Letztes Aufbäumen des BZPs: Unterdrückung der Konkurrenz um jeden Preis ?!

  • Gerade dürfen wir in der Taxi-BILD TAXI TIMES lesen, daß auch FREE NOW verklagt werden soll.

    Nun ja, kann man natürlich versuchen. Klar.


    https://www.taxi-times.com/war…now-verboten-werden-muss/


    Nun müsste konsequenterweise eine ähnliche Klage auch gegen Free Now angestrengt werden, jenen Fahrtenvermittler, der früher als mytaxi im Wettbewerb zu den Taxizentralen stand, mittlerweile aber seinen Taxikunden unter der Marke „Free Now“ eine Fahrt in einem Mietwagen schmackhaft macht – indem man die Mietwagenfahrt preislich weit unterhalb des Taxitarifs anbietet, wie nachfolgender Screenshot am Beispiel einer Münchner Fahrtanfrage belegt......


    Free Now tritt mit diesen Mietwagen-Fahrten („Ride“) in unmittelbare Konkurrenz zu Uber. Auch sie treten nur als Plattform auf und vermitteln die Fahrten an angeschlossene eigenständige Mietwagenpartner. Auch Free Now gibt den Preis vor, zu dem der Unternehmer fahren muss. Und wie bei Uber hat auch der Free Now-Kunde das Gefühl, dass er von einem Fahrzeug und Fahrer des Unternehmens selber befördert wird.


    Zunächst einmal vergißt der Autor, daß ein Mietwagenbetrieb immer den Fahrpreis selbst bestimmen kann.

    Er kann und darf ihn also auch unter dem Fahrpreis für Taxen anbieten.

    Und der teilnehmende Unternehmer akzeptiert das im Kleingedruckten, genauso so, wie der Gast ein mögliches Surge Pricing vorher erlauben muß.


    Weiter denken und haben schon immer die Kunden gedacht, daß die Taxis der Zentrale gehört, wo er bestellt hat.

    Und die Zentralen haben es auch darauf angelegt, daß der Kunde eben genau dieses annimmt, auch wenn es falsch war und immer noch ist.

    'Corporate Identity' nennt man das auf Neudeutsch, und die Zentralen haben das ALLE immer gefördert.


    Was die Preisvorgabe betrifft, stehen solche auch bei bestellten Fahrten des neuen Taxi-Messias SIXT, wenn es sich um deren Mietwagen handelt.

    Auch für die fahren Subunternehmer, die den Fahrpreis vorgegeben bekommen.

    Ganz abgesehen davon daß wir annehmen dürfen, daß sich auch deren Mietwagen nicht an die Rückkehrpflicht halten.

    Zumindest früher nicht, wie ich mit einem eigenen Foto belegen kann.


    Und die Bigotterie zeigt ihre Fratze besonders deutlich in dem Fall, daß zumindest ein hochrangiges (jetzt Ex-)BZP-Mitglied Thomas Schmidt als Geschäftsführer ebenfalls mit UBER zusammenarbeitet, was man im BZP offensichtlich wußte, lange Zeit aber nichts dagegen getan hat.


    Richtig kritisch aber wird es derzeit, wenn wir uns die offensichtliche oder durchsickernde Politik der BZP-abhängigen Zentralen betrachten.

    Ob es in München oder Hamburg ist, werden offensichtlich die Unternehmer 'sanft' dazu gezwungen, ihre Mitgliedschaften bei FREE NOW zu kündigen.


    Das Problem ist nur, daß sie selber keine gleichwertige Alternative anzubieten haben, denn die einzige Taxi-App, die vielleicht dagegenhalten könnte wäre Waldners Taxi.eu, die aber beim Kunden nur mäßig ankommt.


    Aus einem Leserbrief zum obigen Artikel:


    1.     Hamid R. meint

    8. Januar 2020 um 23:31


    Jaahh…Applaus…..wir haben auch Taxi-Apps, die man nicht verstecken muss. Sorry, but too late. Irgendwie unbekannt.

    Sieht man sich die Anzahl der Downloads auf Google.Play für die Apps Taxi.Eu, Taxi.Berlin und Taxi Deutschland an, wird man nicht sehr amused sein, wenn man sich dazu, die der Konkurenz anschaut. Berlkönig hat dort schon so viele, wie Taxi Berlin.


    Na ja, offensichtlich hat man sich vorgenommen, dieses zu ändern, und wenn es auch mit zumindest fragwürdigen Methoden gehen muß.

    In München konnten wir ja schon lesen, daß dort angeblich 800 Mietgliedschaften bei FREE NOW wieder zurückgegeben wurden.


    https://www.taxi-heute.de/de/n…h-bei-free-now-19865.html


    In Hamburg macht jetzt der wohl inzwischen gleichgeschaltete ehemals gute Taxiverband LHT inzwischen auch Werbung auf dieser Schiene, zumal wir bedenken müssen, das gerade in diesem Verband die Zahl der MyTaxi-Nutzer sehr hoch war.


    LHT sammelt Unterschriften gegen UBER und MyTaxi oder FREE NOW !


    LHT0619-TaxiEuGegenMyTaxi-1.png


    Während man aus Berlin, wo sich gerade Hermann Waldner die letzte unabhängige Taxizentrale unter den Nagel gerissen hat, bisher noch nichts von solchen Maßnahmen hörte (was nicht heißt, daß das demnächst nicht auch kommen wird, was ich erwarte), gibt es derzeit aus der Hochburg für bemerkenswerte Taxi-Vorkommnisse Frankfurt. Berichte, die mich leider mehr als nur leicht erschauern lassen!


    Die dort allein herrschende Taxi-Vereinigung, die auch den Flughafen Frankfurt im Taxibereich unter ihrer Knute hat, greift zu aus meiner Sicht hoch illegalen Methoden, um sich die unliebsame Konkurrenz vom Hals zu schaffen!

    Und das Beste ist, daß auch viele Kollegen, die natürlich Mitglieder der Vereinigung sind, diese Aktion auch noch gut finden!


    Leider fehlen mir noch die tatsächlichen Rundschreiben des guten Herrn Kratz an Vereinigungsmitglieder, die für FREE NOW fahren und deren Wagen mit Außenwerbung für die App beklebt sind, aber der Inhalt ist durch viele Aussagen belegt:


    Man gibt diesen Unternehmern die Alternative KÜNDIGUNG DES VERMITTLUNGSVERHÄLTNISSES MIT FREE NOW oder ER DARF SICH NICHT MEHR AM FLUGHAFEN AUFSTELLEN!


    DAS muß man sich erst einmal ganz langsam durch's Gehinrn sickern lassen.


    Die Vereinigung hat zwar das Recht, sich um die Angelegenheiten am Frankfurter Flughafen zu kümmern (Gott sei Dank konnten wir soetwas damals am Hamburger Flughafen mit unserem Kampf verhindern), jetzt aber Kollegen einfach auszuschließen, nur weil sie für eine LEGALE Firma fahren, dürfte wohl bisher im deutschen Taxigewerbe absolut einmalig sein!


    Der Flughafen ist ein ÖFFENTLICHER RAUM, der jedem, wie jeder normale Taxistand auch, offenstehen muß, solange er sich den Regeln dort unterwirft, die aber ganz sicher nicht mit ihren Vermittlungsverträgen zu tun hat. DAS ist unternehmerische Freiheit, in die mir keiner reinreden kann und darf. Erst recht kein Verein.

    Genossenschaften könnten IHREN MITGLIEDERN (so geschehen beim Hansa) vorschreiben, was sie fahren, aber kein Verein!


    Gerade ist die Vereinigung auch nicht wirklich positiv aufgefallen, weil sie die Flughafengebühren für die Unternehmer mal eben von 398,- Tacken auf 455,- angehoben haben. Keine Kleinigkeit, wenn man mich fragt. Da muß ein Kutscher schon lange für stricken.

    Da ja bei einem Taxi mit einem angestellten Fahrer jeder ausgegebene Euro mir 3 Euro Umsatz wieder eingefahren werden muß, können wir uns das mal in Flughafenfahrten umrechnen.

    Knallharte 1.400 Tacken müssen erst mal als Umsatz gemacht werden. Meinen Glückwunsch an die Frankfurter Flughafenfahrer!


    Jetzt aber diese Aktion, die nur den einzigen Grund haben kann, FREE NOW zu verdrängen, um das dann vakant werdende Geschäft an Taxi.eu weiterzugeben.

    Man darf aber gerne bezweifeln, daß diese Rechnung letztlich aufgehen wird!

    Ich persönlich würde es gutheißen, wenn nicht, denn FREE NOW, zumindest im Taxibereich, ist die einzige wirkliche Alternative, um von den etablierten Zentraslen unabhängig zu werden.


    Weiterhin gibt es Beobachtungen, daß die Vereinigung Unternehmern, die mit UBER zusammenarbeiten, weiterhin ungehinderten Zugang gewährt!?

    Zum Beispiel dem guten Sandhu, der im Zusammenhang mit Thomas Schmidt auftauchte und in Frankfurt eine große Rolle spielt.

    Er soll mit etwa 100 Wagen (genaue Zahl liegt mir nicht vor) IN DER VEREINIGUNG Mitglied sein, was dieser natürlich ordentliche Beiträge beschert.

    Und so Einem kündigt man ja nicht einfach, oder?


    Also schmeißt man widerspänstige Mitglieder raus, die für FREE NOW fahren wollen, läßt aber einen Unternehmer gewähren, der mit dem erklärten ERZFEIND UBER zusammenarbeitet !?


    Ich bin mir sicher, daß man in der Teppich-Etage des BZPs davon weiß, also auch ein Herr Waldner.
    Da tut sich dann also die Preisfrage auf, warum man nicht dagegen vorgeht?

    Klar, wenn es gegen den Konkurrenten FREE NOW geht, verstehe ich sein Verhalten nur zu gut, aber bei UBER dürfte er nun wirklich kein Auge zudrücken!

    Zumal er maßgeblich als Mitglied von Taxi Deutschland eG einen Prozeß gegen UBER gewonnen hat und sich oft öffentlich gegen diesen Laden äußert.

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  • JoernNapp070120AnfrageAnFreeNowZurLageInFrankfurt1.jpg


    JoernNapp070120AnfrageAnFreeNowZurLageInFrankfurt2.jpg


    Vorgestern hatte ich FREE NOW über diese Sache informiert und bekam heute eine Antwort, die zwar eher vage ist, aber doch zeigt, daß sie dort informiert sind.

    Mehr können und dprfen die wohl auch nicht an die Öffentlichkeit geben.


    Schon um ihr Gesicht zu wahren, werden sie da eingreifen müssen.

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  • Joern


    Der Vorsitzender der Taxivereinigung in Frankfurt, Hans-Peter Kratz, hat die Mafia zu bekämpfen, wie jeder andere Rechtschaffende auch.


    UBER/FREE NOW-Discounttaxen zersplittern und ruinieren das Gewerbe und treiben die Leerkilometer in die Höhe. Daher sind beide Unternehmungen zu zerschlagen bzw. auszuschaffen.


    Beispiel:


    Taxibestellauftrag vom S-Bahnhof Hamburg-Rahlstedt nach Flughafen Hamburg.

    1 offizielles Taxi in Rahlstedt.

    1 Raubtaxi in Steilshoop.

    Kunde bestellt über Raub-App (UBER/FREE NOW).

    Raubtaxi produziert Leerkilometer um von Steilshoop nach Rahlstedt zu gelangen.

    Das offizielle Taxi in Rahlstedt geht leer aus.

    Es hat Arbeitsdiebstahl und Produktion von Leerkilometern stattgefunden.

    Das ist das Prinzip des Bösen, organisierte Kriminalität bzw. die Mafia.


    Ich verstehe nicht, warum Du als Taxiprofi diesbezüglich solche Verständnisprobleme hast.


    Die offizielle Taxi-App stellt Taxi Deutschland bereit.


    Taxi Deutschland über sich:

    https://taxi-deutschland.net/ueber-uns/


    Beispiel für mafiösen Unterbietungswettbewerb:


    Fahrstrecke: Rosenthaler Platz zum Tegel Flughafen.

    Offizielle Taxi-App veranschlagt Preis zwischen 22 bis 28 €.

    UBER-App UberX verlangt für die Fahrt 18,87 €.

    FREE NOW Ride verlangt für die Fahrt 17,92 €.


    Es ist das reine Böse: Vernichtungswettbewerb unter der Ägide von Globalisten (entgrenzen; sorgen für Arbeitnehmerdumping; holen UBER ins Land), Sozialisten (treiben Taxitarife in die Höhe; beschädigen das Ansehen des Taxi-Softmonopols) und Winkeladvokaten (machen Stehlen legal).

  • Taxi Deutschland ist KEINESFALLS eine App des Taxigewerbes, genauso wenig wie es Taxi.eu ist.


    Letztere ist eine App, an der eigentlich nur Waldner verdient, und sie funktioniert auch noch schlecht.


    Taxi Deutschland ist eine extrem schlechte App, die auch nur davon lebt, weil sie eine Schnittstelle auf Druck Waldners, wie ich das sehe, hat und damit den einen oder anderen Überhang von Taxi.eu bekommt.

    Ansonsten kannst du die vergessen.


    Herr Kratz bekämpft deine Mafia mit illegalen Methoden, wenn man mich fragt.

    Und das wird dann sicherlich auch noch geklärt werden.


    Er verbietet ja nicht nur den Mietwagen den Zutritt, sondern auch Taxen, die für FREE NOW fahren, erst recht, wenn sie Außenwerbung haben.

    Das geht nun ganz sicher gar nicht und ist ein klarer Mißbrauch des Verwaltungsrechtes da am Flughafen.


    Allerdings gibt es schon TV-Unternehmer, die das Verbort zwar im Prinzip als gut empfinden, aber die Rechtmäßigkeit dieser Aktion skeptisch sehen, womit sie ganz sicher richtig liegen.


    Solche Handlungen unterscheiden sich in Nichts von denen von UBER. Sie sind disruptiv und zerstören Teile des Gewerbes, weil sie den Unternehmern eine Einnahmequelle rauben.


    Weiterhin ist es bemerkenswert, daß Herr Kratz zwar den FREE-NOW-Fahrern den Zutritt verbietet, nicht aber deren Großmitglied Sandhu, der mit etwa 100 Wagen auch für UBER fährt, wie man hier im Schmidt-Thema nachlesen konnte. Der zahlt offenbar zuviele Mitgliedsbeiträge, als daß man ihm kündigen könnte.

    Ist ja auch irgendwie logisch, oder?


    Hier ein Mitschnitt aus deren eigener Blogdiskussion:


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  • Mitschnitt aus der einen Madia-Diskussion der Taxi-Vereinigung Frankfurt:


    Taxi-Vereinigung090120KuendigungFuerTaxenMitFreeNowWerbung.jpg


    Taxi-Vereinigung090120KuendigungFuerTaxenMitFreeNowWerbung1.jpg


    Oben sehen wir einen Ausschnitt aus dem Schreiben stammt, das wohl (genaue Quellenangaben fehlen mir), das Herr Kratz verschickt hat.

    Das ist schon eine unglaubliche Frechheit, die Paragrafen derart zu verbiegen.


    Außerdem vertritt der Hessische Landesverband genauso wie der BZP auch MIETWAGEN, was irgendwie seltsam ist, da sie hier ALLE Mietwagen verbieten, das aber wohl nur selektiv handhaben, das heißt: Mietwagen von einen Großmitglieder, auch mit UBER, lassen sie zu, aber die mit FREE NOW drauf werden ausgesperrt!?

    Sehr logisch, wenn man mich fragt.



    Wie man einer Frage da entnehmen muß, scheinen viele Taxifahrer die erwähnten Paragrafen des PBefGs nicht zu kennen, deswegen hier diese noch einmal zu Erinnerung:

    § 48 Ausflugsfahrten und Ferienziel-Reisen

    (1) Ausflugsfahrten sind Fahrten, die der Unternehmer mit Kraftomnibussen oder Personenkraftwagen nach einem bestimmten, von ihm aufgestellten Plan und zu einem für alle Teilnehmer gleichen und gemeinsam verfolgten Ausflugszweck anbietet und ausführt. Die Fahrt muß wieder an den Ausgangsort zurückführen. Die Fahrgäste müssen im Besitz eines für die gesamte Fahrt gültigen Fahrscheins sein, der die Beförderungsstrecke und das Beförderungsentgelt ausweist. Bei Ausflugsfahrten, die als Pauschalfahrten ausgeführt werden, genügt im Fahrschein die Angabe des Gesamtentgelts an Stelle des Beförderungsentgelts.
    (2) Ferienziel-Reisen sind Reisen zu Erholungsaufenthalten, die der Unternehmer mit Kraftomnibussen oder Personenkraftwagen nach einem bestimmten, von ihm aufgestellten Plan zu einem Gesamtentgelt für Beförderung und Unterkunft mit oder ohne Verpflegung anbietet und ausführt. Es dürfen nur Rückfahrscheine und diese nur auf den Namen des Reisenden ausgegeben werden. Die Fahrgäste sind zu einem für alle Teilnehmer gleichen Reiseziel zu bringen und an den Ausgangspunkt der Reise zurückzubefördern. Auf der Rückfahrt dürfen nur Reisende befördert werden, die der Unternehmer zum Reiseziel gebracht hat.
    (3) (weggefallen)
    (4) Die Vorschriften der §§ 21 und 22 sind nicht anzuwenden.


    § 49 Verkehr mit Mietomnibussen und mit Mietwagen

    (1) Verkehr mit Mietomnibussen ist die Beförderung von Personen mit Kraftomnibussen, die nur im ganzen zur Beförderung angemietet werden und mit denen der Unternehmer Fahrten ausführt, deren Zweck, Ziel und Ablauf der Mieter bestimmt. Die Teilnehmer müssen ein zusammengehöriger Personenkreis und über Ziel und Ablauf der Fahrt einig sein.
    (2) Die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 sind nicht gegeben, wenn Fahrten unter Angabe des Fahrtziels vermittelt werden. Mietomnibusse dürfen nicht durch Bereitstellen auf öffentlichen Straßen oder Plätzen angeboten werden.
    (3) Die Vorschriften der §§ 21 und 22 sind nicht anzuwenden.
    (4) Verkehr mit Mietwagen ist die Beförderung von Personen mit Personenkraftwagen, die nur im ganzen zur Beförderung gemietet werden und mit denen der Unternehmer Fahrten ausführt, deren Zweck, Ziel und Ablauf der Mieter bestimmt und die nicht Verkehr mit Taxen nach § 47 sind. Mit Mietwagen dürfen nur Beförderungsaufträge ausgeführt werden, die am Betriebssitz oder in der Wohnung des Unternehmers eingegangen sind. Nach Ausführung des Beförderungsauftrags hat der Mietwagen unverzüglich zum Betriebssitz zurückzukehren, es sei denn, er hat vor der Fahrt von seinem Betriebssitz oder der Wohnung oder während der Fahrt fernmündlich einen neuen Beförderungsauftrages erhalten. Der Eingang des Beförderungsauftrages am Betriebssitz oder in der Wohnung hat der Mietwagenunternehmer buchmäßig zu erfassen und die Aufzeichnung ein Jahr aufzubewahren. Annahme, Vermittlung und Ausführung von Beförderungsaufträgen, das Bereithalten des Mietwagens sowie Werbung für Mietwagenverkehr dürfen weder allein noch in ihrer Verbindung geeignet sein, zur Verwechslung mit dem Taxenverkehr zu führen. Den Taxen vorbehaltene Zeichen und Merkmale dürfen für Mietwagen nicht verwendet werden. Die §§ 21 und 22 sind nicht anzuwenden.

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