird. Wenn CDU/CSU ankündigt sich des Problems der "Rückkehrpflicht für Fahrdienste" anzunehmen, ist sicher, daß UBER weiterhin Discounttaxi sein darf und sich vor Ort positioniert um den nächsten Raub-App-Auftrag entgegenzunehmen.


    Schon auf der Demonstration im Invalidenpark beim Bundesverkehrministerium war klar, daß Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und seine Juristen das Taxigewerbe auf die Rolle nehmen. Scheuer faselte davon, daß Taxiprivilegien erhalten blieben, wie sich an Bahnhöfen und Flughäfen hinzustellen oder alleinig Aufhalter aufnehmen zu dürfen. Da merkte man, daß der Mann keine Ahnung von den Notwendigkeiten und der Dynamik des Gewerbes hat. Wie kann man das Selbstverständliche als Zugeständnis präsentieren? Sollen die Taxifahrer alle jubeln und sich vor Dankbarkeit in den Staub werfen, daß sie weiterhin konventionelle Taxifahrer sein dürfen, aber eines Großteils ihrer überlebensnotwendigen Bestellaufträge beraubt werden?


    Der Berufsalltag des Taxifahrers besteht aus Einsteigern, Aufhaltern UND BESTELLAUFTRÄGEN. Bestellaufträge sind natürlich nicht an UBER zu verschenken. UBER und Konsorten sind als Discounttaxen ohne Verzug zu entsorgen. Dann hat das berliner Taxigewerbe immer noch genug Probleme, denn über 8000 ausgegebene Taxikonzessionen sind auch mit sämtlichen Bestellaufträgen - welche von UBER, BerlKönig, FREE NOW, Clever Shuttle zurückgeholt wurden - viel zu viel.


    Redest du da über Waldner?

    Du verehrst diesen Mann doch sonst immer so?

    Eloquent ist dieser Mann ja nun ganz sicher nicht.

    Ich bezog mich auf die widerwärtige Haltung der Deutschlandfunk-Mitarbeiterin, welche indirekt Reklame für UBER machte bzw. Solidarität mit dem angeblich gegängelten Außenseiter UBER anklingen ließ. DLF-Quotenfrau. Nach dem Motto Taxi ist einfach. Aus Redaktionssicht soll mal die oder die an das Thema ran und den Waldner interviewen. Typ Deutsch-Leistungskurs-Abiturientin. Keine Ahnung haben von Entgrenzung, Heuschrecken, Schmarotzern, Konzernwinkeladvokaten, Verdrängungswettbewerb, ökologischem Wirtschaften, Tradition, Preisfindung, Disruption, Leerkilometersammeln, Arbeitsnehmerdumping, Vernichtungskonkurrenz, Ersetzungsmigration, Wirtschaftsethnien, Verslumung etc., aber weich werden, wenn Neusprech Anwendung findet in Form von "Modernisierung", "neue Mobilitätskonzepte" oder "Ergänzung".


    Winkeladvokaten-Thema "Rückkehrpflicht". DLF-Quotenfrau findet es freilich unfair und unökologisch, wenn UBER-Fahrzeuge immer wieder zum Betriebssitz zurückkehren müssen. Da hat Quotenfrau freilich recht, scheint aber das eigentliche Problem nicht zu verstehen. Aber Waldner interviewen dürfen mit flockigen Fragen.

    Ich denke immer an die Beispiele: Potsdam - Berlin und Hamburg - Olympiade. Die Potsdamer / Hamburger können gar nicht bedienen, da müssen Andere ran. Warum nicht Taxen von auswärts ? Ist nix mehr los, verschwinden die auch wieder. Die Alternative der Zulassung von weiteren Taxen rechnet sich nicht, für die Zeit danach (siehe München).

    Disruption ist entgegenzuwirken. Soll der Taxler mit der Auswärtsfahrt sich solange in fremdem Terrain aufhalten bis er die ersehnte Rückfahrt in sein Pflichtfahrgebiet bekommt? Nach einer Auswärtsfahrt hat der Taxler umgehend in sein Pflichtfahrgebiet zurückzukehren. Ob man Potsdam, Schönefeld und Berlin zusammenlegt, wäre ein anderes Thema.

    Aus der Anmoderation weiß man schon Bescheid: Verräterland Deutschland.


    Deutschlandfunk-Moderatorin:

    Zitat

    Das Prinzip Uber ist ziemlich einfach: Wer eine Fahrt von A nach B buchen will, gibt seinen Standort in die App ein, die sucht dann einen Fahrer in der Nähe, zeigt einem an, wer das ist, wie er von anderen Nutzern bewertet wurde und wie lange er braucht. Meist ist das günstiger als ein Taxi, bezahlt wird per Smartphone, etwa 25 Prozent gehen an Uber. Millionenfach ist das schon Alltag in weltweit fast 800 Städten. In Deutschland allerdings ist Uber vielen vielleicht noch gar nicht so geläufig. Hier hat das Unternehmen schon mehrere Anläufe gestartet, aber strenge Gesetze machen es dem Fahrdienstvermittler aus den USA nicht leicht. Das will der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am liebsten ändern - und ran ans Personenbeförderungsgesetz. Hat er viel Gegenwind für bekommen – von SPD, Grünen – und versucht jetzt mit einer eigens einberufenen Kommission Kompromisse zu erarbeiten, um seine Reform dann doch noch zu retten. Gestern hat Andreas Scheuer diese Kommission vorgestellt. Und Taxifahrer in ganz Deutschland verfolgen diese Debatte aufmerksam und sind gegen die Pläne auch bereits auf die Straße gegangen. Einer von ihnen ist Hermann Waldner und der ist Vizepräsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands und außerdem Geschäftsführer von Taxi Berlin und einer Taxivermittlungs-App.

    WIDERWÄRTIGST!!


    Im Stile umgänglich, eloquent, locker, flockig, fast kumpelhaft als könne man über alles reden, aber im Inneren ohne Charakter, ohne Erkenntnis, ohne Ethik, ohne Objektivität, ohne Loyalität.


    Da muß man ran mit dem Kärcher, hochdruckreinigen in dieser Karikatur eines nationalen Senders.

    Die heutige Form von UBER in Deutschland ist LEGAL!


    Genauso, wie auch MyTaxi oder jetzt FREE NOW legal ist.


    Wenn Waldner mal genauso heftig gegen den allgemeinen Betrug und das illegale Arbeiten im Taxigewerbe vorgehen würde, gäbe es in Berlin erheblich weniger Taxen und damit wäre das Geschäft für die ehrlichen Fahrer deutlich besser.

    UBER, MyTaxi stehen für Disruption, Niedergang, Zerfall. UBER, MyTaxi sind genauso "legal" wie Krebs oder AIDS.


    In den von Dir abgrundtief gehaßten Taxifunkzentralen GESCHIEHT zuweilen Unrecht. UBER, MyTaxi aber SIND festzementiertes Unrecht.


    Waldner ist Innovator und Geschäftsmann, welcher Taxizentralen zusammengeführt hat und eine integrierte Taxibestell-App anbietet. Zu Waldners Aufgabengebiet gehört nicht den sozialistischen Entgrenzer, Schaffer von Arbeitnehmerdumping und Verslumer zur Strecke zu bringen. Dies wäre Aufgabe aller Bürger, demokratischen Parteien, freien Gerichte und der Polizei.

    Die Gründe die MOIA langfristig nutzen werden hatte ich hier vor Jahren genannt und nicht ein EE. Verkackt hat es somit keiner.

    Die Gesetze sind nun einmal so ausgelegt, das das Öffentliche Interesse über Einzelinteressen steht. Das war und ist seit Jahren bekannt.

    Das "öffentliche Interesse" im Personenbeförderungsgewerbe wird nicht durch VW, Daimler, Parteien, Senat, Ministerien oder Winkeladvokaten "definiert", sondern wird durch das über viele Jahrzehnte Bestehen bewährter Strukturen im Personenbeförderungsgewerbe repräsentiert.


    MOIA ist Konfusion von Testung und Übernahme. "Pooling" kann Rationalisierung, Resourcenschonung bedeuten, es kann aber auch Fetisch, Irrlicht, Rechtsbruch sein. Es bedürfte einer Übernahme durch MOIA, damit MOIA möglichst kurze Anfahrtswege hätte und somit sein "ökologisches Versprechen" einhielte und "innovativ" wäre. Um Resourcen zu sparen hätte MOIA auch Aufhalter, Winker einzusammeln. Aber wen interessiert Praktikabilität im unwissenschaftlichen Umfeld? Juristische Unwelten sind der natürliche Feind des Berufspraktikers.


    "Einzelinteressen" ist hier Denunziation eines allgemeinen Volkswillens, welcher aus freien Stücken nicht wollen kann, daß Taxi abgeschafft wird und zukünftig MOIA, BerlKönig oder UBER heißt. Das heißt es liegt im "öffentlichen Interesse", daß Taxi weiter existiert.


    Volkswille ist u.a. nicht zu überhöhten Taxitarifen Taxi zu fahren. "Solidarität" von Kunden mit Discounttaxen wie MOIA und UBER entsteht weniger aufgrund wie auch immer geweckten ökologischen Bewußtseins, sondern vielmehr aufgrund des Discounts.

    Aus dem Text vom 3. Juni 2019 in "Taxi-Berlin":


    Der Text ist nicht einheitlich. Auf der einen Seite wird die (veraltete) "Rückkehrpflicht" angemahnt, auf der anderen Seite wird gefordert "UBER verbieten!", was freilich diejenige Forderung darstellt, welche den Rechtsstaat für das Taxigewerbe wiederherstellt - alles andere wäre Kosmetik. Die Administration hat eine Ausflucht, wenn sie vorlügen kann, daß sie zukünftig mehr die "Rückkehrpflicht" kontrollierte.


    Eigentlich ist UBER längst verboten, da von einem Gericht festgestellt wurde, daß UBER die Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes gefährdet. Administration und Staatswesen sind also in Teilen bereits derart degeneriert, daß sie Recht nicht eindeutig feststellen und Recht nicht durchsetzen können. Offensichtlich ist der Bürger gefordert, die Staatsgewalten zu verstärken bis wieder durchgängig vollständige Integrität gegeben ist.

    Zitat

    Leszek Nadolski weiß schon, was jetzt kommt. „Sicher werden sich viele mokieren, dass Taxifahren wieder teurer wird“, sagte der Erste Vorsitzender der Taxi-Innung. Doch während die Fahrpreise unverändert blieben, sei die Kostenbelastung gestiegen. „Auch wir haben mit Teuerungsraten zu kämpfen und müssen, soweit wir uns nicht selbst ausbeuten, Mindestlöhne zahlen“, gab der Taxifahrer zu bedenken.

    Eher möchte man die Staatsanwaltschaft einschalten wegen Wucher und Gewerbe- und Landesverrat, da ja hier UBER gewissermaßen bestätigt, legitimiert wird. Die Sparfüchse, Studenten, jugendlichen Ausgeher und Nachteulen finden UBER nun noch "geiler".


    Und man möchte den psychiatrischen Notdienst kontaktieren, da bei der "Taxi-Innung" und allen die Taxitarife inflationär und unverschämt nach oben schrauben wollen, mutmaßlich akute paranoide Schizophrenie vorliegt.

    MyTaxi zB ist mindestens so legal, wie es Waldner ist!

    Du scheinst das Phänomen "Monopol" nicht richtig verstanden zu haben. Waldner soll Teil des Taximonopols sein damit es gerecht zugeht. Wir brauchen kein UBER-Taxi, genausowenig wie wir UBER-Polizei, UBER-Bus, UBER-Bahn, UBER-Feuerwehr, UBER-Security, UBER-Schule, UBER-Partei oder UBER-Parlament brauchen. Wir brauchen kein MyTaxi, wir brauchen Taxi.eu. Waldner kann von Unternehmern, Ordnungsamt, Fahrern, Journalisten etc. ausreichend kontrolliert werden. Ein Monopol in einem Rechtsstaat ist kein Freifahrtsschein.


    MyTaxi ist UBER-Derivat und damit illegal. Es besteht bereits eine Taxifunkzentrale mit App, es wird keine weitere Taxizentrale für Tourenklau und Leerkilometersammeln benötigt. Daß MyTaxi nun UBER-t indem es Discounttaxen vermittelt und sich in FREE NOW umbenennt, offenbart den Grad von Korrumpiertheit und Winkeladvokatie.


    Anstelle sich mit zu engagieren das reine Böse (UBER) abzustellen bzw. auszuschaffen und sich jeglichen Dumpingwettbewerbes zu verweigern, kopiert MyTaxi das Daseinsvorsorgezerstörungsmodell von UBER und geriert sich als modernes Mobilitätskonzept. Der App-Kunde soll "frei" entscheiden ob er Taxi oder "Mietwagen" (Dumpingtaxi) wählt. Das ist an Widerwärtigkeit schwer zu überbieten. Mercedes Benz und VW entwickeln sich in falsche Richtungen. Die Schere von gesundem Ingenieurstum und krankem Management scheint immer weiter auseinanderzugehen.

    Deutsche Sprachverhunzer und Winkeladvokaten entstellen den Terminus "Mietwagen". Ein Mietwagen ist im allgemeinen ein Fahrzeug, welches ein Selbstfahrer anmietet. Ärztlicher Notfalldienst und Bundestagsfahrbereitschaft sind eigentlich Bestandteil des Taxigewerbes. Stretchlimo-Service für Hochzeiten, Parties, Standrundfahrten, Filmaufnahmen etc. sowie Shuttledienste sind genauso Taxidienstleistungen. Es sind eben Spezialtaxis oder Sondertaxis. UBER, MOIA, BerlKönig, CleverShuttle, MyDriver etc. sind Discounttaxis (Raubtaxis), welche allesamt aus dem Verkehr zu ziehen sind. In diesem Gewerbebereich Vorstandsvorsitzender zu sein, sollte eigentlich zur Ehre gereichen.

    "Die Linke" ist nicht gerade ein Freund der Konservativen, Nationalen und Grenzschließer - Anschauungsarten, welche dem Taxigewerbe prinzipiell den Fortbestand sichern können.


    Aber wo Lorenz Gösta Beutin (Die Linke) Recht hat, hat er Recht:


    Beutin:


    Heute Morgen war ich in Kiel vor der Staatskanzlei bei der Mahnwache unserer Taxi-Fahrer*innen des Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. Scheuer will das Taxigewerbe "liberalisieren", also Unternehmen wie "uber" und co. den Zugang erleichtern. Dass das arbeitsmarktpolitisch, gesundheits- und klimapolitisch fatal wäre, habe ich in meinem Grußwort deutlich gemacht. Der Protest der Kolleginnen und Kollegen ist richtig und notwendig ✊ 


    Was hier unter dem Deckmantel der Liberalisierung auf den Weg gebracht werden soll ist nichts anderes als die flächendeckende Mobilität der Profitlogik des Marktes zu unterwerfen. Mobilität ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Mobilitätsangebote und ihre Regulierung müssen von der öffentlichen Hand bestimmt sein und dürfen nicht durch private Konkurrenz aufgeweicht werden und von Interessen der Automobilindustrie bestimmt werden. 


    Die von der CDU geplante Änderung des Personenbeförderungsgesetzes weicht den Unterschied zwischen Taxis und sogenannten Mietwagen mit Fahrern weiter auf und schafft eine Zwei-Klassen-Gesetzgebung, bei der Mietwagen die Rechte von Taxis erhalten, ohne deren Pflichten wie die Beförderungspflicht oder eine klar definierte Preisstruktur auferlegt zu bekommen. 


    Durch die Scheinselbständigkeit bei Diensten wie Uber, können diese Unternehmen das öffentlich regulierte Taxigewerbe unterbieten und ihre Dienste günstiger anbieten. Damit sind nicht nur die tariflich bezahlten Arbeitsplätze gefährdet, die Erfahrung zeigt auch, dass Menschen vom Öffentlichen Nahverkehr auf Uber und co. umsteigen. Dies ist klimapolitisch, aber auch für die Situation in den Städten verheerend. Der Verdrängungswettbewerb durch die App-Konzerne darf nicht zulasten der Fahrer*innen und der Umwelt gehen. DIE LINKE steht klar an der Seite der Taxi-Fahrer*innen und fordert die Landesregierung in Schleswig-Holstein auf im Bundesrat auf die Bundesregierung einzuwirken sich für ein attraktives und zuverlässiges Taxi-System als Teil des ÖPNV stark zu machen.

    Monopole sind gut, wenn sie rechtsstaatlich kontrolliert, ökonomisch und ökologisch nachhaltig sind. Eine Auftragssplittung im Taxigewerbe ist widersinnig.


    UBER, MyTaxi weisen null Bereicherungswert auf, sind beide als (hoch-)kriminell anzusehen, wobei der deutsche Besserwisser Mißständen oftmals noch die Krone aufsetzt. Die Idee von MyTaxi "Mietwagen" (Discouttaxen) parallel zu regulären Taxen zu vermitteln, ist an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten.

    Eine Taxi- und Mietwagengewerbevertretung, welche nicht zwischen Taxi und Mietwagen unterscheiden kann, ist nicht mündig und damit auch nicht vertretungsberechtigt.


    Thomas Grätz:


    Zitat

    Der Verkehrminister will die Entscheidung über die Freigabe der umstrittenen Rückkehrpflicht für Mietwagen den Kommunen überlassen. Aber der Städtetag hat dies bereist abgelehnt. HIer hätten wir uns ein klares Bekenntnis von Herrn Scheuer gewünscht.


    Andreas Scheuer:


    Zitat

    Ich werde Ihnen zusagen, weil das ist der strittigste Punkt, dass wir über die Rückkehrpflicht genau diskutieren, ob wir es so machen oder so machen. Aber der Hintergrund ist, dass wir die Stadt entscheiden lassen: Ja oder Nein! Und wir damit eine Möglichkeit finden, ganz spezifisch damit den Bedürfnissen Rechnung zu tragen.


    Man kollaboriert hier mit UBER ohne es anscheinend selbst zu bemerken. Wie kann man sich als rational denkender Mensch auf "Rückkehrpflicht" fokussieren, welche UBER ja ins Recht setzt, weil "Rückkehrpflicht" Schikane ist.


    "Rückkehrpflicht" widerspricht dem ganzen Geschäftsmodell von UBER. "Rückkehrpflicht" wäre faktisches UBER-Verbot.


    "Rückkehrpflicht" ist ein schmutziges Spiel, da es sich auf Kosten der Umwelt vollzieht. Welchen Sinn soll es haben, daß durch und durch illegale UBER Leerkilometer auf deutschen Straßen sammeln zu lassen? Wer "Rückkehrpflicht" einfordert, begibt sich auf winkeladvokatische Pfade. "Rückkehrpflicht" ist nicht wirklich kontrollierbar also ist es ein Freibrief für UBER.


    Der entscheidende Punkt ist, daß UBER ein App-Discounttaxi ist - sich aber mit Hilfe des deutschen Winkeladvokaten als Mietwagen abtarnen kann - und das reguläre Taxigewerbe zerstört.